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Betreuung Demenzkranker in den
eigenen vier Wänden (12.12.08)
Angehörige
von Demenzkranken stoßen bei der Betreuung oft schnell an ihre
physischen und psychischen Leistungsgrenzen. Die Sozialstationen des
Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bieten ab sofort ein neues Konzept an.
Geschulte Mitarbeiter betreuen die Patienten in den eigenen vier
Wänden. Ob Weihnachtseinkäufe erledigt werden sollen, die Angehörigen
einfach mal eine Auszeit brauchen oder ob eine regelmäßige Betreuung
gewünscht wird – dieses neue Angebot soll die Angehörigen entlasten und
ihnen Freiräume schaffen. Selbstverständlich haben auch die
Patienten etwas davon, denn sie werden liebevoll betreut und im Rahmen
ihrer Möglichkeiten gefördert. Ob Spazierengehen, Vorlesen,
Gedächtnistraining, Singen oder Hand- und Bastelarbeiten – gemacht
wird, was gewünscht ist. Und weil Vertrauen ganz wichtig ist, wird
darauf geachtet, dass immer die gleiche Mitarbeiterin zur Betreuung
kommt. Dieses Angebot kann ganz individuell in Anspruch genommen
werden. Auch ein Angehöriger, der einfach nur mal zum Friseur gehen
möchte, kann einmalig eine Mitarbeiterin anfordern. Die Kosten werden
in der Regel über die Pflegeversicherung erstattet. Für diese
verantwortungsvolle Aufgabe werden noch Mitarbeiter gesucht, die Freude
am Umgang mit alten und dementen Menschen haben und die über viel
Einfühlungsvermögen verfügen. Eine entsprechende Ausbildung ist nicht
erforderlich, denn alle Mitarbeiter werden mit einer speziellen
Schulung intensiv auf diese Tätigkeit vorbereitet. Nähere Informationen gibt es in allen DRK-Sozialstationen in Stormarn: |
Bildung
fängt bereits im Kindergarten an - Ministerin zu Besuch in Ahrensburg (03.12.08)
Als
vorbildlich bezeichnete Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave die
Zusammenarbeit der Grundschule am Schloss mit der Kindertagesstätte
Gartenholz des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Bei ihrem gestrigen
Besuch in der Kita informierte sie sich unter anderem über die
Kooperation der Einrichtung mit der Schule, die den Kindern den
Übergang zum „Ernst des Lebens“ leichter machen soll. Kita-Leiter
Peter Vollmer, der Schulleiter der Grundschule am Schloss Jens Lehmann
und Grundschullehrerin Claudia Kammann berichteten über ihre seit 2006
bestehende Zusammenarbeit. Um die Kindergartenkinder in ihrem letzten
Kita-Jahr auf die Grundschule vorzubereiten, finden über das Jahr
verteilt verschiedene Aktionen statt, zum Beispiel Elternabende in Kita
und Grundschule, das Üben des sicheren Schulwegs, Weihnachtsbasteln
oder Schulrallyes. Diese Maßnahmen sollen die Kinder dazu befähigen,
die neuen Herausforderungen rund um die Einschulung erfolgreich zu
meistern. Ute Erdsiek-Rave zeigte sich beeindruckt, dass solche
Projekte in Eigeninitiative realisiert werden. Denn auch vom
Gesetzgeber sei es gewollt, das Übergänge von der Kita zur Grundschule
langfristig gestaltet werden. Deshalb habe die schleswig-holsteinische
Landesregierung unter dem Titel „Den Übergang gestalten“ ein Projekt
ins Leben gerufen, mit dem Kindertageseinrichtungen und Grundschulen
eines Einzugsgebietes in dieser Zusammenarbeit unterstützt werden
sollen. Dazu gehören auch gemeinsame Fortbildungen für Lehrer und
Erzieher. Ute Erdsiek-Rave lobte bei einem Rundgang durch die
DRK-Einrichtung die vielfältigen Angebote für die Kinder, denn die
Gruppenräume, die als Funktionsräume im „Offenen Ansatz“ der Kita
eingerichtet sind, bildeten die Bildungsbereiche wie kreatives
Gestalten, Musik, Experimentieren und Bewegung bereits nahezu
vollständig ab. Darüber hinaus zeigte sie sich erfreut über die
Schaffung von Krippenplätzen. Die DRK-Kita Gartenholz war nicht nur die
erste Einrichtung in Ahrensburg, die Krippenplätze geschaffen hat, es
werden demnächst sogar noch zehn weitere Plätze eingerichtet. Ein Anbau
ist derzeit in Planung. Die Sprachförderung von Vorschulkindern
ist in der DRK-Kita Gartenholz ein wichtiger Aspekt. Diese bezeichnete
die Bildungsministerin als besonders wichtig, insbesondere in
Kindertagesstätten mit einem hohen Anteil von Migrantenkindern.
Versäumnisse seien später nur schwer korrigierbar. Ute Erdsiek-Rave zum
Abschluss ihres Besuches: „Wir müssen uns klarmachen, dass
Kindertagesstätten mit Kindern aus anderen Kulturen eine Bereicherung
sind und kein Problem.“ |
Fotos: I. Lewe/hfr

