Aktuelles 2007

Deutsches Rotes Kreuz

>> 2004 <<   >> 2005 <<   >> 2006 <<   >> 2007 <<   >> 2008 <<   >> 2009 <<   >> 2010 <<   >> 2011 <<




Kunterbunte Früchtchen im Gesundheitsfieber  (22.12.07)

Vier Monate lang drehte sich in der Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) alles um das Thema gesunde Ernährung. Die Kita bewarb sich an der von Rama initiierten Aktion „Mehr Kinder besser betreut“ mit dem Themenschwerpunkt „Gesunde Ernährung in Kinderbetreuungseinrichtungen“. Ziel der Rama-Aktion ist es, Kindern bereits in jungen Jahren ein Bewusstsein für gesunde Ernährung zu vermitteln. Von insgesamt 4.500 Bewerbern gewann die DRK-Kita als eine von 100 Einrichtungen 3.000 Euro. Mit diesem Geld startete im September das Projekt „Kunterbunte Früchtchen im Gesundheitsfieber“.

Von September bis Dezember waren die Kleinen den Lebensmitteln auf der Spur – theoretisch und auch ganz praktisch. Bei einem Ausflug zum Redderhof durften die Kinder zusehen, wie die Ziegen gemolken wurden und auch erfahren, dass die Herstellung von Frischkäse Geduld erfordert. Den stellten die Kinder aus mitgebrachter Ziegenmilch, Laab und Bakterien nämlich selbst her, und deshalb schmeckte er noch mal so gut.

Dass ein Gemüsegarten außer Gurken, Möhren & Co. noch viel mehr zu bieten hat, brachten Streifzüge durch Gemüsebeete und Gewächshäuser auf dem Krumbeker Hof ans Licht. Fenchel, lila Kartoffeln, Mangold, Rote Beete und vieles mehr machten den Speiseplan noch bunter, denn während des gesamten Projekts wurde mit den Kindern mehrmals gemeinsam gekocht und zu Mittag gegessen.

Von Oktober bis Dezember blieben die Brotdosen zu Hause, denn fast wie im Hotel gab es in dieser Zeit ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, das die Kinder sehr genossen und dabei rege Tischgespräche führten. Dabei stand ganz nebenbei auch das Thema Tischmanieren auf dem Stundenplan. Nur einmal gab es statt Buffet Pfannkuchen: Aus einem großen Sack voller Äpfel kochten die Kinder selber Apfelmus, und das schmeckte auf den warmen Pfannkuchen besonders lecker!

Unterstützt wurde das Projekt von der Diplom-Oecotrophologin Iris Flöhrmann. Sie vermittelte den Kindern das notwendige Grundwissen, zum Beispiel wie die Ernährungspyramide aufgebaut ist, wie man Hunger von Appetit unterscheidet und wovon wieviel gegessen werden sollte. In dieses Wissen weihte die Ernährungsfachfrau auch die Großen ein: Bei einem Eltern-Koch-Abend in der Schulküche der Grund- und Hauptschule Zarpen kochten die Eltern die von Iris Flöhrmann mitgebrachten schnellen Rezepte nach.



Zucciniernte KiTa Zarpen
Zucchiniernte auf dem Krumbeker Hof.
Vorne: Vanessa (3), Sophie Therese (5), Julia (5), Franka (5), Marcel (4) und Isabelle (5).
Hinten: Lara (6) und Shown (3).
 
Selbst geerntet und zubereitet

Selbst geerntet und selbst gekocht:
So schmeckt es besonders gut. 


Ernährungspyramide

Ernährungsberaterin Iris Flöhrmann zeigt den Kleinen, was es mit der Ernährungspyramide
auf sich hat. 





<< zur Startseite




Spaß mit 80, fit für 100  (06.12.07)

Sport mit 80 oder 90, ergibt das überhaupt einen Sinn? Ja, sagt Professor Dr. Heinz Mechling von der Deutschen Sporthochschule Köln. Seine wissenschaftlichen Untersuchungen ergeben eindeutig, dass Bewegung in jeder Lebensphase unerlässlich ist. „Noch bei 90-Jährigen kann durch zweimal wöchentliches Training die Muskelkraft um 100 Prozent gesteigert werden. Das ist wichtig, um die Mobilität zu erhalten“, ist Mechling überzeugt.

Vor zwei Jahren startete er sein Modellprojekt „Fit für 100“. Ziel des Trainings ist es, den Teilnehmern bewusst zu machen, dass man auch noch mit 80 oder 90 Jahren noch aktiv etwas für seine Gesundheit tun kann. „Die Hochaltrigen wollen möglichst lange in der Lage sein, ihr Leben selbständig zu führen, und das möglichst in den eigenen Wänden,“ so Mechling. Zugleich entwickeln sich über das ff100-Training neue Bekannt- und Freundschaften, insgesamt erhöht sich die Lebensfreude. „Die älteren Menschen erleben sich positiv.“

Jetzt will auch der Ortsverein Trittau des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit dem neuen Training Hochaltrige unterstützen. „Das Konzept hat uns von Anfang an überzeugt“, erzählt Dr. Manfred Schumacher, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Trittau. „Und mit Annet Reitenbach haben wir eine Kursleiterin, die als Pflegeberaterin und Kursleiterin für Krankenpflege in der Familie einen idealen Hintergrund für das Training mitbringt.“

Annet Reitenbach gehörte zu der ersten Teilnehmergruppe, die sich in Bonn als ff100-Übungsleiterin fortbilden ließ. In Nordrhein-Westfalen läuft das Projekt bereits sehr erfolgreich in mehr als 20 Orten. Richard von Weizsäcker übernahm mittlerweile „wegen des außergewöhnlichen Charakters“ des Vorhabens die Schirmherrschaft dieser Initiative. Jetzt wird ff100 erstmals in Schleswig-Holstein angeboten.

Kursleiterin Annet Reitenbach hört beinahe täglich in ihrer Arbeit, dass Hochaltrige über ihre Kraftlosigkeit mit Sätzen wie „Ich komme einfach nicht vom Stuhl hoch“ klagen. Sie wissen aber nicht, was sie dagegen tun können. Entsprechende Angebote fehlten bislang. „Fit für 100 ist ein bedeutender Schritt für ein kraftvolles Altern“, erzählt die 40-Jährige. Der Kursus in Trittau wird wissenschaftlich von der Sporthochschule Köln begleitet.

Was erwartet die Teilnehmer?

Am Training nehmen Menschen ab 80 Jahre teil. „Fit für 100“ wird nach sportwissenschaftlichen Prinzipien zwei Mal wöchentlich in einer Kleingruppe durchgeführt. Das Bewegungsprogramm ist auch für körperlich eingeschränkte, für osteoporosekranke und in der Rehabilitation befindliche Menschen geeignet. Das Training orientiert sich an den Alltagsaktivitäten. Projektleiter Frank Nieder: „Für einen 80-Jährigen ist es wichtig, dass er in der Lage ist, aus dem Bett aufzustehen, sich hinzusetzen und wieder aufzustehen, dass er sich waschen und anziehen kann. Er benötigt Kraft in den Beinen, um Treppen steigen zu können. Und vielleicht auch ein wenig Kraft im Arm- und Schulterbereich, um leichte Einkäufe zu erledigen.“

Beim Kräftigungstraining wird altersgerecht mit weniger Gewicht, dafür mit mehr Wiederholungen gearbeitet. Dazu kommen Übungen zur Koordination. Annet Reitenbach: „Wir schulen den Gleichgewichtssinn, sodass sich die Teilnehmer in Notsituationen besser abfangen können oder erst gar nicht stürzen.“ In der Folge können die Teilnehmer den Alltag wieder besser bewältigen, etwa wenn sie wieder längere Strecken zu Fuß schaffen. Die positiven Entwicklungen entlasten natürlich auch die Angehörigen beziehungsweise Pflegekräfte.

Das Training beginnt am 1. Februar 2008, immer dienstags und freitags von 15 bis 16 Uhr im DRK-Ortsverein Trittau, Rausdorfer Straße 5a. Während die Hochaltrigen trainieren, können Angehörige in Ruhe Einkäufe in der Stadt erledigen. Der Kursus kostet 52 Euro pro Monat. Da die Kleingruppe aus höchstens sechs Teilnehmern besteht, wird um eine baldige Anmeldung unter Telefon 04158/8048 gebeten. Auf Wunsch führt Annet Reitenbach vor Beginn des Trainings einen Hausbesuch bei den Teilnehmern durch, um ihnen im Detail das Aufbautraining zu erklären.

Weitere Informationen zum Projekt „Fit für 100“ sind auch im Internet unter www.ff100.de zu finden.

Fotos: Deutsche Sporthochschule Köln/Institut für Sportwissenschaften und Sport der Universität Bonn

Fit für 100
Training in der Gruppe fördert auch die Geselligkeit. Die Teilnehmer tun nicht nur etwas für ihre Fitness, sondern lernen auch nette Menschen kennen.

Fit für 100

Mit stärkerer Muskulatur in den Armen können
die Teilnehmer am Projekt „fit für 100“ bald wieder besser zupacken.


Fit für 100

Rumpfbeugen mit Gewichten an den Beinen:
Da ist bald auch das Treppensteigen wieder (besser) möglich. 





<< zur Startseite





Kreisversammlung - der Vorstand geht, das Präsidium kommt  (05.12.07)

Rund 60 Personen aus allen zwölf Ortsvereinen des Kreises Stormarn fanden sich im Wohnpark Auetal des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Ahrensburg ein, denn am Dienstag, 27. November, fand dort die Kreisversammlung des DRK Stormarn statt. Dabei konnte Kreisvorsitzender Dr. Hans Lukas auch einen Ehrengast begrüßen: Henning Kramer, frisch gebackener Präsident des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein.

Dr. Lukas berichtete über die Aktivitäten dieses Jahres. So hat sich der Kreisverband 2006/2007 einer Chancen-/Risikobewertung durch eine externe Unternehmensberatung unterzogen und wurde dabei äußerst positiv bewertet. Nach wie vor beschäftigt sich der Kreisverband intensiv mit der Betreuung von Kindern unter drei Jahren. So werden in nächster Zeit in weiteren DRK-Kindertagesstätten Krippenplätze geschaffen. Sorge bereitet hingegen die Mitgliederentwicklung. Sie ist weiterhin gesunken, und zwar von 6.326 Mitgliedern in 2005 auf 5.795 Mitglieder in 2006. Laut Dr. Lukas sei es äußerst schwierig, diesen Mitgliederschwund aufzufangen.

Ein positiver Trend ist dagegen bei den begleiteten Reisen zu verzeichnen. Sie werden sehr gut angenommen. In 2007 wurden acht Reisen veranstaltet, im kommenden Jahr sind elf Reisen geplant, darunter nach Mallorca, Rhodos, Teneriffa und Rügen. Ebenfalls sehr gefragt sind die Erste-Hilfe-Kurse. Das Angebot hat sich von 257 Lehrgängen im Vorjahr auf 347 Kurse in diesem Jahr erhöht. Erfreulich ist auch die Entwicklung in den Sozialstationen. Pflege, Hausnotruf und Essen auf Rädern werden deutlich stärker in Anspruch genommen.

Bereitschaftsleiter Malte Schilling berichtete über den Bundeswettbewerb in Meersburg/Bodensee, bei dem die Teilnehmer einen erstmalig verliehenen Sonderpreis für die beste psychologische Betreuung der Patienten mit nach Hause nehmen durften. Jugend-Rotkreuz-(JRK)-Leiter Sönke Rieck informierte ebenfalls über die Aktivitäten in diesem Jahr.