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave schaut mit den DRK-Krippenkindern, den „Hummeln“, ein Bilderbuch an. 
Von
links: DRK-Kita-Leiter Peter Vollmer, Ahrensburgs Bürgermeisterin
Ursula Pepper und Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave bei einem
Rundgang durch die Einrichtung. |
Krippenkinder, Intensivpflege und ein neuer Kreisbereitschaftsleiter (28.11.08)
Circa
70 Personen aus allen zwölf Ortsvereinen des Kreises Stormarn trafen
sich am Dienstag, 25. November, im Wohnpark Auetal des Deutschen Roten
Kreuzes (DRK) in Ahrensburg zur jährlichen Kreisversammlung des DRK
Stormarn. Präsident Dr. Hans Lukas begrüßte als Gast den
stellvertretenden Präsidenten des DRK-Landesverbandes
Schleswig-Holstein, Georg Gorissen. Präsident Dr. Hans Lukas und
der hauptamtliche Vorstand Udo Finnern, der im September für sechs
Jahre gewählt wurde, berichteten über die DRK-Aktivitäten dieses
Jahres. Das Jahr 2008 war ein sehr erfolgreiches Jahr für das DRK.
„Sorgenkind“ ist aber nach wie vor die Mitgliederentwicklung, die
weiterhin rückläufig ist. Um dem entgegenzuwirken, wurde ein
Arbeitskreis gebildet, der entsprechende Maßnahmen zur
Mitgliederwerbung erarbeitet hat. Die Nase vorn hat das DRK dagegen bei
der Kinderbetreuung, insbesondere der unter Dreijährigen, die in 2008
weiter ausgebaut wurde. Insgesamt betreut das DRK zurzeit in 15 Kitas
1.045 Kinder in 57 Gruppen, davon 78 Kinder unter drei Jahren. Sehr
positiv ist auch die Entwicklung bei den begleiteten Reisen. Im
nächsten Jahr sind bereits 17 Reisen geplant, das sind sechs mehr als
in diesem Jahr. Auch die Teilnehmerzahl bei den Erste-Hilfe-Kursen hat
sich noch einmal deutlich erhöht. Insgesamt 3.501 Interessierte haben
431 Kurse besucht; das ist eine Steigerung von 36 Prozent zum Vorjahr.
Erfreulich ist auch die Entwicklung in den Sozialstationen. Pflege,
Hausnotruf und Essen auf Rädern werden immer häufiger in Anspruch
genommen. Mit der „außerklinischen Intensivpflege“ betritt das
DRK ein neues Geschäftsfeld. Beatmungspatienten, die ständiger
Überwachung bedürfen, aber auf Wunsch von Patienten und Angehörigen
nicht mehr in der Klinik, sondern zuhause versorgt werden sollen,
können zukünftig von gut ausgebildeten DRK-Mitarbeitern betreut werden.
In Reinfeld wird voraussichtlich im April 2010 betreutes Wohnen möglich
sein. Hier entstehen derzeit auf circa 9.960 Quadratmetern zahlreiche
Wohnungen, Reihenhäuser und eine Pflegestation mit 14 Plätzen. In
seinem Grußwort hob Georg Gorissen die guten Ideen hervor, die im
Kreisverband Stormarn geboren würden, zum Beispiel das neue
Kita-Profil, das im Frühjahr vorgestellt wurde und auf große Resonanz
gestoßen ist. Darüber hinaus wies er auf den Nachwuchsmangel hin und
unterstrich, dass das DRK für junge Menschen ein breites
Betätigungsfeld biete. Er lobte in diesem Zusammenhang die vom
Kreisverband Stormarn erarbeiteten Maßnahmen zur Mitgliederwerbung. Sönke
Rieck, Leiter des Jugendrotkreuzes (JRK), berichtete über die
Aktivitäten in diesem Jahr. Das JRK nahm unter anderem an verschiedenen
Landeswettbewerben teil, verbrachte ein „Piratenwochenende“ in Berlin
und war eine Woche lang in der Kinderstadt „Stormini“ in Ahrensburg im
Einsatz. In einem Film wurden die Tätigkeiten des JRK dargestellt. Einen
Wechsel gibt es in der Kreisbereitschaftsleitung. Tim-Tobias Kramp vom
DRK-Ortsverein Großhansdorf übernimmt diesen Posten von Anneliese
Witter, die als Beisitzerin des Präsidiums aber weiterhin für das DRK
tätig bleibt. Der 21-Jährige ist seit zweieinhalb Jahren beim DRK. Als
neuer Stellvertreter wurde Reiner Wöltje vom Ortsverein Reinfeld
bestätigt. |
Fotos: I. Lewe

Der
hauptamtliche Vorstand des DRK-Kreisverbandes Stormarn, Udo Finnern
(rechts), begrüßte auf der Kreisversammlung den stellvertretenden
Präsidenten des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein, Georg Gorissen. 
Der
neue Kreisbereitschaftsleiter des DRK Stormarn, Tim-Tobias Kramp
(links), übernahm das Amt von seiner Vorgängerin Anneliese Witter.
Rechts der neue stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter, Reiner
Wöltje. |
Baumeister machen in Bargteheide Platz für die Kinder - Der Anbau ist fertig ! (23.11.08)
Es ist geschafft: Der Anbau an die bilinguale Kindertagesstätte Kruthorst
des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Bargteheide ist fertig. Nach der
Grundsteinlegung im April wurde er jetzt mit einer Feierstunde vor
zahlreichen Gästen eingeweiht. Passend dazu hatten sich die Kita-Kinder
das Lied von Bob, dem Baumeister, ausgesucht, das sie in englischer
Sprache vortrugen. Nur anderthalb Jahre nach dem Neubau der
deutsch-/englischsprachigen Kindertagesstätte wurde der Anbau
notwendig, denn die Nachfrage nach Krippenplätzen ist groß in
Bargteheide. Jetzt finden in dem freundlichen, hellen Neubau eine
Krippengruppe, die bis 15.30 Uhr betreut wird, und eine Elementargruppe
(bis 14 Uhr) Platz. In seiner Ansprache hob Bargteheides
Bürgermeister Werner Mitsch die sehr gute Zusammenarbeit mit dem
Bauträger, dem DRK Kreisverband Stormarn, hervor. Er betonte darüber
hinaus die Wichtigkeit von Betreuungsangeboten für Kinder. In
Bargteheide sollen bis 2010 zwei weitere Krippen sowie weitere
altersgemischte Gruppen entstehen. Die Kosten in Höhe von 385.000
Euro wurden durch Sondermittel des Landes und Bundes, einen Zuschuss
der Stadt Bargteheide und Eigenmittel des DRK finanziert. Planung und
Bauleitung oblag dem Architekturbüro Tyrell aus Bad Oldesloe. |
Fotos: I. Lewe/hfr
 Architektin Ulrike Tyrell überreicht Kita-Leiterin Sandra Klein symbolisch den Schlüssel für den Anbau. 
Zu Beginn der Feierstunde trugen die Kinder das Lied von Bob, dem Baumeister vor – auf Englisch. 
Circa 186 Quadratmeter groß ist der Anbau an die DRK-Kita Kruthorst. |
Ein Fest für die Spender (23.11.08)
Im
Laufe des Jahres durfte sich die Kindertagesstätte Gartenholz des
Deutschen Roten Kreuzes (DRK) über einige großzügige Geldspenden von
Sponsoren freuen, unter anderem von Kai und Renate Gaertner sowie der
Sparkasse Holstein aus Ahrensburg. Als Dank luden die
Kinder, Erzieherinnen und Erzieher die Spender kürzlich zu einem
kleinen Fest in die Einrichtung ein. Dabei stellten sie die neuen
Materialien für Psychomotorik (Seile, Flaschenzüge und ähnliches) sowie
neue Musikinstrumente vor, die mit den Geldspenden angeschafft wurden. Musikalisch
verlief dann auch der Nachmittag. Neben einem gemütlichen Beisammensein
bei Kaffee und Kuchen wurde wieder ausgiebig gesungen. Der
Mini-Maxi-Chor, der aus Kindern der DRK-Kita und Bewohnern des
DRK-Wohnparks Auetal bereits seit 2006 besteht, präsentierte fröhliche
Lieder, die auch auf der CD zu hören sind, die der Mini-Maxi-Chor im
Sommer dieses Jahres aufgenommen hat. |
Foto:
P. Vollmer/hfr
 Bei
dem Fest für die Sponsoren sorgte der Mini-Maxi-Chor für
Unterhaltung.
 Die DRK-Kita Gartenholz
bedankte sich mit einem netten Kaffeenachmittag bei den
Sponsoren. |
Besuchsdienst Trittau - Mit ein
bisschen
Zeit Menschen glücklich machen (04.11.08)
Zeit:
Jüngere Leute haben davon meist zu wenig, hetzen durchs Leben. Der
Terminkalender lässt kaum Raum für Muße. Ältere Menschen haben davon
meist mehr als genug. Und ein Tag, eine Woche kann sehr lang werden,
wenn man alt, krank, nicht mehr mobil und einsam ist. Da
ist es
gut, dass es Menschen gibt, die einen Teil ihrer Lebenszeit
verschenken. An solche, die genau das brauchen: Ein wenig Zuwendung,
Interesse, Kontakt. Fünf Frauen des Ortsvereins Trittau des Deutschen
Roten Kreuzes (DRK) tun genau das: Sie verschenken jede Woche ein bis
zwei Stunden an ein bis zwei Personen, die wenig soziale Kontakte haben. Den
Besuchsdienst des Trittauer Ortsvereins gibt es im nächsten Jahr schon
20 Jahre. Anne Richard: „Nicht selten begleiten wir einen Menschen über
einen längeren Zeitraum, manchmal zehn Jahre lang. Denn die Besuche
hören auch nicht auf, wenn ein Mensch geistig abbaut oder in ein
Pflegeheim umziehen muss.“ Die Gründe, warum die Damen sich für diese
ehrenamtliche Tätigkeit entschieden haben, sind unterschiedlich.
Manchmal sind es eigene Erfahrungen im Familienkreis oder aus der
Berufspraxis. Helga Anton war früher in einer Sparkasse beschäftigt.
„Oft kamen dort ältere Leute vorbei, die wollten gar nichts von der
Sparkasse, die wollten nur reden. Da habe ich gemerkt, dass es in
diesem Bereich echten Bedarf gibt“. Auch Erna Maria Schmidt, die als
Apothekerin berufstätig ist, teilt diese Erfahrung. Gerade durch ihre
Arbeit in der Trittauer Post-Apotheke bekommt sie viel von ihren oft
einsamen Kunden mit. Und was genau machen die Damen
vom
Besuchsdienst? Alles das, was ihren „Betreuten“ Freude macht. Das kann
einfach nur Klönen, Zuhören, Vorlesen, eine Begleitung zum Friseur oder
Einkaufen, ein Spaziergang oder ähnliches sein. „Wir lachen und weinen
zusammen“, sagt Helga Anton. Und die wöchentlichen Besuche werden von
den meist älteren Menschen heiß ersehnt, denn nicht selten ist er das
„Highlight“ der Woche und der Ersatz für Familie und soziale Kontakte.
Dass die Chemie stimmt, dafür sorgt das Personal der Sozialstation.
Durch den täglichen Kontakt wissen die Mitarbeiter, wer gut zu wem
passen würde. Und liegen damit so gut wie immer richtig. In
einem
sind sich alle „Besuchsdamen“ einig: „Wir bekommen mehr zurück, als wir
geben“. Denn die Freude bei den alten Menschen zu sehen, wiege einfach
alles auf. Und sie machen deutlich: „Unsere Tätigkeit hat nichts mit
der Pflege zu tun. Wenn wir kommen, soll es einfach nur Spaß machen“. Der
Bedarf an Menschen, die Zeit verschenken, wird künftig noch steigen.
Denn der demografische Wandel ist bereits in vollem Gange.
Pflegeberaterin Annet Reitenbach, die auch Kurse für pflegende
Angehörige leitet: „Ich weiß allein von fünf oder sechs alten Menschen,
dass sie sich ebenfalls einen Besuchsdienst wünschen“. Aber noch können
leider nicht alle Wünsche erfüllt werden, weil es zu wenig
Ehrenamtliche in diesem Bereich gibt. Wer sich für eine solche
Tätigkeit interessiert, also auch ein wenig seiner Zeit verschenken
möchte, kann sich an den Ortsverein Trittau des DRK, Annet Reitenbach,
Rausdorfer Straße 5a, Telefon 04154/4666, wenden. Übrigens sind auch
Herren durchaus gefragt. |
Foto:
I. Lewe/hfr