Zwei Großeinsätze hatten die Bereitschaften in diesem Jahr zu leisten. So mussten laut Kreisbereitschaftsleiterin Anneliese Witter im November bei einem Hochhausbrand in Reinbek 150 Menschen evakuiert und zwei Tage lang betreut werden. Im Januar war ein Einsatz in einer Trittauer Schule notwendig, in der Pfefferspray versprüht wurde. Beide Einsätze hätten bestens geklappt, doch auch in diesem Bereich würden dringend weitere Mitglieder benötigt.

Nach dem Beschluss des Jahresabschlusses 2006 und des Stellen- und Wirtschaftsplans 2008 wurde der wichtigste Tagesordnungspunkt des Abends behandelt: Eine Strukturveränderung, bei der es statt dem bisherigen ehrenamtlichen Vorstand einen hauptamtlichen Vorstand und ein Präsidium geben wird. In seinem Grußwort hatte Landesverbandspräsident Henning Kramer bereits über die sehr guten Erfahrungen mit diesem System berichtet. Ziel sei es, die Ehrenamtlichen aufgrund des immer größer werdenden wirtschaftlichen Umfanges zu entlasten. Dazu wurde eine Satzungsänderung notwendig. Der bisherige ehrenamtliche Vorstand trat zurück und stellte sich zur Wahl in das Präsidium zur Verfügung.

Als Präsident des Kreisverbandes Stormarn wurde in geheimer Wahl mit überwältigender Mehrheit Dr. Hans Lukas gewählt. Vizepräsidenten wurden Dr. Manfred Schumacher aus Trittau und Margit Nordmann aus Glinde, die ganz neu in das Gremium gewählt wurde. Margit Nordmann ist Bürgervorsteherin in Glinde, wird jedoch nicht noch einmal kandidieren. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen und werde meine Fähigkeiten und meine Erfahrung gerne für das Deutsche Rote Kreuz einsetzen“, freute sich die Juristin über ihre Wahl. Dr. Hans Lukas bezeichnete diese Satzungsänderung als „Meilenstein in der Geschichte des Kreisverbandes Stormarn“. Jetzt beginne eine neue Ära mit einem hauptamtlichen Vorstand. Der Kreisverband Stormarn sei einer der ersten des Landes mit dieser innovativen Strukturänderung.

In weitere Positionen wurden gewählt: Diplom-Kaufmann Stefan Köster als Schatzmeister, Paul Konstanz Krueger als Justitiar, Dr. Geert Geusendam als Kreisverbandsarzt, Anneliese Witter als Kreisbereitschaftsleiterin und Sönke Rieck als JRK-Kreisleiter. Zu Beisitzern wurden Ursula Müller und Helmut Schomann gewählt. Ein weiterer Satzungsbeschluss war die Einrichtung eines Prüfungsausschusses. Er besteht künftig aus Diplom-Kaufmann Jörg Lübben, Hans Brilatus und Nikolaus Weber.


Neues Präsidium
Der Präsident des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein (links), Henning Kramer, mit dem frisch gebackenen Präsidium des DRK-Kreisverbandes Stormarn.
Von links: Dr. Hans Lukas, Margit Nordmann, Anneliese Witter, Dr. Manfred Schumacher, Ursula Müller, Sönke Rieck, Dr. Geert Geusendam und Paul Konstanz Krueger. Nicht auf dem Foto: Stefan Köster und Helmut Schomann.





<< zur Startseite





Verkehrswochen in der DRK-Kita Fliegenpilz  (24.11.07)

Kinder sind im Straßenverkehr ganz besonders gefährdet. Deshalb wird die Verkehrserziehung in der Kindertagesstätte „Fliegenpilz“ in Ammersbek auch ganz groß geschrieben. Regelmäßig finden dort Verkehrswochen statt. Kürzlich wurden mit den Kleinen wieder die Grundlagen der Verkehrssicherheit erarbeitet.

Je nach Alter suchten die Kinder in Ammersbek Ampeln und Zebrastreifen auf und lernten, wie man sich richtig verhält, wenn man die Straße überqueren möchte. Außerdem lernten sie Verkehrsschilder kennen, malten in der Kindertagesstätte Bilder und studierten passende Lieder ein.

Ganz praktisch wurde es dann zum Abschluss im Rahmen der „Rollertage“. Der Schulhof blieb während der Herbstferien nicht leer, sondern wurde zum Verkehrsübungsplatz. Zum praktischen Training wurden Straßen mit Zebrastreifen, Kreisverkehre, Stoplinien und Links-/Rechts-Abbiegespuren aufgemalt. Auf diesem Parcours übten die Kleinen, mit dem Roller im Kreis zu fahren, an Stoplinien exakt anzuhalten sowie rechts und links abzubiegen. Kita-Leiterin Sabine Madaus befürwortet Roller: „Viele Kinder bekommen mit drei Jahren ein Fahrrad mit Stützrädern und lernen so nie, das Gleichgewicht auszubalancieren. Roller fahren ist enorm wichtig für die Entwicklung der Motorik“, ist sie überzeugt.

Dass die Kinder der DRK-Kita „Fliegenpilz“ sicherer durch den Verkehr kommen, ist auch den Ammersbeker Geschäftsleuten, Firmen und Ärzten zu verdanken: Sie unterstützten den Kindergarten mit einer Spende, von der Sicherheitswesten und –rucksäcke, Sportmaterialien zur Bewegungsschulung sowie Bücher und CD’s angeschafft wurden. Dafür bedanken sich die Kinder und das Kita-Team ganz herzlich.


Rollertage DRK KiTa Ammersbek
Der Schulhof wurde zum Verkehrsübungsplatz:
Bei den Rollertagen konnten die Kleinen ganz praktisch umsetzen, was sie schon gelernt haben.


Gespendete Sicherheitsausrüstung
Sicherheitswesten und mehr für alle! Dank einer großzügigen Spende der Ammersbeker Geschäftsleute und Ärzte haben die Kinder der DRK-Kita „Fliegenpilz“ jetzt ganz viel Material, um das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu üben.


<< zur Startseite




DRK-Pflegedienstleiterin besteht mit Note 1  (09.11.07)

Ein Jahr lang hieß es für Jessica Roschlaub Pauken, Pauken, Pauken. Die 30-jährige stellvertretende Leiterin der Sozialstation in Trittau absolvierte in den vergangenen zwölf Monaten ihre Ausbildung bei der IBAF (Institut für berufliche Aus- und Fortbildung, Diakonie) zur PDL (Pflegedienstleitung). Jetzt ist sie stolz und glücklich, und das aus gutem Grund: Sie bestand ihre schriftliche und mündliche Prüfung jeweils mit der Note Eins.

Das Jahr war hart für die Mutter einer fünfjährigen Tochter. 15 Wochen ihrer Ausbildung fanden über das Jahr verteilt in Rendsburg statt. Da hieß es immer wieder Koffer packen und Abschied nehmen. „Ohne die Rückenstärkung meines Mannes, meiner Großfamilie und meiner Freunde hätte ich das niemals geschafft“, sagt Jessica Roschlaub, die froh ist, dass es nun vorbei ist. Dennoch möchte sie die Zeit nicht missen. Trotz allem Stress hat es ihr viel Spaß gemacht, etwas für sich zu tun.

Der Balanceakt zwischen Arbeit, Ausbildung und Familie ist ihr gelungen. Die Kosten der Fortbildung wurden vom DRK übernommen, das großen Wert auf eine gute Ausbildung und umfassende Kenntnisse legt. Im Rahmen der Qualitätssicherung müssen alle stellvertretenden Leiterinnen der Sozialstationen diese Ausbildung absolvieren.

Für ihre Hausarbeit - den schriftlichen Teil der Prüfung - suchte sich Jessica Roschlaub das Thema „Mitarbeitermotivation“ aus. Für die 17-seitige Abhandlung, in der es schwerpunktmäßig um die Themen „Managementtätigkeit Motivation“, „Kommunikation“ und „Personalentwicklung“ ging, gab es die Note Eins. Im mündlichen Teil musste Jessica Roschlaub ihre Abschlussarbeit 20 Minuten lang vor einem Kolloquium präsentieren. Auch das ist ihr mit Bravour gelungen und wurde ebenfalls mit einer Eins benotet. Im Rahmen ihrer Ausbildung belegte die 30-Jährige 15 Seminare, unter anderem „Umgang mit Demenz“, „Suizidprophylaxe und –prävention“ und „Sterbebegleitung/Umgang mit Trauer“. Dabei habe sie viel über sich selbst gelernt, denn in allen Seminaren sei Selbstreflexion gefordert gewesen.

Überhaupt hat die 30-Jährige viel aus dem vergangenen Jahr mitgenommen. „Meine fachlichen und sozialen Kompetenzen haben sich deutlich erweitert, und insbesondere zum Thema meiner Abschlussarbeit Kommunikation konnte ich bereits viel in der Praxis anwenden, sowohl im Dienst als auch zu Hause“, so Roschlaub.

Die Leiterin der DRK-Sozialstation Trittau, Christine Klemens, und ihre Stellvertreterin Jessica Roschlaub bilden ein ideales Team, das Hand in Hand arbeitet. Gemeinsam kümmern sie sich um Dienst- und Tourenpläne, führen Patientenaufnahmegespräche, beraten in Sachen Pflegeversicherung und sind zum Teil auch selbst in der Pflege tätig.


Jessica Roschlaub

Hat allen Grund zum Strahlen: Jessica Roschlaub hat ihre berufsbegleitende Ausbildung zur Pflegedienstleiterin mündlich und schriftlich mit einer glatten Eins abgeschlossen.


Sozialstation Trittau
Rausdorfer Straße 5a
22946 Trittau

 (04154) 46 66

 (04154) 41 36

<< zur Startseite




  KiTa Kruthorst besucht Mosterei  (17.10.07)

Sie sind rund, es gibt sie in verschiedenen Farben, sie schmecken süß oder sauer, sind vielseitig und haben gerade Hochkonjunktur: Äpfel.

Die Kinder und Erzieherinnen der „gelben Gruppe“ der bilingualen Kindertagesstätte Kruthorst beschäftigten sich einmal näher mit dem Thema Apfel. Neben vielen Aktionen und Gesprächen stand schließlich auch ein Besuch in der Süßmosterei Schmidt in Nienwohld auf dem Programm. Dort zeigte und erklärte das Ehepaar Schmidt den Kleinen liebevoll, was mit den Äpfeln passiert und was alles dazu gehört, bevor Apfelsaft in Flaschen gekauft werden kann. Zum Abschluss durften die Kinder den Saft beim mitgebrachten Frühstück probieren und waren sich einig: „Der schmeckt wirklich lecker!“


KiTa Kruthorst in der Mosterei

So viele Flaschen! Wie aus Äpfeln Saft wird, konnten die Kinder der bilingualen DRK-Kita Kruthorst in einer Mosterei erfahren.

<< zur Startseite




  Großhansdorfer Bereitschaft beim Bundeswettbewerb
- In psychologischer Betreuung eine Eins  (30.09.07)

Rund 160.000 Ehrenamtliche leisten bundesweit in den Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wichtige Aufgaben. Sie sind bei Katastrophen, Unglücken oder Veranstaltungen stets helfend vor Ort und ein wesentlicher Teil der ehrenamtlichen Arbeit im DRK.