Sie
verschenken einmal pro Woche ein bis zwei Stunden ihrer Zeit und machen
damit alten, einsamen Menschen eine große Freude: Die Damen des
Besuchsdienstes des DRK-Ortsvereins Trittau. Von links: Ruth Schneider,
Erna Maria Schmidt, Anne Richard und Helga Anton (nicht auf
dem Bild: Gundhild Neumann).
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DRK-Kita stellt früh die Weichen -
Mit Papilio gegen Sucht und Gewalt (11.10.08)
Papilio:
Das ist der Name für ein pädagogisches Programm für den Kindergarten
zur frühen Vorbeugung gegen Sucht und Gewalt. Kinder erwerben damit
wichtige sozial-emotionale Kompetenzen und vermindern
Verhaltensauffälligkeiten. Die Kindertagesstätte
„Villa Kunterbunt“
des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Zarpen setzt Papilio, das vom beta
Institut in Augsburg entwickelt wurde, als neuen Qualitätsstandard
dauerhaft um. Dafür absolvierte Erzieherin Marina-Susann Uchneytz
eigens eine mehrtägige, qualifizierte Fortbildung. Meldungen
über
gewalttätige Jugendliche mehren sich, und allerorten wird überlegt, wie
mit Jugendprogrammen gegengesteuert werden kann. Papilio geht einen
ganz anderen Weg. Viele Risikofaktoren für die Entwicklung von Gewalt
und auch Sucht entstehen bereits im Kindergartenalter. Aber in diesem
Alter erwerben Kinder auch Kompetenzen, die sie später gegen Sucht und
Gewalt schützen. Papilio fördert die Entwicklung dieser positiven
Kompetenzen. „Wir arbeiten mit Papilio, weil wir die Entwicklung
unserer Kinder von Anfang an bestmöglich unterstützen möchten“, erklärt
Marina-Susann Uchneytz, Erzieherin in der DRK-Kita „Villa Kunterbunt“. Zentrale
Bausteine von Papilio sind drei kindorientierte Maßnahmen: Beim
„Spielzeug-macht-Ferien-Tag“ treten die Kinder einmal pro Woche ohne
herkömmliches Spielmaterial miteinander in Kontakt. Mit der Geschichte
„Paula und die Kistenkobolde“ lernen die Kleinen, Gefühle wie Wut,
Traurigkeit, Angst und Freude bei sich und anderen wahrzunehmen und
angemessen mit diesen Emotionen umzugehen. Beim
„Meins-deins-deins-unser-Spiel“ üben die Kinder, spielerisch soziale
Regeln aufzustellen, einzuhalten und sich sozial kompetent in der
Gruppe zu verhalten. Die Umsetzung von Papilio in
Schleswig-Holstein wird von der Landesregierung und der Barmer
Ersatzkasse durch ihre finanzielle Unterstützung ermöglicht und von der
betapharm-Stiftung bundesweit gefördert. Nähere Informationen zu diesem
Programm gibt es bei Marina-Susann Uchneytz, DRK-Kita „Villa
Kunterbunt“, Hauptstraße 62, Telefon 04533/20 68 58, und im Internet
unter www.papilio.de.
|
Foto:
I. Lewe

Die
Kinder der DRK-Kita „Villa Kunterbunt“ lernen mit Papilio frühzeitig,
mit Gefühlen wie Wut, Trauer oder Freude umzugehen. Immer mit dabei:
Gruppenkobold Pitri.
|
Sozialstation Trittau - Essen auf
Rädern (03.10.08)
Bereits
65 Personen nutzen das Angebot „Essen auf Rädern“ der Sozialstation
Trittau/Sandesneben
des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Ob Lütjensee, Linau, Hamfelde oder
Siebenbäumen: Die DRK-Mitarbeiter liefern täglich in einem flächenmäßig
sehr großen Gebiet frisch gekochte Mittagessen aus. Zur Wahl stehen
jeden Tag acht verschiedene Gerichte. Da ist für jeden Geschmack das
Richtige dabei, auch Schonkost- und Diätgerichte oder Vegetarisches,
immer plus Nachtisch – an sieben Tagen in der Woche. Dabei können die
Teilnehmer ganz individuell entscheiden, ob sie die ganze Woche essen
möchten oder nur an einigen Tagen. Und wer plötzlich etwas vor hat oder
Besuch bekommt: kein Problem. Die Bestellung kann von einen auf den
anderen Tag storniert oder ergänzt werden. Essen
auf Rädern ist
preiswert und entlastet bei der Hausarbeit, fällt doch die ganze
Prozedur vom Einkaufen und Kochen bis zum Abwasch weg. Auf Wunsch wird
das Essen selbstverständlich gerne aufgefüllt. Weiterer Vorteil
insbesondere für ältere Menschen: Der tägliche Besuch eines
DRK-Mitarbeiters hat zugleich eine Sicherheitsfunktion. Im Notfall kann
gleich Hilfe angefordert werden. Der persönliche Kontakt wird besonders
groß geschrieben, denn die DRK-Mitarbeiter haben für ihre Kunden immer
ein offenes Ohr. Weitere Informationen zu Essen auf
Rädern und
anderen Leistungen der DRK-Sozialstation Trittau/Sandesneben gibt es
bei der Leiterin Christine Klemens, Rausdorfer Straße 5a, 04154/ 46 66. |
Foto:
I. Lewe/hfr

Heike
Beyer, Vera Kienert und Dagmar Henhappl sind drei von insgesamt sieben
DRK-Mitarbeitern, die ihre Kunden im gesamten Kreis Trittau/Sandesneben
täglich mit einem frisch gekochten Mittagessen beliefern.
|
Sonnenhüpfer auf dem
Bauernhof - Kühe sind nicht lila ! (28.09.08)
Im Rahmen der Stormarner
Kindertage vom
15. bis 19. September haben sich die Kinder der Kindertagesstätte
„Sonnenhüpfer“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) intensiv
mit dem Thema gesunde Lebensmittel beschäftigt. Dabei vertiefte
sich jede der drei Gruppen in ein spezielles Thema. Rund um den Apfel
ging es in der blauen Gruppe. In der gelben Gruppe drehte sich alles
um das Thema Milch. Hier lernten die Kleinen, dass Kühe nicht
lila sind: Beim Besuch eines Bauernhofes konnten die Kinder nämlich
live die Geburt eines Kälbchens erleben. Außerdem wurden
verschiedene Milchprodukte probiert und das Melken an einem Modell
ausprobiert.
Welchen Weg unser Essen
durch den Körper geht, erfuhren die Jungen und Mädchen der
roten Gruppe. Dabei staunten sie, wie lang unser Darm ist: ganze acht
Meter, wie anschaulich an einem Wollfaden demonstriert wurde.
Außerdem ging es um gesunde Ernährung. Dabei wurden
Lebensmittel der Essenspyramide probiert.
Zum Abschluss der
Kindertage bauten die Kleinen ein selbst bereitetes Buffet in der
Halle auf. Alle Eltern wurden zur Abholzeit zum Probieren eingeladen. |
Foto:
S. Stoffers/hfr

„Da
kommt also die Milch her!“, staunt Yessica (5).
|
DRK Kreisverband Stormarn mit
erstem hauptamtlichen Vorstand (25.09.08)
Ende
letzten Jahres beschloss die Kreisversammlung des DRK-Kreisverbandes
Stormarn, dass die Vertretung des Vereins nicht mehr wie bisher vom
ehrenamtlichen Kreisvorstand wahrgenommen, sondern diese Aufgabe
nunmehr einem hauptamtlichen Vorstand übertragen wird. Die drei Säulen
des Vereins bestehen nunmehr aus der Kreisversammlung, dem Präsidium
und dem hauptamtlichen Vorstand. Das Präsidium des
DRK-Kreisverbandes wählte Udo Finnern mit Wirkung zum 1. September 2008
für sechs Jahre zum hauptamtlichen Vorstand. Udo Finnern war vorher
bereits seit 14 Jahren als Kreisgeschäftsführer des Verbandes tätig und
wird seine Aufgaben auch weiterhin mit großem Engagement wahrnehmen. Der
Präsident des DRK-Kreisverbandes Stormarn, Dr. Hans Lukas: „Wir sind
einer der ersten Kreisverbände in Schleswig-Holstein, die einen
hauptamtlichen Vorstand eingerichtet haben. Dies ist ein weiterer
Schritt, den DRK-Kreisverband Stormarn auch in Zukunft zu einem
modernen und leistungsfähigen Dienstleistungsunternehmen
weiterzuentwickeln.“ Die Entscheidungswege würden abgekürzt. Das
Präsidium könne sich auf die strategische Entwicklung des Verbandes
konzentrieren und müsse sich nicht mit Angelegenheiten des operativen
Geschäfts beschäftigen. |
Foto: Iris Lewe

Udo Finnern wurde zum
hauptamtlichen Vorstand des DRK-Kreisverbandes Stormarn gewählt.
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DRK Ammersbek macht mobil - Ein
neuer Bus mit vielen Möglichkeiten (19.08.08)
Vor
zahlreichen Gästen und bei kurzer Sonnenscheinphase wurde er
vorgestellt: Der neue Bus des Ortsvereins Ammersbek des Deutschen Roten
Kreuzes (DRK). Dieses neue Fahrzeug, ein Ford
Transit FT 300,
hat einiges zu bieten. Wird die Heckklappe geöffnet, senkt sich der Bus
automatisch nach unten ab, und es kann eine Rampe herausgeklappt
werden. Das macht es leicht, auch Rollstühle zu transportieren.
Überhaupt bieten sich viele Variationsmöglichkeiten, denn die insgesamt
acht Sitze können beliebig angeordnet werden. Alle befinden sich auf
Schienen. Nur zwei Hebel müssen gedrückt werden, und schon können ein
oder mehrere Sitze ganz bequem herausgeschoben werden, um
beispielsweise Platz für einen oder auch mehrere Rollstühle zu schaffen. DRK-Ortsvereinsvorsitzende
Irmela Mäuser freut sich ganz besonders, „dass dieser Bus wirklich uns
gehört“. Er wurde durch Spendengelder der Mitglieder und den hohen
Einsatz der Bereitschaft finanziert. Der DRK-Ortsverein Ammersbek
unternimmt regelmäßig Ausfahrten für Senioren. Irmela Mäuser: „Wir
möchten alle älteren und in ihrer Beweglichkeit eingeschränkten
Menschen mit diesem neuen Bus ermutigen, an DRK-Ausflügen und
Veranstaltungen der Gemeinde teilzunehmen und so unter Leute zu
kommen“. Aber auch in Ahrensburg ist der Bus unterwegs – als
Marktmobil. Und damit das neue gute Stück nicht im Regen stehen muss,
wünscht sich der Ortsverein jetzt noch eine Garage. |
Fotos: Iris Lewe

Irmela
Mäuser, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Ammersbek, überreicht Bernd
Sasse, seit 40 Jahren Bereitschaftsleiter des Ortsvereins, die
Autoschlüssel