Regelmäßig wird der Ernstfall geprobt. Ende Juli fand in Preetz der Landeswettbewerb der Bereitschaften statt, bei denen der den Kreisverband Stormarn vertretende Ortsverein Großhansdorf den ersten Preis gewann und damit sein Ticket zum Bundeswettbewerb löste. Dieser 48. DRK-Bundeswettbewerb fand kürzlich in Meersburg am Bodensee statt. Insgesamt 108 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus 18 DRK-Landesverbänden hatten sich für die Teilnahme qualifiziert.

Auf einem Parcours in der Meersburger Altstadt stellten die Großhansdorfer Tilo Neipp (25), Malte Schilling (25), Claudia Bartlick (20), Nele Rusche (20), Andreas Boyens (24) und Tim-Tobias Kramp (20), die bei diesem Wettbewerb den DRK-Landesverband Schleswig-Holstein vertraten, ihr Können im Sanitätsdienst und der Ersten Hilfe unter Beweis.

In zehn dramatisch echt nachgestellten Unfallsituationen – vom Fahrradunfall bis zu kollidierten Segelbooten – ermittelten Schiedsrichter die besten Mannschaften. Dabei zeigten geschminkte „Opfer“ besonderes schauspielerisches Talent. Im Endergebnis lagen die Großhansdorfer im guten Mittelfeld und belegten Platz 10 von 18. Dennoch durften sie auch einen ersten Preis mit nach Hause nehmen: Sie gewannen den Sonderpreis für „Patientenorientierung“, der speziell an die Gruppe vergeben wird, die sich am besten um die psychische Betreuung der Patienten kümmert. In diesem Bereich zeigten sich die Großhansdorfer als Spitzenreiter. Sieger des Bundeswettbewerbs, an dem über 600 Rotkreuzhelfer teilgenommen haben, wurde der DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt.

Wer sich für die Arbeit der Bereitschaften interessiert, bekommt bei Kreisbereitschaftsleiterin Anneliese Witter unter Telefon 0172 / 420 84 61 nähere Informationen.


Gruppenfoto
Der DRK-Ortsverein vertrat den DRK-Landesverband Schleswig-Holstein im Bundeswettbewerb am Bodensee. Von links: Tilo Neipp, Andreas Boyens, Nele Rusche, Claudia Bartlick, Malte Schilling, Tim-Tobias Kramp und Mirijam Möller, die als Scout fungierte.

<< zur Startseite




  Bilinguale KiTa Bargteheide - Treffen der Generationen  (30.09.07)

Ganz besonderen Besuch hatte kürzlich die bilinguale Kindertagesstätte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) „Kruthorst“, Am Maisfeld 56: Die Senioren-Gymnastikgruppe des DRK-Ortsvereins Bargteheide unter der Leitung von Renate Malchau kam zum gemeinsamen Singen und Tanzen.

Neben englischen Liedern und verschiedenen Tänzen der Einrichtung brachten die Senioren ihrerseits Lieder mit, die sie den Kindern und Erzieherinnen vorstellten. 

Für alle Beteiligten war es ein anregender Vormittag mit viel Spaß und guter Laune. Und demnächst soll ein Gegenbesuch stattfinden: Dann sind die Kinder bei den Senioren zu Gast.


Generationentreffen
Ein bunter Vormittag, an dem Jung und Alt gemeinsam viel Spaß hatten: Die Seniorengymnastikgruppe des DRK-Ortsvereins Bartgeheide besuchte die bilinguale DRK-Kindertagesstätte „Kruthorst“.

<< zur Startseite




  5 Jahre KiTa "Villa Kunterbunt" - Ein tolles Fest um die bunten Früchtchen  (24.09.07)

Die Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ hat jede Menge Grund zum Feiern: Sie wird nicht nur fünf Jahre alt, sondern hat auch einen tollen Preis gewonnen. Die Kita bewarb sich an der von Rama initiierten Aktion „Mehr Kinder besser betreut“ mit dem Themenschwerpunkt „Gesunde Ernährung in Kinderbetreuungseinrichtungen“. Als eine von 100 Kindertagesstätten hat die DRK-Kita 3.000 Euro gewonnen. Beworben hatten sich insgesamt 4.500 Einrichtungen. Eingebettet in die Stormarner Kindertage wird die Geburtstagsfeier ganz im Zeichen des Projekts „Kunterbunte Früchtchen im Gesundheitsfieber“ stehen.

Sinn der Rama-Aktion ist es, Kindern bereits in jungen Jahren ein Bewusstsein für gesunde Ernährung zu vermitteln. Die Kinder der „Villa Kunterbunt“ werden auf Entdeckungsreise gehen und den Kreislauf der Nahrungsmittel erfahren. Geplant sind beispielsweise Besuche auf Bauernhöfen und in Gemüsegärten. Mit den dort erworbenen Lebensmitteln wird anschließend im Kindergarten gemeinsam gekocht, Brot gebacken, Joghurt hergestellt und vieles mehr. Für dieses Projekt erhält die DRK-Kita tatkräftige Unterstützung von einer Ernährungsberaterin.

Und am Sonnabend, 29. September, wird von 14.30 bis 17.30 Uhr in der „Villa Kunterbunt“, Hauptstraße 62, erst einmal kräftig Geburtstag gefeiert. Groß und Klein sind herzlich eingeladen. Auf die Kinder warten viele Attraktionen: Spiele, Schminken, das Theater „Kopfsalat“, ein Buffet und eine Verlosung, bei der es tolle Preise zu gewinnen gibt. Die DRK-Kita freut sich auf zahlreiche Besucher.

<< zur Startseite




  Hauswirtschaftsdienst - Auch die Wohnung wird gepflegt  (12.09.07)

Ihr Metier kennt Regina Kukel (49) von A bis Z. Schließlich hat sie früher selbst als hauswirtschaftliche Kraft beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) gearbeitet – an der Basis sozusagen. Seit dem 1. September koordiniert sie in der Sozialstation des DRK Großhansdorf den Einsatz der hauswirtschaftlichen Kräfte im Bereich Großhansdorf, Ahrensburg, Ammersbek, Siek und Hoisdorf. Dabei spricht sie sich auch mit den Pflegekräften ab. 

54 Haushalte werden hier von 16 Mitarbeitern betreut. Seit etwa anderthalb Jahren expandiert dieser Bereich stark. Zu den Leistungen des Hauswirtschaftsdienstes gehören unter anderem die Pflege der Wohnung, Wäsche, Einkaufen, Vorbereitung des Essens, Kinderbetreuung und vieles mehr. Leistungen, die nicht durch die Kranken-/Pflegeversicherung abgedeckt sind, können auf Wunsch auch privat in Anspruch genommen werden.

Im Hauswirtschaftsdienst wird jedem Haushalt eine Person zugeordnet, die diesen Haushalt dann auch dauerhaft betreut – das schafft Vertrauen. Im Urlaubs- oder Krankheitsfall wird natürlich für eine Vertretung gesorgt. Die hauswirtschaftlichen Mitarbeiter sind im Rahmen ihrer Tätigkeit über die Berufsgenossenschaft versichert.

Kontakt:
DRK-Sozialstation Großhansdorf
Papenwisch 30
Telefon 04102/626 13.


Regina Kukel

Regina Kukel koordiniert die hauswirtschaftliche Versorgung der DRK-Sozialstation Großhansdorf



<< zur Startseite




  Landeswettbewerb der Bereitschaften - Stormarn vorn (07.08.07)

Die Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) leisten wichtige Aufgaben. Rund 2.700 Mitglieder in den Bereitschaften sind ein wesentlicher Teil der ehrenamtlichen Arbeit im DRK. Nicht nur bei Flut- oder Sturmkatastrophen, Bahnunglücken oder anderen unschönen Ereignissen betreuen die im Sanitätswesen ausgebildeten Männer und Frauen die Betroffenen. Sie sind auch bei Veranstaltungen stets präsent und bilden die Bevölkerung in Erster Hilfe aus. Die Arbeit mit Rettungshunden und Krisenintervention sind weitere wichtige Elemente ihrer Arbeit.

Um für den Notfall zu proben und den Zusammenhalt untereinander zu stärken, findet jedes Jahr ein Landeswettbewerb statt, bei dem die Mannschaften verschiedene Aufgaben erfüllen müssen. Ende Juli reisten Teilnehmer aus den DRK-Kreisverbänden Stormarn (vertreten durch den Ortsverein Großhansdorf), Segeberg, Ostholstein, Steinburg und Rendsburg-Eckernförde sowie zwei Gastmannschaften aus Hamburg nach Preetz, um auf einem Parcours, der rund um den Marktplatz bis zum Bahnhof führte, ihr Können zu vergleichen.

Jede Mannschaft, bestehend aus vier Helfern und einem Gruppenführer, hatte zahlreiche praktische und theoretische Aufgaben aus dem allgemeinen Dienstgeschehen zu lösen. Erste-Hilfe-Kenntnisse, Rotkreuz-Wissen, Kenntnisse in Betreuungsdienstaufgaben, die Bewältigung größerer Schadensereignisse oder Führungsanforderungen waren gefragt. Realistisch geschminkte „Verletzte“ verliehen den jeweiligen Situationen „Echtheit“.

Die Großhansdorfer Tilo Neipp (25), Malte Schilling (25), Claudia Bartlick (20), Nele Rusche (20), Andreas Boyens (24) und Tim-Tobias Kramp (20) hatten schließlich die Nase vorn. Sie gewannen für den Kreisverband Stormarn den Landeswettbewerb und lösten damit ihr Ticket für den Bundeswettbewerb, der vom 21. bis 23. September am Bodensee stattfindet.

Wer sich für die Arbeit der Bereitschaften interessiert, bekommt bei Anneliese Witter unter Telefon 0172 / 420 84 61 nähere Informationen.

(Den Bericht über den Bundeswettbewerb finden Sie übrigens hier ...)


Fotos: DRK LV SH / R. Appelt

Einteilung der HelferInnen

Gruppenführer Tilo Neipp koordiniert den
Einsatz und teilt die Helfer ein.


Versorgung einer Verletzten
Bereitschaftsleiter Malte Schilling
versorgt eine „Verletzte“.

Siegerehrung

Dirk Kubat (stellv. Landesbereitschaftsleiter, links) und Ute Czinczel (Landesbereitschafts-
leiterin, rechts) freuen sich mit den glücklichen Stormarner Landessiegern (von links): Tim-Tobias Kramp, Malte Schilling (Bereitschaftsleiter), Nele Rusche, Andreas Boyens (stellvertretender Bereitschaftsleiter), Claudia Bartlick und Tilo Neipp. 


<< zur Startseite




  10 Jahre DRK-Kita Am Hagen in Ahrensburg (05.08.07)

Guten Grund zum Feiern hatte die Kindertagesstätte „Am Hagen“: Sie wurde zehn Jahre alt – zwar bereits im Februar, aber im Sommer feiert es sich eben besser. Gestartet wurde am 10. Februar 1997 mit zwei Elementargruppen, im November 2001 kam eine dritte Gruppe hinzu. Seitdem hat die DRK-Kindertagesstätte sich ständig weiterentwickelt. Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Stormarn, Udo Finnern: „Die Wünsche der Eltern zu berücksichtigen ist uns sehr wichtig. So wird ab August neben einer neuen Ganztagsgruppe auch eine bilinguale Gruppe (deutsch-/englischsprachig) eingerichtet. Damit deckt die Kindertagesstätte Am Hagen das gesamte Spektrum ab: mit einer Halbtags-, Dreiviertel- und Ganztagsgruppe.“

Leiterin Ina Leetz lobt insbesondere die Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Region Ahrensburg: „Die Bürgerstiftung hat uns nicht nur bei der Einrichtung der musikalischen Früherziehung finanziell unterstützt, seit drei Jahren lesen Vorlesepaten unseren Kindern auch regelmäßig vor.“

Ehrensache, dass die Kinder der musikalischen Früherziehung ihr Können mit einem Konzert auf dem Sommerfest zu Gehör brachten und damit das Fest eröffneten. Viele Attraktionen sorgten für beste Unterhaltung: Maxi’s Zaubershow, Kinderschminken, Torwandschießen, Riesentrampolin, zahlreiche Spiele, und – besonders faszinierend: die magische Rutsche, die mit dunklen Tüchern verhängt und blinkenden Lichterketten geschmückt ein wahrhaft zauberhafter Anziehungspunkt war. Zum Schluss gab es für jedes Kind einen bunten Folien-Luftballon. Die Großen hatten bei Kaffee und Kuchen ausgiebig Gelegenheit zum Klönen und Erinnerungen austauschen. Trotz des einen oder anderen Schauers war es ein rundum gelungenes Jubiläumsfest.

Mehr Informationen über die Kindertagesstätten des DRK Kreisverband Stormarn e. V. erhalten Sie hier...




10 Jahre KiTa "Am Hagen"

Sina, Jule, Larissa, Janes und Felix zeigen DRK-Kreisgeschäftsführer Udo Finnern am Rande des Sommerfestes ihren selbstgebastelten Drachen.
(Foto: I. Lewe/hfr)


10 Jahre KiTa "Am Hagen"
Riesenstimmung herrschte bei Maxi’s Zaubershow, der mit seinen Tricks Groß und Klein begeisterte.

10 Jahre KiTa "Am Hagen"

Ganz schnell wurden aus kleinen Jungs wilde Piraten – beim beliebten Kinderschminken.

<< zur Startseite




  KiTa ausgezeichnet - in Naturwissenschaften ein Eins   (15.07.07)

Naturwissenschaftliche Grundbildung in Kindertageseinrichtungen – was sich ein bisschen dröge anhört, ist in Wirklichkeit eine ganz spannende Sache. Denn das bedeutet, dass Kindergartenkinder ganz sanft und spielerisch an Themen herangeführt werden, um die viele einen großen Bogen machen: Naturwissenschaften, Technik und Mathematik.

„Versuch macht klug“ – das ist der Name eines Gemeinschaftsprojekts der Nordmetall-Stiftung, der Universität Flensburg und des Bildungsministeriums Schleswig-Holstein. Weil dieses Projekt bereits in Hamburg so erfolgreich angelaufen ist, wurde es jetzt auch in Schleswig-Holstein gestartet. Auf Einladung des Bildungsministeriums bewarben sich landesweit 160 Kindertagesstätten. 26 dürfen sich jetzt „Konsultations-Kindertagesstätte“ nennen, unter anderem auch die DRK-Kindertagesstätte Möhlenbecker Weg in Bad Oldesloe. Sie wurde kürzlich offiziell von Ministerin Ute Erdsiek-Rave ernannt und durfte von ihr eine Ernennungsurkunde und ein Schild für den Eingangsbereich der Kita entgegennehmen. Mit dieser Auszeichnung hat sie jetzt einen Vorbildcharakter in der Region.

Das Projekt wird mit insgesamt 200.000 Euro je zur Hälfte vom Land Schleswig-Holstein und der Nordmetall-Stiftung finanziert. Die Leitung der Kita, das Personal und die Fachschulen werden über einen Zeitraum von zwei Jahren in Zusammenarbeit mit der Universität Flensburg im naturwissenschaftlich-technischen Bereich fortgebildet. Jede Konsultations-Kita arbeitet mit einer Fachschule für Sozialpädagogik zusammen. Gemeinsam bilden sie ein naturwissenschaftlich-technisches Kompetenzzentrum.

Ziel des Projektes ist es, die Kinder bereits frühzeitig an naturwissenschaftliche Themen wie Physik, Mathematik und Technik heranzuführen und ihre naturgegebene Neugierde zu nutzen. Auch wenn aus den kleinen Forschern nicht unbedingt später einmal Einsteins werden, wird das Interesse an den Themen durch eigenes Erforschen, Herausfinden und Experimentieren geweckt. Und vielleicht möchte der eine oder andere später einmal einen Beruf auf diesem Sektor ergreifen – auch eine Methode, dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.

Zentrale Bausteine des Programms sind 100 erprobte Versuche mit einfachsten Mitteln und die Anleitung zum Bau von insgesamt 20 Experimentierstationen, die den Kindern ganzkörperliche sinnliche Erfahrungen ermöglichen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einfach. Eine der Experimentierstationen in der ausgewählten DRK-Kita Möhlenbecker Weg besteht beispielsweise aus einem großen rechteckigen Brett mit Rahmenleisten und verschiedenen Hölzern, mit denen der „längste Weg“ gebaut werden kann. Damit können die Kinder unterschiedlichste Dinge entdecken. Je nach Schräglage des Brettes und aufgebauten Hölzern rollen Murmeln mal schneller, mal langsamer hinunter – oder auch Flaschen, die mit verschiedenen Materialien gefüllt sind.

Im Herbst bekommen die Kinder im Möhlenbecker Weg die „Schwarzlichtkammer“: Dieser Versuch besteht aus einer Regentonne mit Eingang, einer Schwarzlichtlampe und einem Spiegel. So können die Kleinen die Lichteffekte erkunden, wenn sie sich in die abgedunkelte Tonne setzen und sich im Spiegel betrachten. In einem weiteren Experiment können die Kinder den Bau eines Gewölbebogens nachvollziehen, indem sie entsprechende Holzbausteine wie eine alte Brücke zusammensetzen. Über diese Brücke können die kleinen Baumeister auch gehen, obwohl sie weder verleimt noch verschraubt ist und nur mit Hilfe physikalischer Kräfte hält.

Das Deutsche Rote Kreuz ist stolz auf die Ernennung zur Konsultations-Kindertagesstätte. Kreisgeschäftsführer des DRK Stormarn, Udo Finnern, bringt es auf den Punkt: „Dass unsere DRK-Kindertagesstätte Möhlenbecker Weg das Qualitätssiegel für naturwissenschaftliche Elementarbildung erhalten hat, macht uns sehr stolz. Wir werten es als Anerkennung des Landes für unsere Arbeit, denn den Kindern naturwissenschaftliche Themen nahe zu bringen, war schon immer unser Anliegen.“


Mehr Informationen über die Kindertagesstätten des DRK Kreisverband Stormarn e. V. erhalten Sie hier...

Fotos: I. Lewe/hfr

Ausgezeichnet in Naturwissenschaft Bild 1
Von links: Susanne Rademacher, Leiterin der DRK-Kindertagesstätte Möhlenbecker Weg in Bad Oldesloe, Bianka Schwarz (sozialpädagogische Assistentin mit naturwissenschaftlicher Fortbildung) und Kreisgeschäftsführer Udo Finnern sind sehr stolz auf die Ernennung zur Konsultations-
Kindertagesstätte.


Ausgezeichnet in Naturwissenschaft Bild 2
Jeremy (5) testet, wie die Murmeln mal schneller und mal langsamer das Brett hinunterrollen – je nachdem, in welcher Schieflage es sich befindet.



<< zur Startseite




  Landeswettbewerb der DRK-Jugend   (15.07.07)

Was ist denn hier los? - mag sich so mancher Großhansdorfer gefragt haben, der am Wochenende 29. Juni bis 1. Juli in der Waldgemeinde unterwegs war. Überall tummelten sich nämlich zahlreiche Teilnehmer des Landeswettbewerbs des Jugendrotkreuzes (JRK), den das JRK Großhansdorf in Zusammenarbeit mit dem Landesausschuss veranstaltete. An diesem Landeswettbewerb der Stufe 1 (Zehn- bis Zwölfjährige), der in der Grund- und Hauptschule Sieker Landstraße 203 stattfand, nahmen die Siegergruppen des JRK aus den Kreisverbänden des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein e.V. teil.

Die teilnehmenden zehn Gruppen, die jeweils aus etwa acht Kindern bestanden, hatten auf einem Parcours durch Großhansdorf zehn verschiedene Aufgaben zu lösen, davon drei in Sachen Erster Hilfe. So wurde beispielsweise ein Grillunfall am See simuliert, bei dem sich ein 15-jähriges Mädchen beide Unterarme verbrannte und ihr Bruder, der um Hilfe rief, einen Schock erlitt. Die Gruppen hatten die Aufgabe, Hilfe zu rufen, bei dem Brandopfer Erste Hilfe zu leisten sowie den Jungen in die Schocklage zu bringen und diesen zu beruhigen. Bei einem blutenden Unfallopfer wurde an einer anderen Station ebenfalls Erste Hilfe geleistet und das Anlegen von Verbänden geübt.

Eine Aufgabe zum Thema Gesundheit befasste sich mit der Haut, dem größten Organ des Menschen. Was sollte man tragen, wenn man sich in der Sonne aufhält, was unbedingt vermeiden? Beim Thema Verkehr ging es um das Zurechtfinden ohne Navigationsgerät, auf das sich immer mehr Kinder heute auch beim Fahrradfahren schon verlassen. Dass man auch mit Stadtplan überall hinfindet, konnten die Gruppen hier erproben. Die Manipulation durch die Werbung war das Thema der Aufgabe im Bereich Politik. Beim DRK-Wissen ging es unter dem Motto „Sind wir nicht alle ein bisschen Henri?“ um die Biografie des Gründers des Roten Kreuzes, Henri Dunant.

Einer der Höhepunkte des gesamten Wochenendes war der Sonnabendabend. Nach dem Grußwort des Vorstandsvorsitzenden des DRK-Kreisverbandes Stormarn, Dr. Hans Lukas, stellten die Teilnehmer ihr schauspielerisches Können unter Beweis und führten Sketche und Lieder zum Thema „Du hier?!“ auf. Bei diesem Wettbewerb ging der Kreisverband Stormarn, vertreten durch den Ortsverein Großhansdorf, als klarer Sieger hervor.

Gesamtsieger des Wettbewerbs wurden die Kinder des Kreisverbandes Steinburg, die den Wanderpokal mit nach Hause nehmen durften. Sie fahren im Oktober zum Bundeswettbewerb, der alle zwei Jahre stattfindet, nach Münster, um dort das Land Schleswig-Holstein zu vertreten. Zweiter wurde der Kreisverband Dithmarschen, auf den dritten Platz kam der Kreisverband Plön. Der Kreisverband Stormarn erreichte den siebten Platz.

Viel Lob gab es für das Organisationsteam, das aus den Ortsvereinen Großhansdorf, Reinbek und Glinde kam und souverän eine große logistische Herausforderung meisterte, denn immerhin waren etwa 130 Personen (Teilnehmer, Schiedsrichter, Wettbewerbsleitung und Organisationsteam) unterzubringen, zu koordinieren und zu beköstigen.

Das JRK hat 5.400 Mitglieder in den 15 Kreisen und kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein. Die Kinder werden hier früh behutsam und spielerisch an Verantwortung und soziale Kompetenz herangeführt. Mitmachen können Kinder ab sechs Jahren. Die Wettbewerbe sollen diese Fähigkeiten und das Miteinander fördern und vertiefen.