Das
ist er: Der neue Bus des DRK-Ortsvereins Ammersbek. Die Sitze lassen
sich mit wenigen Handgriffen herausschieben. So ist Platz für einen
oder auch mehrere Rollstühle. 
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Ein richtig schlauer Lehmbackofen
für die KiTa Gartenholz (14.08.08)
„Leckeres
Brot und Pizza ganz ohne Strom backen – das wäre auch für unsere
Einrichtung eine feine Sache“ - das dachten einige Erzieherinnen der Kindertagesstätte Gartenholz
des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), als sie einen Lehmbackofen im Haus
der Natur des Verein Jordsand sahen. Von der Idee bis zur Ausführung
ging es dann ganz schnell, und alle Erzieherinnen und Erzieher, Eltern
und Kinder bauten fleißig mit. Nachdem das Fundament geschüttet war,
wurde in einer großen Wochenend-Aktion mit Hilfe der Keramikerin Nadja
Bierbaum der eigentliche Ofen gebaut. Und dieser Ofen ist richtig
„schlau“, denn ein Großteil der verwendeten Ziegel stammt aus dem
Abriss des maroden Teils der Grundschule Am Schloss. Doch
bevor
die erste Pizza hineingeschoben werden konnte, dauerte es noch ein
wenig, denn zunächst musste der Ofen mehrere Wochen austrocknen und
dann erst einmal „probebrennen“. Doch schließlich war es soweit, und
alle an der Entstehung des Lehmbackofens Beteiligten feierten ein
zünftiges Einweihungsfest. Dabei wurde dann endlich im auf den Namen
„Lehmi“ getauften Ofen leckere Pizza und Fladenbrot gebacken. Der
Ofen wird an den Backtagen zunächst drei Stunden befeuert, bis er auf
bis zu 300 Grad Celsius aufgeheizt ist. Das Brandgut wird dann
entfernt, und mit der aufgespeicherten Hitze kann blitzschnell Pizza
und Brot gebacken werden. Und weil der Ofen zwei Kammern hat, kann
darin gleichzeitig Getöpfertes getrocknet werden. Das spart nicht nur
Zeit, sondern auch Energie. |
Fotos:P. Vollmer/hfr

Der neue Lehmbackofen der DRK-Kita
Gartenholz hat inzwischen auch ein wetterfestes Dach bekommen.

Der Lehmbackofen der DRK-Kita
Gartenholz im Rohbau.
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Berufsausbildung - Von der
Schulbank in´s Büro (01.08.08)
Schulzeit
ade: Der 1. August ist in Sabrina Tramps Kalender schon dick und rot
angestrichen. Dann nämlich beginnt für die 18-Jährige der Ernst des
Lebens. Sie beginnt eine dreijährige Berufsausbildung beim Kreisverband
Stormarn des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Mit dem Berufsziel Kauffrau
für Bürokommunikation wird sie von der Pike auf lernen, was eine gute
Sekretärin heute können muss. Und wer könnte ihr das besser beibringen
als Andrea Prehn, seit vielen Jahren Assistentin und „rechte Hand“ des
DRK-Kreisgeschäftsführers Udo Finnern. Sie wird die neue Auszubildende
während ihrer Lehrzeit intensiv begleiten. Das
DRK
sieht sich in der Pflicht, jungen Menschen eine Ausbildung zu
ermöglichen und damit auch dem Mangel an qualifizierten Mitarbeitern
entgegenzuwirken. Die Resonanz auf die Ausschreibung war groß: Unter
mehr als 100 Bewerbern hat Sabrina Tramp, die in Elmenhorst wohnt und
ihre Fachhochschulreife am Kreisgymnasium Bargteheide erlangt hat, den
Zuschlag erhalten. „Ich freue mich riesig, dass ich meine Ausbildung
beim Deutschen Roten Kreuz machen kann. Dabei spricht mich besonders
an, dass das DRK ein Wohlfahrtsverband ist, der sich für die Belange
der Menschen einsetzt“, sagt die zukünftige Auszubildende, die ihrem
ersten Tag schon mit Spannung entgegenfiebert. |
Foto: Iris Lewe

Sabrina
Tramp (18, Mitte) macht schon mal Probesitzen an ihrem künftigen
Arbeitsplatz. Ihre Ausbildung begleiten unter anderem die Assistentin
des Kreisgeschäftsführers, Andrea Prehn (links), und Personalleiterin
Monika Kellmann
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DRK unterstützte Kinderprojekt
"Stormini" in Ahrensburg (01.08.08)
In
der Zeit vom 21. - 26. Juli veranstaltete der Kreisjugendring Stormarn
unter dem Titel „STORMINI“
ein Planspiel für Kinder von 9-14 Jahren: Auf dem Gelände des SSC Hagen
in Ahrensburg wurde eine Stadt mit ihren wirtschaftlichen,
verwaltungstechnischen und politischen Strukturen nachgebildet. 200
teilnehmende Kinder und ca. 70 haupt- und ehrenamtliche BetreuerInnen
gestalteten einen Lernraum in dem schwer greifbare Prozesse (z. B.
Demokratie, Geldverkehr, Arbeitsmarkt, Marktwirtschaft) erlebbar
wurden. Das DRK hat das Projekt tatkräftig unterstützt. So
wurden zum einen durch den DRK Landesverband
20 Großzelte und eine große Zahl von Feldbetten bereitgestellt, in
denen die sog. „Storminauten“ während der Projektwoche lebten. Weitere
Zelte wurden durch Gliederungen des DRK Kreisverband Stormarn gestellt.
Alle Zelte wurden von Rotkreuzlern und HelferInnen anderer
Hilfsorganisationen auf- und nach Projektende wieder abgebaut. Außerdem
wurde die vollständige Verpflegung für täglich rund 330 Teilnehmer,
Betreuer und Gäste während der Woche durch die HelferInnen der
DRK-Betreuungsgruppen aus Reinbek und Reinfeld sichergestellt. Die
dafür erforderlichen ehrenamtliche HelferInnen hatten sich teilweise
Urlaub genommen um für die kleinen und großen Städter die Mahlzeiten
zuzubereiten. Damit es auch möglichst allen schmeckt, wurden die Eltern
nach den Vorlieben der kleinen Gäste befragt. Mehr als 5.000 Portionen
wurden in 6 Tagen gekocht und ausgegeben. Selbstverständlich
stand das Rote Kreuz auch für das gesundheitliche Wohlergehen bereit:
Für das Jugendprojekt stellte das Jugendrotkreuz aus Großhansdorf den
Sanitätsdienst („Stormini´s Retter“). 5 SanitätshelferInnen deckten in
einer 24-h-Bereitschaft mit einem Krankenwagen (KTW) den Dienst vor Ort
ab. Insgesamt waren 160 Hilfeleistungen zu verzeichnen. Neben der
psychologischen „Ersten Hilfe“ bei Heimweh mussten die HelferInnen aber
auch Verbrennungen, Prellungen und kleinere Platzwunden versorgen. In
drei Fällen war allerdings auch die Unterstützung der Kollegen vom
Rettungsdienst erforderlich. |
Fotos: DRK Reinbek,
T.-T. Kramp