JRK Landeswettbewerb 2007 Bild 1

Eine Aufgabe auf dem Parcours: Erste Hilfe bei einem Grillunfall. Eric (9), Kiara (8) und Elisa (8) kühlen „Brandopfer“ Feline (15) die Arme.

JRK Landeswettbewerb 2007 Bild 2
Was ist zu tun bei einem Schock? Laura (8), Lukas (9) und Maxi-Luisa (8) (von links) vom Kreisverband Stormarn/Großhansdorf wissen, wie sie Daniel (13) helfen müssen.

JRK Landeswettbewerb 2007 Bild 3

Dem „verletzten“ Joel (16) legten Jörg (9), Hanna (9) und Fenja (10) (von links) aus Bredstedt/KV Nordfriesland Verbände an.


JRK Landeswettbewerb 2007 Bild 4

Strahlende Gesichter bei den Kindern des Kreisverbandes Steinburg: Sie durften als Sieger des Wettbewerbs den begehrten Wanderpokal mit nach Hause nehmen.




<< zur Startseite




  Noch freie Plätze in der KiTa Steinburg-Stubben   (10.07.07)

Der DRK-Kreisverband Stormarn übernimmt ab 1. August die Trägerschaft der Kindertagesstätte Steinburg-Stubben vom Amt Bad Oldesloe-Land. In dieser Kindertagesstätte wurden bislang 100 Kinder in fünf Vormittagsgruppen, jeweils von 7.30 bis 12.30 Uhr, betreut. Ab dem neuen Kindergartenjahr wird zusätzlich eine Nachmittagsgruppe von 13 bis 17 Uhr angeboten. Für diese Gruppe gibt es noch einige freie Plätze. Wer sich für einen DRK-Kindergartenplatz interessiert, kann sich an die stellvertretende Leiterin, Bärbel Reimers, in der Kindertagesstätte Mollhagen, Eichedeer Straße 16, Telefon 04534/291167, wenden.

<< zur Startseite




  44 kleine Umweltschützer - das Sonnensystem im Karton (01.07.2007)

665 Meilenpunkte brachten die 44 Kinder der Kindertagesstätte Ohe im Rahmen der Grüne-Meilen-Aktion, die kürzlich stattfand, zusammen. In dieser Woche, in der sich alles um die Umwelt drehte, konnten die Kinder aus vier verschiedenen Themenbereichen ein Projekt wählen. Jeden Tag traf sich dann die Projektgruppe und beschäftigte sich intensiv mit ihrem Thema. Zur Wahl standen die Bereiche Auto, Wald, Hochbeet und Sonnenenergie.

Beim Autoprojekt überlegten die Kleinen sich alle Vor- und Nachteile von Autos und welche Wege auch bequem mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt werden können. Außerdem wurden Autos gezählt und beobachtet, wie viele Menschen jeweils darin sitzen. Bei einem „Hör-Spaziergang wurden die Sinne geschärft: dominierten Tierstimmen oder der Verkehrslärm? Experimente rund um das Auto rundeten das Projekt ab. Ein Taschentuch, das an den Auspuff gehalten wurde, machte deutlich, dass nicht sauber ist, „was hinten rauskommt“.

Die „Waldkinder“ schauten sich eine Eiche ganz genau an und suchten Tiere, die dort leben. Ausgestattet mit Lupen, Taschenlampen, Kinder-Taschenmessern und Keschern wurde der Wald im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe genommen. Außerdem lernten die Kinder, wie man ohne fiese „Brandblasen“ Brennnessel pflückt und daraus einen Tee zubereitet. Auch Holunderblüten wurden geerntet und daraus leckerer Saft gekocht.

Mehr zu arbeiten hatten die Kleinen im Projekt „Hochbeet“. Zunächst wurde im Wald nach Material wie Stöcken und Ästen gesucht. Bei einem Busausflug nach Reinbek kaufte jedes Kind eine Tüte Saat, anschließend wurde mit Hammer und Nägeln das Hochbeet gebaut – eine schweißtreibende Angelegenheit. Nach dem Einschichten von Zeitungen, Zweigen, Stroh und Erde säte jedes Kind seine Saat ein. Nun wird jeden Tag mit Spannung beobachtet, was hoffentlich bald geerntet werden kann.

Ein Sonnensystem aus Karton und Murmeln bauten die Kinder, die die Sonnenenergie erleben wollten. Außerdem standen in diesem Projekt zahlreiche Experimente auf dem Programm, zum Beispiel wurden ein Regenbogen sowie die Sonnenbestandteile Wasserstoff und Gas hergestellt. Mit Hilfe von Papier und Lupe ließ sich feststellen, wie „feurig“ die Sonne sein kann.

Insgesamt war diese Woche für die Kinder sehr spannend und lehrreich. Die Eltern machten mit und kamen mit den Kindern in dieser Zeit meist zu Fuß oder mit dem Fahrrad in die Kita. Für jeden umweltfreundlichen Weg bekam jedes Kind einen „Grüne-Meilen-Sticker“. Insgesamt sammelten die 44 Kinder 665 Meilenpunkte.

Kontakt: DRK-Kindertagesstätte Ohe, Amselstieg 2, Leiterin Sabine Stoffers, Telefon 04104/690 860.

Projektwoche KiTa Ohe

Richtig zu tun hatten die Kinder der DRK-Kindertagesstätte Ohe beim Bau eines Hochbeets. Jetzt wird jeden Tag mit Spannung erwartet, was da so sprießt.






<< zur Startseite




  Erste-Hilfe-Kurs einmal anders - Meister fallen nicht vom Himmel, aber oft vom Pferd   (13.06.2007)

Wie schnell man zum Zeugen oder gar Opfer eines Unfalls werden kann, ist nicht wenigen Reitern, die ihr Glück auf dem Rücken der Pferde suchen, bekannt. Doch wissen sie auch, wie sie sich in einer Notsituation zu verhalten haben? Eine zwölfköpfige Gruppe Jugendlicher und Erwachsener kann diese Frage nun mit einem klaren „Ja“ beantworten. Zu verdanken ist dies einem spannenden und lehrreichen Erste-Hilfe-Kursus des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der kürzlich auf der Reitanlage Stegen in Timmerhorn stattfand.

Für einige der Teilnehmer diente der Lehrgang zur Auffrischung, andere nutzten die Möglichkeit, den obligatorischen Nachweis für den Erwerb von Führerschein, Jugendgruppenleiter-Card oder Trainer(assistenten-)-Schein zu erhalten.

Gewürzt mit einer guten Portion Witz und Humor vermittelte DRK-Übungsleiter Rüdiger Behnke den Teilnehmern in den 16 Stunden das erforderliche Wissen rund um die Erste Hilfe. Besonders viel Wert wurde dabei auf die praktischen Elemente und Übungseinheiten gelegt. Bei strahlendem Sonnenschein und unter den leicht skeptischen Blicken der Pferde „Kingston“ und „Aaragon“ probten die Timmerhorner die Durchführung der lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Dabei wurde die Unfallsituation überaus realitätsnah simuliert: Ein Tonband gab nicht nur Motorengeräusche und das laute Krachen kollidierender Fahrzeuge wieder, sondern auch den menschlichen Herzrhythmus vor. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes beatmete jeder Teilnehmer die Gummipuppe und führte eine Herzmassage durch. Erst nach zehn Minuten ertönte das erlösende „Tatü-Tata“ des Rettungsdienstes. Schnell wurde jedem bewusst, wie anstrengend Mund-zu-Mund-Beatmung und Herzmassage bei frühsommerlichen Temperaturen sind. Aber wenn im Ernstfall kein weiterer Helfer zur Stelle ist, können Kondition und Willensstärke Leben retten.

Selbstverständlich wurden auch alle anderen Sofortmaßnahmen von der Rettungskette bis zur stabilen Seitenlage – die übrigens inzwischen viel einfacher ist, als viele sie in Erinnerung haben – geübt. Besonders heiter ging es zu beim „Einwickeln“. Die Teilnehmer lernten nicht nur, verschiedenste Verbände anzulegen, sie bekamen auch viele Tipps, wie man auch ungünstige Stellen wie zum Beispiel das Kinn verbindet. Auch weiß jetzt jeder, wie man sich mit Hilfe von zwei eingeschnittenen Dreiecken im Handumdrehen die Fingerkuppe verbinden kann. Drücken vor der Küchenarbeit war also einmal...

Zum Abschluss nahm DRK-Übungsleiter Rüdiger Behnke noch den stalleigenen Verbandskasten genauestens unter die Lupe und ergänzte ihn entsprechend, bevor er die begehrten Scheine ausstellte. Dabei spendierte er noch äußerst hilfreiche Utensilien wie Beatmungsmasken und Dreieckstücher.

Abgerundet wurde das erworbene Wissen durch eine weitere Veranstaltung, bei dem ein Tierarzt den Teilnehmern vermittelte, was im Notfall zu tun ist, wenn sich ein Pferd verletzt. So sind jetzt Pferd und Reiter bestens für Notfälle – die hoffentlich nie eintreten werden – gerüstet.

Wer Fragen hat oder sich auch für einen Erste-Hilfe-Kursus interessiert, kann sich an den DRK-Kreisverband Stormarn, Grabauer Straße 17, 23843 Bad Oldesloe, Telefon 04531/17 81-0, wenden. Und hier finden Sie unser aktuelle Kursübersicht.


EH im Pferdestall 1

„Was machen die denn da?“ – scheint sich das Pferd zu fragen. Ganz einfach: Mund-zu-Mund-Beatmung an einer Gummipuppe.


Erste Hilfe mit Pferd 2

Gar nicht schief gewickelt waren die Teilnehmer des Erste-Hilfe-Kurses des DRK auf einem Reiterhof. Im Gegenteil: Das Anlegen der Verbände klappte nahezu perfekt. 





<< zur Startseite





  „Peter und der Wolf“ in der Villa Kunterbunt   (09.06.2007)

Ein musikalisches, altbekanntes Märchen mit allen Sinnen erfahren – das konnten die 20 Kinder der Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ in Zarpen im Rahmen eines dreimonatigen Projektes, das jetzt mit einer Aufführung des Märchens endete. Seit Januar lernten die Kinder jede Woche eine Figur mit der dazugehörigen Musik kennen: Peter, Großvater, den Wolf, Ente, Katze, Vogel und in diesem Fall statt einem drei Jäger.

So ging es in der „Vogelwoche“ um das Musikinstrument Flöte, es wurde viel mit Federn gebastelt, und die Turnübungen enthielten schwingende und

schaukelnde Bewegungen. In der „Entenwoche“ lernten die Kinder, welche Materialien schwimmen können und welche nicht und bastelten aus diesen kleine Enten, die sie in einer großen Wanne schwimmen lassen konnten. Und bewegungspädagogisch war zu diesem Thema natürlich der Ententanz erste Wahl. Die Kinder hatten in dieser Zeit die Möglichkeit, sich selbst in jedem Charakter des Märchens spielerisch auszuprobieren.

Einer der Höhepunkte dieses Projektes war ein Besuch im Theater Lübeck. Die Kleinen durften sich den großen Theatersaal ansehen, die Bühne erkunden und die Instrumente im Orchestergraben begutachten. In der Theaterwerkstatt wurde darüber gestaunt, mit welch riesigen Pinseln die Kulissen gemalt werden. Auch zwei Musikerinnen – eine Cellistin und eine Geigerin - waren anwesend und ließen die Kinder ihre Instrumente einmal aus nächster Nähe betrachten. Und als die beiden ihnen Musik aus Peter und der Wolf vorspielten, waren die Kinder restlos begeistert.