Das Essen wurde vor Ort mit Hilfe
von Feldküchen gekocht. 
Helfer bei der Vorbereitung des
Frühstücks 
|
Mini-Maxi-Chor produziert CD (30.07.08)
Seit
zweieinhalb Jahren gibt es den Mini-Maxi-Chor, ein gemeinsames Projekt
der Kindertagesstätte
Gartenholz des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des DRK-Wohnparks Auetal
im Ahrensburger Stadtteil Gartenholz. Weil das musikalische Repertoire
des Chors mittlerweile recht umfangreich ist, entstand die Idee,
gemeinsam eine CD zu produzieren. Dazu wurde eigens ein professionelles
mobiles Tonstudio engagiert, das kürzlich im Wohnpark Auetal mit den
jungen und älteren Sängern 19 unterschiedliche Titel aufgenommen hat.
Musikalisch wurde der Chor von Mitarbeitern der Kindertagesstätte mit
Gitarre, Djembe (afrikanische Trommel) und Bass begleitet. In
die
Aufnahme wurde viel Vorbereitung, Schweiß und Konzentration investiert.
Dafür ist den Beteiligten ein hörenswertes Ergebnis gelungen. Von den
insgesamt 19 Liedern wurden zehn vom Mini-Maxi-Chor, drei von allen
Kita-Kindern gemeinsam und sechs von den verschiedenen Kita-Gruppen
gesungen. Alle, die zum Beispiel das Känguruhlied, den Dideldudeltanz
oder die Vogelhochzeit hören möchten oder wissen wollen, was es mit dem
Rap-Huhn auf sich hat, können die CD für 13 Euro in der
DRK-Kindertagesstätte Gartenholz, Langeneßweg 4a, erwerben. |
Foto: P. Vollmer/hfr

Ein anstrengender, aber auch
aufregender Tag für Jung und Alt: Der Mini-Maxi-Chor bei der
Aufnahme der CD.
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KiTa "Am Stadthaus" in Bargteheide
weiht neues Außengelände ein (19.07.08)
Die
Freibeuter waren los
in der Kindertagesstätte „Am Stadthaus“ des Deutschen Roten
Kreuzes (DRK). Mit einem bunten Einweihungsfest, das ganz im Zeichen
der Piraten stand, fand kürzlich das Partizipations-Projekt
„Abenteuer Garten – eine Kita plant ihr Außengelände“
sein Ende.
Die DRK-Kita „Am Stadthaus“ ist
eine von zehn ausgewählten Einrichtungen in Schleswig-Holstein,
die an dem seit Frühjahr 2007 laufenden Projekt „Partizipation
– Kinderstube der Demokratie“ mitgewirkt haben. Begleitet wurde
es von Sylvia Vette-Rüggen (DRK-Kita-Fachberatung Kreis
Stormarn) und Michael Regener (Kreisjugendring Stormarn), die eigens
für dieses Projekt eine Zusatzausbildung absolviert haben.
Wie
das Außengelände
der Kindertagesstätte gestaltet werden soll – darüber
haben die Kinder ganz demokratisch abgestimmt. Jetzt wurden die
Attraktionen feierlich eingeweiht. Künftig wird auf der
Matschanlage, im Weidentunnel, in Weidentipis und auf der
Holzterrasse gespielt, und zwar das ganze Jahr über und bei
jedem Wetter. Das Kita-Team – ganz stilecht im Piratenoutfit –
begrüßte neben Bürgervorsteher Horst Kummereincke und
Bürgermeister Werner Mitsch zahlreiche Sponsoren, Helfer, Eltern
und Kinder. Mietkoch Wolfgang Groß aus Bargteheide reichte
piratengerechtes Fingerfood, das bei den Kindern besonders gut ankam,
und alle Besucher genossen trotz Regen ein buntes, gelungenes Fest.
Als
Dankeschön für
das „Durchhaltevermögen“ beim einjährigen
Partizipationsprojekt „Abenteuer Garten“ überreichte
Kita-Leiterin Nathalie Hampel dem Kita-Team und den Kindern kleine
Geschenktüten mit allem, was ein echter Pirat so braucht: Von
einer Augenklappe über Tattoos bis hin zu Golddukaten. |
Fotos:

Bargteheides
Bürgermeister Werner Mitsch (rechts) begutachtet die neue Matschanlage
beim Einweihungsfest des Außengeländes der DRK-Kita „Am Stadthaus“.