Die Idee für dieses Projekt trug Kita-Leiterin Ulrike Martin-Thomas schon seit zwei Jahren mit sich herum. Doch Weihnachten 2006 war es schließlich soweit: Der Weihnachtsmann brachte den Kindern das Buch und die CD dieses musikalischen Märchens, das bei den Kindern zu Ulrike Martin-Thomas Freude ausgesprochen gut ankam. Sämtliche Aktivitäten in diesen drei Monaten wurden anhand von Fotos und Texten dokumentiert und in Form einer Ausstellung in der „Villa Kunterbunt“ präsentiert.

Abschluss dieser Aktion war eine Theateraufführung. Vor den Augen zahlreicher stolzer Mamas und Papas, Omas, Opas und Geschwister zeigten die Kleinen ihr schauspielerisches Können. Für das Stück „Peter und der Wolf“ hatten die Kinder seit Mitte Februar geprobt. Gebracht hat dieses dreimonatige Projekt vor allem eines: jede Menge Spaß – sowohl den Kindern als auch den Erzieherinnen.


Peter und der Wolf 1

Zum Abschluss des Projektes führten die Kinder der DRK-Tagesstätte „Villa Kunterbunt“ das Stück „Peter und der Wolf auf“. Auf dem Foto von links: Franziska (5), Lara (5), Melina (3), Melissa (5), Isabelle (4), oben: Jaqueline (5), unten: Florian (5).


Peter und der Wolf 2

In der „Entenwoche“ lernten die Kinder, welche Materialien schwimmen können und welche nicht. Julia (4) zeigt, dass ihr Entchen leider „untergegluckert“ ist.


Peter und der Wolf 3

Jetzt sieht der Wolf aus Pappmaché richtig gefährlich aus. Aber es dauerte lange und bedurfte vieler Umbauten, bis man ihn nicht mehr als Schwein oder Elefant betitelte.


<< zur Startseite




Wer hat noch Trödel?  (09.06.2007)

Flohmarkt und Sommerfest für das „Abenteuer Garten“

In der Kindertagesstätte „Am Stadthaus“ in Bargteheide rauchen zur Zeit die Köpfe, denn dort soll das Außengelände komplett umgestaltet werden. Künftig sollen die Kinder in einem spannenden Abenteuer-Garten bei jedem Wetter neue Abenteuer im Freien entdecken können. Dabei dürfen die Drei- bis Sechsjährigen fleißig mitbestimmen.

Um das Projekt finanzieren zu können, findet 

am Sonntag, 17. Juni, 

von 11 bis 15 Uhr 

ein großes Sommerfest 

statt, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Groß und Klein dürfen sich auf viele Attraktionen freuen. So gibt es bei einer Tombola interessante Preise zu gewinnen, und für das leibliche Wohl ist natürlich ebenfalls gesorgt. Viele Eltern sind bereits emsig mit den Vorbereitungen beschäftigt.

Ein weiterer Höhepunkt des Sommerfestes ist ein großer Flohmarkt. Dafür werden gerne Sachspenden entgegen genommen. Willkommen sind Spielzeug, Kleidung, Hausrat und Pflanzen. Also schnell einmal die Schränke durchgeforstet: bestimmt findet sich etwas, was nicht mehr gebraucht wird, zum Wegwerfen aber zu schade ist. Die Flohmarktartikel können ab sofort montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr in der DRK-Kita „Am Stadthaus“, Am Markt 4, abgegeben werden. Sämtliche Erlöse aus Sommerfest und Flohmarkt werden zur Finanzierung des Projekts „Abenteuer Garten“ genutzt.

Wer noch Fragen hat, kann sich gern an die Leiterin der DRK-Kindertagesstätte, Nathalie Hampel, unter der Telefonnummer 04532/400 545 wenden.

<< zur Startseite




Musikalische Früherziehung in der DRK-Kita Am Hagen  (20.05.2007)

Wer von ihnen später einmal ein Virtuose wird, lässt sich jetzt noch nicht sagen, aber immerhin haben die rund 60 Kinder der DRK-Kindertagesstätte Am Hagen die Chance, mal einer zu werden. Seit anderthalb Jahren gibt es dort die musikalische Früherziehung. Jeder Montag steht ganz im Zeichen der Musik: Dann nämlich bringt Diplom-Musiklehrerin Carola Seuthe allen Kita-Kindern ab vier Jahren nicht nur die Trommeltöne bei, sondern noch vieles mehr. In drei Gruppen musizieren die Kinder mit Trommeln, Zimbeln, Klangstäben oder Triangeln zur Begleitung von Gitarre oder Klavier. Dass die 60 Instrumente und sogar ein gebrauchtes Klavier angeschafft werden konnten, ist der Jung und Alt-Stiftung (Trägerschaft Bürgerstiftung Region Ahrensburg) zu verdanken: sie hat das Projekt mit rund 500 Euro unterstützt.

In drei Gruppen werden jeweils zehn bis zwölf Kinder ab vier Jahren für zwei Jahre - bis zur Einschulung - an die Musik herangeführt, wobei der nächste Jahrgang nach den Sommerferien immer automatisch nachrückt. Im Unterricht werden meist jahreszeitengebunde Lieder gesungen, das Hörvermögen geschult, das Rhythmusgefühl trainiert, das Körperbewusstsein gefestigt und die Freude an der Bewegung gefördert. Im zweiten Jahr lernen die Kinder die gängigen Orchesterinstrumente kennen, und sie erhalten eine Mappe, in der sie alles, was sie lernen (Texte, Noten, Anleitungen und ähnliches) sammeln können. Außerdem steht die allgemeine Musiklehre auf dem Stundenplan.

Was sie schon alles können, haben die Kleinen mit viel Spaß bereits beim letzten Sommerfest und bei einem Weihnachtskonzert im Seniorenheim Fasanenweg unter Beweis gestellt.

Die Leiterin der DRK-Kindertagesstätte Am Hagen, Ina Leetz, legt besonders viel Wert darauf, dass jedes Kind am Musikunterricht teilnehmen kann. Mit der musikalischen Früherziehung wird die Freude an der Musik bei den Kindern geweckt und oft auch erhalten. Wenn sich ein Kind später für ein Musikinstrument entscheiden sollte, ist dieser Unterricht die optimale Vorbereitung. Und dann werden aus den kleinen Musikanten vielleicht doch noch mal ganz große...

Ina Leetz freut sich sehr, dass das Projekt so gut läuft und bei den Kindern so großen Anklang findet. Ist sie wunschlos glücklich? Nicht ganz. Ein ähnliches Projekt würde sie gern auch im Bereich Kunsterziehung auf den Weg bringen.


Musikalische Früherziehung
Musikpädagogin Carola Seuthe (links)
mit einer Gruppe der DRK-Kindertagesstätte
Am Hagen beim Musizieren.



<< zur Startseite




Gemeinsame Ausbildung der
   Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG)  (14.05.2007)

Der vom Kreis Stormarn kürzlich neu beschaffte Gerätewagen SAN und seine Ausstattung standen im Mittelpunkt einer gemeinsamen Ausbildung der an der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Stormarn mitwirkenden Sanitätsgruppen von DLRG, DRK und Maltesern am vergangenen Samstag in der neuen Fahrzeughalle der DLRG in Bargteheide.

Auf dem Fahrzeug verlastet sind zwei aufblasbare Rettungszelte sowie das erforderliche Material für die Ausstattung eines Behandlungsplatzes für 5 Verletzte (BHP5). Ein eingebautes Stromaggregat versorgt die Zelt- sowie eine transportable Umfeldbeleuchtung (Powermoon). Eine mitgeführte Heizung bringt das Zeltinnere selbst bei kalter Witterung schnell und dauerhaft auf angenehme Temperaturen.

Für eine angenommene Lage nach einem Busunglück mit geschätzten 25 Verletzten ließ SEG-Leiter Knut Harder die Gruppenführer und ihre rund 30 Helferinnen und Helfer einen Behandlungsplatz auf Zeit aufbauen. Nach rund 20 Minuten standen in zwei Zelten 2 Behandlungsplätze für lebensbedrohlich Verletzte, 5 Behandlungsplätzen für Schwerverletzte sowie ein Bereich für Leichtverletzte und Betroffene zur Verfügung. Außerdem war eine Registrierung am Eingang des Behandlungsplatzes sowie Fahrzeuge für den Transport von Verletzten in Krankenhäuser besetzt. Eine ordentliche Leistung, wie der Einsatzleiter in der Abschlussbesprechung bescheinigte.

Zum Abschluss stärkten sich Sanitäter dann bei einem von der Betreuungsgruppe des DRK zubereiteten Mittagessen, bevor die Fahrzeuge wieder aufgerüstet wurden und wieder in die Standorte nach Ahrensburg und Bargteheide zurückkehrten.

Wenn Sie mehr über die Arbeit der SEG wissen möchten, informieren Sie sich hier oder wenden Sie sich per eMail oder Telefon (04531/1781-15) an die Kreisbereitschaftsleitung in der Kreisgeschäftsstelle.


Fotos: N. Schmidt

Gerätewagen der SEG
(von links) Der Arzttruppwagen des DRK
neben dem neuen GW San der Malteser

Zeltaufbau (animiert)
Aufbau des Rettungszeltes

Einweisung durch den SEG-Leiter
Manöverkritik am Ende der Übungseinlage



<< zur Startseite



Betreutes Leben zu Hause
- Zuwendung in den eigenen vier Wänden  (10.05.2007)

Jeder ältere Mensch, der möglicherweise in seiner Bewegung eingeschränkt und/oder alleinstehend ist, möchte dennoch so lange wie möglich selbständig in seinen eigenen vier Wänden leben. Oft genug kommt bei vielen – ganz auf sich allein gestellt – auch noch Einsamkeit dazu. Doch das muss nicht sein. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Stormarn hat deshalb das Projekt „Betreutes Leben zu Hause“ ins Leben gerufen. Ziel ist es dabei, älteren, behinderten und allein lebenden Menschen das aktive Leben im eigenen Zuhause zu erleichtern.

Jeder braucht Zuwendung: Ganz besonders der genannte Personenkreis. Doch oftmals haben die Angehörigen zu wenig Zeit, wohnen zu weit weg oder es gibt niemanden mehr, der sich kümmern könnte. Hier setzt das Angebot des DRK an, das es zunächst im Raum Großhansdorf, Ahrensburg und Ammersbek gibt: Für einen monatlichen Beitrag von 35 Euro erhalten Interessierte zahlreiche Leistungen, die sich auf Wunsch noch erweitern lassen.  

Ein Teil dieser Leistungen sind regelmäßige Besuche von Bezugspersonen, die die zu Betreuenden einmal in der Woche für zirka anderthalb Stunden aufsuchen. Zwölf Betreuerinnen wurden beim DRK kürzlich im Rahmen einer Schulung auf ihre Aufgaben vorbereitet. Die Damen kommen aus den unterschiedlichsten Berufen und möchten in ihrer Freizeit etwas Sinnvolles für ihre Mitmenschen tun – weitgehend ehrenamtlich gegen eine kleine Aufwandsentschädigung. In der Schulung wurde ihnen unter anderem vermittelt, wie sie einfühlsam auf die Bedürfnisse ihrer Schützlinge eingehen und bekamen zahlreiche praktische Tipps mit auf den Weg, denn der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt deutlich im sozialen Bereich. Zuwendung, Spazieren gehen, Gespräche, gemeinsame Unternehmungen, Besuche im Krankenhaus, wenn dieser Fall eintreten sollte, und die Betreuung nach dem Klinikaufenthalt – das sind die Beschäftigungen, denen die zwölf Damen mit Freude und Engagement nachgehen. Pflegerische oder hauswirtschaftliche Tätigkeiten gehören allerdings nicht dazu. Die Sympathie spielt dabei natürlich eine große Rolle. Deshalb kümmert sich um den zu betreuenden Menschen immer die gleiche Bezugsperson. Denn schließlich soll ja auch die Chemie stimmen.

Wer sich für dieses Angebot des Deutschen Roten Kreuzes interessiert, kann sich an die Leiterin der DRK-Sozialstation Großhansdorf, Karin Heino, Papenwisch 30, Telefon 04102/626 13, wenden.


Die Baustelle

Von links: Hannelore Türk, Wiebke Wersig, Irene Brand, Cornelia Großklaus, Susan Symalla, Elsbeth Kahlert, Almuth Brendemühl-Christophers und Ingrid Goldenbaum wurden in einer Schulung auf ihre neue Aufgabe vorbereitet.




<< zur Startseite




Neuer Schattiger Platz für die Sonnenhüpfer (02.05.2007)

Die Fleißigen werden belohnt – zumindest von Petrus, denn der meinte es wirklich gut mit den 87 Erwachsenen und 49 Kindern, die sich am Sonnabend, 31. März, in der Kindertagesstätte „Sonnenhüpfer“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) trafen. Bei strahlend blauem Himmel waren Eltern, Großeltern, Freunde und Kinder zusammen gekommen, um aus ihrem Spielplatz eine grüne, schattige Oase zu machen.


Die Kindertagesstätte „Sonnenhüpfer“ gibt es seit fünf Jahren, und sie liegt am Ende einer Neubausiedlung in Reinbek. Gebäude und Spielplatz sind nach Süden ausgerichtet. Dadurch und durch die großen Fensterflächen ist es innen sehr hell und warm. Doch im Sommer wird es in den Räumen und auf dem Außengelände extrem heiß. Der Spielplatz hat keine schattigen Ecken, und Spielgeräte wie Rutsche oder Schaukeln heizen sich so auf, dass die Kinder sie nicht nutzen können. Sonnenschirme wehen schnell davon, weil der Wind von den Feldern ungeschützt herüber weht. Das kleine Sonnensegel bietet für die 66 Kinder nicht genügend Schutz. Und durch die große Sandfläche und fehlende Abgrenzungen weht Kindern und Betreuern der Sand ins Gesicht.


Es musste also dringend Abhilfe geschaffen werden. Der Plan: neu angepflanzte Büsche und Hecken, begrünte Terrassen und Fensterflächen sollen drinnen und draußen Schatten spenden und den Kindern darüber hinaus einen engen Kontakt mit der Natur ermöglichen.


Gemeinsam mit den Elternvertretern und natürlich den Kindern wurde beraten, wie man das Außengelände umgestalten könnte. Zahlreiche Sponsoren haben das Projekt unterstützt. So hat die Fielmann AG alle Pflanzen und Bäume gespendet und die Firma Kuczinski aus Hamburg lieferte den Sand, Lehm, Steine und Granitpflaster. Besonders unterstützt wurde die DRK-Kindertagesstätte von der Firma Behn aus Neuschönningstedt, die mit Bagger und Radlager die großen Erdarbeiten verrichtete und den Mutterboden sowie Baumscheiben beisteuerte. Die große Klettereiche besorgte Förster Alpen, und die Firma Schulz und Fildebrandt schaffte sie auf das Gelände. Eine größere Geldsumme spendete Bingo-Lotto. Ende April baut das Technische Hilfswerk die Wasserpumpe. Professionell begleitet wurde das Projekt von der Firma WFP aus Glinde. Dennoch sind leider noch nicht alle Kosten gedeckt. Das DRK ist aber derzeit noch mit weiteren Sponsoren im Gespräch.


Am Sonnabend, 31. März, war es dann soweit: Nachdem die größeren Erdarbeiten bereits vor dem Projekttag durchgeführt wurden, waren jetzt die Papas, Mamas und Kinder gefragt: Bei bestem Wetter wurde gepflanzt, gebuddelt, geschaufelt und gebaggert, es wurden Holzpfähle und Steinmauern gesetzt und Kräuterbeete angelegt. Und die Kinder werden bereits in diesem Sommer davon profitieren können, denn die verwendeten Pflanzen haben schon eine gute Größe und werden durch die Bodenverbesserung kräftig wachsen.


Die Kinder und Erzieherinnen der DRK-Kindertagesstätte „Sonnenhüpfer“ danken allen Sponsoren und allen fleißigen Helfern ganz herzlich für ihr Engagement und freuen sich, dass aus dem Plan jetzt Realität geworden ist.


Die Baustelle

Wie in einem Bienenstock ging es zu in der Kita „Sonnenhüpfer“, als zahlreiche Eltern und
Kinder bei strahlendem Wetter das
Außengelände umgestalteten.


Rutsche mit Schatten

Die Rutsche heizt sich im Sommer so auf, dass die Kinder sie nicht nutzen können.
Ein begrünter Tunnel sorgt künftig für ein schattiges Rutschvergnügen.

 
Auch die Kleinen halfen

Selbst die Kleinsten haben kräftig mitgeholfen: Alina (2) und Jonas (6) nahmen die Schaufel in die Hand und buddelten fleißig mit.


<< zur Startseite



Sozialstation Trittau: Weiterbildung wird gefördert (23.04..2007)

45 Mitarbeiter kümmern sich in der Sozialstation Trittau des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) um Menschen, die Hilfe benötigen. Eine von ihnen ist Jessica Roschlaub. Mit ihren 30 Jahren ist sie nicht nur die Jüngste im Kollegenkreis, sondern auch bereits Stellvertreterin der Leiterin Christine Klemens.

In einer Sozialstation fallen viele Aufgaben an. Die ausgebildete Pflegefachkraft kümmert sich unter anderem um die Dienst- und Tourenpläne, führt Patientenaufnahmegespräche, berät in Sachen Pflegeversicherung und ist auch selbst in der Pflege tätig. Gerade diese Mischung aus Verwaltungstätigkeit im Büro, Kundenbesuchen und der Pflege findet Jessica Roschlaub besonders reizvoll.

Das DRK unterstützt und fördert Mitarbeiter, die sich weiterbilden möchten. Derzeit absolviert die Mutter einer kleinen Tochter bei der IBAF (Institut für berufliche Aus- und Fortbildung, Diakonie) eine Ausbildung zur PDL (Pflegedienstleitung). Dieses einjährige berufsbegleitende Studium befähigt nach Abschluss zur Leitung einer Sozialstation, kleinerer Pflegeheime oder der Leitung von Einheiten in größeren Heimen oder Krankenhäusern. Es beinhaltet einen über das Jahr verteilten achtwöchigen Vollzeit-Blockunterricht in Rendsburg sowie diverse Pflichtseminare, die sich die Studierenden aus einem Angebot aussuchen können. Die 30-Jährige hat sich unter anderem für die kultursensible Sterbebegleitung entschieden. Dabei lernt sie, auch Menschen aus anderen Kulturkreisen in ihrer letzten Stunde beizustehen. Auch Depressionen im Alter ist ein Thema, zu dem Jessica Roschlaub ein Seminar belegt hat. Diese Lehrgänge dauern jeweils ein bis drei Tage.

Am Ende steht die Prüfung: Die schriftliche Abschlussarbeit muss dann noch mündlich vor einem Kolloquium präsentiert werden. Für Jessica Roschlaub ist es im August/September soweit.

Auf eine gute Ausbildung und umfassende Kenntnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legt das DRK großen Wert. So müssen alle stellvertretenden Leiterinnen der Sozialstationen im Kreis Stormarn diese Ausbildung im Rahmen der Qualitätssicherung absolvieren bzw. absolviert haben.

Kontakt:
DRK-Sozialstation Trittau
Rausdorfer Straße 5a
Telefon 04154/4666.


Frau Roschlaub

Jessica Roschlaub ist die stellvertretende
Leiterin der DRK-Sozialstation Trittau.

<< zur Startseite


Gehupft wie gesprungen - Großtrampolin für die KiTa Gartenholz (10.04..2007)

Ahrensburg – Die Kindertagesstätte Gartenholz hat jetzt etwas, was nicht jeder hat: Ein Großtrampolin, das nun im Bildungsbereich „Körper, Bewegung und Gesundheit“ eingesetzt wird. Das Springen und Bewegen auf dem Trampolin ist nach motopädagogischen Gesichtspunkten eine wertvolle Anregung in der Entwicklung von Kindern. Am Donnerstag, 29. März, wurde das neue Gerät offiziell eingeweiht.

Die Idee zur Anschaffung eines solchen Trampolins hatte Kita-Leiter Peter Vollmer im letzten Jahr, denn aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit dem Trampolin im Reha-Sport wusste er nur zu gut, wie förderlich dieses Gerät für die allgemeine und spezielle Entwicklung sein kann. Die Stadt Ahrensburg erklärte sich schließlich bereit, den Großteil der Kosten in Höhe von insgesamt 4.000 Euro zu übernehmen, der andere Teil wurde durch den Förderverein aufgebracht.

Doch es gab noch eine große Hürde zu überwinden: Das Thema Sicherheit. Hier war die Zustimmung der Landesunfallkasse erforderlich, die den Versicherungsschutz für die Kinder ausdehnen musste, da das Großtrampolin im Schulsport Schleswig-Holstein nicht eingesetzt werden darf. Doch nachdem die Kita Gartenholz die Einsatz- und Sicherheitsbedingungen nachweisen konnte, wurde schließlich die Erlaubnis zum Betrieb unter vereinbarten Bedingungen erteilt.

Und die DRK-Kindertagesstätte nimmt das Thema Sicherheit natürlich ebenfalls sehr ernst. So wurde Erzieherin Diana Hafemann, die die Aktivitäten auf dem Großtrampolin betreut, im Rahmen eines Lehrgangs speziell geschult.

Ei gegen Ei
Es darf gehopst werden: Die Kita Gartenholz weihte ihr Großtrampolin ein: Von links hinten: Meira, Meike Tonn (Förderverein), Mika, Andrea Hausschildt (Förderverein), Jona, Daniel, Diana Hafemann (Erzieherin und Trampolin-Übungsleiterin) mit Jeremy.

<< zur Startseite


Ei gegen Ei - Der Osterhase macht Tauschgeschäfte (27.03.2007)

Bargteheide – Alle Ostereier selber zu bemalen, ist für den Osterhasen allein viel zu viel Arbeit. Und weil er sich zu helfen weiß, hat er sich fachmännische Hilfe geholt und bezahlte dafür in gleicher Währung: Ei gegen Ei. Fleißige Helfer waren die „Glühwürmchen“, die „Stoppelhopser“ und die „Wühlmäuse“ der DRK-Kindertagesstätte „Am Stadthaus“.

Die Idee für diese gelungene Einstimmung auf das Osterfest hatte die Raiffeisenbank eG in Bargteheide. Filialmitarbeiterin Mareen Jahnke war kürzlich zu Gast in der Kindertagesstätte und tauschte die von Kindern gebastelten und bemalten Eier in Überraschungseier um. Der Frühlingsschmuck in Form von Marienkäfern, Schmetterlingen, Hasen, Hummeln, Hühnern und Küken hängt nun in der Bargteheider Filiale des Geldinstituts und erhöht so die Vorfreude auf Ostern bei Mitarbeitern und Kunden. Die Kunden können diese Eier als Osterdekoration für ihr eigenes Heim gegen eine kleine Spende erwerben. Diese Einnahmen fließen dann in Form von Spielsachen (per Losziehung) wieder an Kindertagesstätten zurück.

Die Kleinen nutzten die Gelegenheit, beim Basteln der Eier Osterhaseverschiedene Techniken auszuprobieren und genossen nachher die süßen „Tauschobjekte“. Dieser gelungenen Aktion sollen laut Mareen Jahnke  „Am Stadthaus“ bedanken sich ganz herzlich für diese vorösterlichenoch weitere folgen. Die Kinder und das gesamte Team der Kindertagesstätte Tauschaktion und freuen sich, dass sie dem Osterhasen ein wenig Arbeit abnehmen konnten.

Nachtrag am 02. Mai 2007: 

Dieses Tauschgeschäft hat sich gelohnt: Für ihre selbst gebastelten Eier erhielten die 50 Kinder der DRK-Kindertagesstätte „Am Stadthaus“ nicht nur je ein Überraschungsei, sondern jetzt auch einen Scheck in Höhe von 300 Euro.



Ei gegen Ei

Mareen Jahnke von der Raiffeisenbank Bargteheide beim „Tauschgeschäft“
mit Svea Westphal.

Ei gegen Ei

Halfen dem Osterhasen aus der Patsche: Die „Wühlmäuse“ mit ihren beiden Erzieherinnen Beatrice Lange (oben links) und Jana Fellechner (unten rechts). Obere Reihe Mitte: Mareen Jahnke von der Raiffeisenbank Bargteheide.

<< zur Startseite


Der Hausnotruf des DRK - Hilfe auf Knopfdruck (18.03.2007)

Er ist so klein und vermittelt so große Sicherheit: Der Sender des Notrufgerätes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Die Lütjenseerin Irmgard Glanert (85) hatte Grund zur Freude: Sie hat ihr Gerät zwar erst seit kurzem, doch dafür ist sie die 500. Teilnehmerin an diesem Notrufsystem. Zu diesem Anlass überreichte DRK-Mitarbeiterin Andrea Ruge der Seniorin einen großen Blumenstrauß.

Obwohl Irmgard Glanert ihr Gerät noch nicht lange hat, musste sie bereits einmal davon Gebrauch machen. Und ihr konnte schnell geholfen werden, denn dieses Gerät vermittelt nicht nur den Senioren oder behinderten Menschen, sondern auch deren Angehörigen ein gutes Stück Sicherheit. Der kleine Sender, den die Teilnehmer um den Hals tragen, hat einen roten Knopf, der im Notfall einfach gedrückt wird. Da der Sender wasserfest ist, muss er auch beim Baden oder Duschen nicht abgelegt werden. Durch den Druck auf den Knopf wird automatisch das dazugehörige Teilnehmergerät aktiviert. Es ist an das Telefonnetz angeschlossen und wählt automatisch die Nummer der DRK-Notrufzentrale.

Die Teilnehmerstation ist mit Lautsprechern und einem empfindlichen Mikrofon ausgestattet. Wenn sich der Notdienst meldet, hören die Teilnehmer die Stimme über die Lautsprecher in der ganzen Wohnung und können selbst direkt in den Raum sprechen. Wer nicht mehr in der Lage ist zu sprechen, wird über seine Telefonnummer identifiziert und es werden sofort Rettungsmaßnahmen eingeleitet.

Der kleine Sender vermittelt seinen Trägern ein gutes Gefühl und das Wissen, dass ihnen im Falle eines Falles sofort geholfen wird – auf Knopfdruck. Wenn die rechtlichen Voraussetzungen gegeben sind, werden die Leistungen des DRK-Hausnotrufs von der Pflegeversicherung übernommen.

Wer sich für den DRK-Hausnotruf interessiert, kann sich bei der DRK-Sozialstation Trittau, Rausdorfer Straße 5a, Telefon 04154/4666 oder in der  Kreisgeschäftsstelle in Bad Oldesloe, Grabauer Straße 17, Telefon 04531/17 81-0 näher informieren.

500. Notrufgerät installiert
Irmgard Glanert (links) hat das 500. DRK-Notrufgerät erhalten und freut sich riesig über den Blumenstrauß, den DRK-Mitarbeiterin Andrea Ruge ihr überreicht. Foto: hfr

<< zur Startseite



 Expertinnen in der Wundversorgung - DRK-Mitarbeiterinnen schließen Zusatzausbildung ab (11.03.2007)

Die Sozialstation des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Großhansdorf leistet pro Tag etwa 200 Einsätze mit 45 Mitarbeitern. Ein Teil dieser Einsätze entfällt auch auf die Versorgung von Wunden. Diese sind vielfältig und reichen von Wunden, die nach einer Operation weiter versorgt werden müssen, so genannten „offenen Beinen“ (ulcus crures), Wunden, die durch das zum Teil lange Liegen der Patienten entstehen (Dekubitus) bis hin zu Wundheilungsstörungen. Als Qualitätssicherungsmaßnahme wurde in der Sozialstation Großhansdorf beschlossen, die Begutachtung, Beurteilung und Versorgung von Wunden nur noch von drei Mitarbeiterinnen durchführen zu lassen, die dafür besonders qualifiziert sind.

Die drei Pflegefachkräfte Monika König-Schmidt, Sabine Wardius und Angelika Zemke haben in der Vergangenheit viele kleinere Fortbildungen zum Thema Wundversorgung absolviert. „Aber wir haben festgestellt, dass das einfach nicht ausreicht“, so die Leiterin der Sozialstation Großhansdorf, Karin Heino. So begannen die drei Damen vor anderthalb Jahren eine Fortbildung zum Thema „Wundmanagement“, bei der sie unter anderem auch ein einwöchiges Praktikum bei einem Wundchirurgen in Hamburg absolvierten.

Jetzt haben sie ihre Ausbildung mit einem Zertifizierungsseminar in Kassel erfolgreich abgeschlossen und dürfen sich nun „Wundtherapeutin nach ICW“ (Initiative chronische Wunden e.V.) nennen. Damit sind sie echte Expertinnen in der Wundversorgung. Und in Kürze wird auch der TÜV Rheinland die Zertifizierung endgültig besiegeln.


Kontakt: Sozialstation Großhansdorf, Papenwisch 30, Telefon 04102/626 13.
Expertinnen für Wundversorgung
Angelika Zemke, Sabine Wardius und Monika König-Schmidt (von links) haben allen Grund, stolz zu sein: Nach anderthalbjähriger Ausbildung halten sie ihr Zertifikat in den Händen und dürfen sich jetzt „Wundtherapeutinnen nach ICW“ nennen. Foto: hfr

<< zur Startseite


"Wir können nicht anders!"(27.01.2007)

Die seit dem Jahr 2005 laufende Imagekampagne des Deutschen Roten Kreuzes startet im Januar 2007 in eine neue Phase.

Nachdem zunächst die Grundsätze "Freiwilligkeit" und "Menschlichkeit" ungewöhnlich und mit einem Augenzwinkern auf den Punkt gebracht wurden ("Jederzeit im Einsatz"), ging es im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft 2006 unter der Überschrift "Für jeden im Einsatz" um die Grundsätze "Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit".

In der zweiten Jahreshälfte 2006 hieß es dann "Überall im Einsatz". Die Rotkreuzgrundsätze "Einheit" und "Universalität" wurden wieder auffällig aber gleichzeitig charmant dargestellt.

In der aktuellen (vierten) Phase wird nun der Grundsatz "Menschlichkeit" dargestellt. DIE zentrale Motivation der vielen DRK-Aktiven und -Mitarbeiter: Einfach immer helfen zu müssen, denn "Wir können nicht anders"


Wir können nicht anders

Wir können nicht anders

Sie sind ob der ungewöhnlichen Motive irritiert? Dann haben wir bereits erreicht, das wir Ihnen im Gedächtnis bleiben. Werden Sie selbst aktiv (bei uns natürlich)! Informieren Sie sich hier im Internet auf unseren Seiten oder bei der Geschäftsstelle über die Arbeit des Deutschen Roten Kreuz im Kreis Stormarn und unterstützen Sie uns - als Mitglieder, Spender, ehrenamtliche Helfer oder engagierter Mitarbeiter. Wir freuen uns auf Sie !

<< zur Startseite


Plakatmotive der Imagekampagne
seit 2005:

Jederzeit im Einsatz
2005: "Jederzeit im Einsatz"

Für jeden im Einsatz
2006: "Für jeden im Einsatz"

Überall im Einsatz
2006: "Überall im Einstz"



Kostenlose Blutzucker- und Blutdruckmessungen  (10.01..2007)

Die DRK-Sozialstationen Bargteheide und Bad Oldesloe laden zu Blutzucker- und Blutdruckmesstagen ein. Am Donnerstag, 18. Januar 2007, können sich die Besucher in Bargteheide, Baumschulenstraße 24a, von 8 bis 12 Uhr kostenlos den Blutdruck und den Blutzucker von Fachpflegekräften messen lassen und zugleich bei einer Tasse Kaffee die Räumlichkeiten und die Mitarbeiter der Sozialstation kennen lernen. Die Aktion wird am Donnerstag, 25. Januar 2007, ebenfalls von 8 bis 12 Uhr in Bad Oldesloe in der DRK-Sozialstation Lübecker Straße 17 wiederholt.

„Parallel dazu können sich die Besucher über unsere Leistungen von der Pflege bis zu den hauswirtschaftlichen Diensten, dem Hausnotruf oder dem Essen auf Rädern informieren“, erklärt Stationsleiterin Christel Stojanovic. „Gerne stehen wir auch für weitere Fragen rund um die Pflege zur Verfügung.“

Wer an diesen Tagen keine Zeit hat, erfährt Näheres über die Angebote der DRK-Sozialstationen unter Tel. 04532/22905.

<< zur Startseite




Pflegepartner - Das PLUS an Beratung  (10.01..2007)

PflegepartnerManchmal erkennt man gerade an den „Kleinigkeiten“ die Leistung des Ganzen. Um die vertrauensvolle und intensive Beratung zu unterstreichen, erhalten die Patienten der DRK-Sozialstationen in Stormarn sechs Mal im Jahr kostenlos die Zeitschrift „PflegePartner“ aus dem renommierten Vincentz-Verlag.

„PflegePartner“ informiert über die Pflege Zuhause, aktuelle Rechtsfragen, Leistungen der Pflege- und Krankenversicherung und gibt Tipps zur Entlastung der pflegenden Angehörigen. In den nächsten Ausgaben werden Themen wie „Spiele bringen das Gedächtnis auf Trab“, „Sehverlust im Alter“ oder „Ein Wohlfühltag daheim“ abgehandelt. Dazu Experteninterviews über Inkontinenz oder die Gefahr von Stürzen. Unterhaltung bietet das Kreuzworträtsel auf der letzten Seite.

Wenn Sie mehr über die Zeitschrift „PflegePartner“ und die weiteren pflegerischen Leistungen des Deutschen Roten Kreuzes erfahren möchten, wenden Sie sich an 

  • DRK-Sozialstation Ahrensburg/Ammersbek/Großhansdorf, Tel. 04102/626 13 oder 
  • DRK-Sozialstation Bargteheide/Bad Oldesloe, Tel. 04532/ 22905.

<< zur Startseite