Luis (4) zeigt stolz seine
Piratentüte, in der alles drin ist, was ein echter
Freibeuter so braucht. |
Neue Fahrzeuge für den
Katastrophenschutz (07.07.08)
Am
2. Juli übergab Landrat Klaus Plöger drei neue Fahrzeuge für den
Katastrophenschutz an das DRK im Kreis Stormarn.Die Vorgänger standen
teilweise bereits bis zu 25 Jahre im Dienst und mussten aus
Altersgründen und
wegen inzwischen überholter Technik ersetzt werden. Im
Einzelnen handelt es sich um - einen Führungskraftwagen
für die Einsatzleitung "Soziale Versorgung", die für die Koordinierung
der Einsätze aller Betreuungseinheiten im Kreis Stormarn zuständig ist.
Das Fahrzeug ist beim DRK in Reinfeld stationiert;
- einen
Betreuungskombi
mit Ausstattung für die 1. Betreuungsgruppe, die vom DRK in Reinbek
gestellt wird.
- ein Feldkochherd Kärcher
mit einem zusätzlichen Brat-Back-Modul. Auch mit diesem Fahrzeug wird
das Material der Betreuungsgruppe in Reinbek ergänzt.
Im
Beisein von Vertretern der Kreisverwaltung, des DRK Kreisverbandes und
anderer Hilfsorganisationen betonte der Landrat den Beitrag
dieser Beschaffungen für die Modernisierung des
Einsatzmaterials.
An dem Investitionsvolumen von insgesamt 156.000 Euro hat sich das Land
mit einem Zuschuss von rund 55.000 Euro beteiligt. Mehr
Informationen über die Aufgaben des Katastrophenschutzes und die durch
das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Stormarn gestellten Einheiten erfahren
Sie HIER. |
Fotos:
Bornhöft

Neue Fahrzeuge für den
Katastrophenschutz v. l.: D. Ritscher, Einsatzleiter Soziale
Versorgung, I. Breßlein, Gruppenführerin 1. Betreuungsgruppe, Landrat
K. Plöger, A. Witter, Kreisbereitschaftsleiterin

Große Freude bei den HelferInnen
des DRK über die modernisierte Ausrüstung.
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Finanzminister Wigard besucht KiTa
in Bargteheide (03.07.08)
Zu
einer Stippvisite kamen Ende Mai der Finanzminister des
Landes
Schleswig-Holstein, Rainer Wiegard, und Bargteheides zukünftiger
Bürgermeister, Dr. Henning Görtz, in die bilinguale Kindertagesstätte Kruthorst
des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Bei einem Rundgang informierten sich
die Politiker über die Einrichtung und über den Fortschritt des Anbaus,
in dem zehn Krippenplätze und eine weitere Elementargruppe entstehen
werden. Rainer Wiegard hob die zunehmende Bedeutung
der
Kinderbetreuung in den kommenden Jahren hervor. Aufgrund des
demographischen Wandels werde es in den nächsten zehn bis 15 Jahren
bedeutend weniger Erwerbstätige, aber deutlich mehr
Arbeitsplatzangebote geben. Die Landesregierung möchte Anreize
schaffen, dass sich junge Menschen neben einer gut bezahlten Arbeit
auch für Kinder entscheiden. Dafür sei es wichtig, dass Eltern ihre
Kinder gut betreut wissen. In diesem Zusammenhang berichtete er über
einen Grundsatzbeschluss der Landesregierung, wonach ab Sommer 2009 die
Beitragsfreiheit für das dritte Kindergartenjahr eingeführt werden
soll. „Dafür müssen insgesamt 35 Millionen Euro aufgebracht werden. Wir
möchten aber damit den Einstieg in die Beitragsfreiheit für Eltern
erreichen“, sagte Wiegard. Bis 2013 soll nach dem
Willen der
Bundesregierung ein bedarfsgerechter Ausbau des Betreuungsangebots für
die unter dreijährigen Kinder sichergestellt sein.
DRK-Kreisgeschäftsführer Udo Finnern: „Das DRK ist bereits gut
durchgestartet. Wir werden ab dem kommenden Kindergartenjahr im Kreis
Stormarn in fünf Kindertagesstätten Krippenplätze einrichten und Zug um
Zug weitere Betreuungsangebote für unter dreijährige Kinder schaffen.“ Mehr
Informationen über die Kindertagesstätten des DRK Kreisverband Stormarn
e. V. finden Sie HIER. |
Fotos:
Iris Lewe

Der
Finanzminister zu Besuch in der DRK-Kindertagesstätte Kruthorst. Von
links: Kita-Leiterin Sandra Klein, der zukünftige Bürgermeister Dr.
Henning Görtz, DRK-Kreisgeschäftsführer Udo Finnern, Finanzminister
Rainer Wiegard und Erzieherin Shirley Mangels.

Hier
wird noch gebaut. Nach Fertigstellung werden zehn Krippenplätze und
eine weitere Elementargruppe eingerichtet. Von links:
DRK-Kreisgeschäftsführer Udo Finnern, der zukünftige Bürgermeister Dr.
Henning Görtz und Finanzminister Rainer Wiegard.
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DRK-Kindertagesstätten mit neuem
Profil
(25.05.08)
180
Jahre alt ist er geworden, der Henry Dunant. Jedes Jahr am 8. Mai wird
der Geburtstag des Begründers der „Internationalen Rotkreuz- und
Rothalbmond-Bewegung“ als Weltrotkreuztag gefeiert. Und sein
diesjähriger Ehrentag war etwas ganz Besonderes, denn zu diesem Anlass
wurde das neue Profil für die 70 Rotkreuzkindertagesstätten in
Schleswig-Holstein vorgestellt. Alle Rotkreuzkindergärten firmieren ab
8. Mai unter einem gemeinsamen, neu entwickelten Logo und zeigen dies
sowohl auf ihren Eingangsschildern, auf einer Flagge und auf ihrem
Briefpapier. „Aus glücklichen Kindern werden
glückliche
Erwachsene“ ist der Titel einer aktuellen DRK-Broschüre, die Ziele und
Inhalte des Kita-Profils beschreibt. Sie ist in allen
DRK-Kindertageseinrichtungen erhältlich. „Unsere Kindertagesstätten
verfolgen durchaus unterschiedliche pädagogische Ansätze. Es gibt aber
auch weitgehende Gemeinsamkeiten, und die beschreibt das neue Profil“,
sagte Frauke Tengler, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes
Schleswig-Holstein in Kiel. Dort stellte sie es der Öffentlichkeit vor.
Konkret bedeutet dieses neue Profil für die Arbeit in den DRK-Kitas,
unabhängig von Weltanschauung, Herkunft oder Religion offen zu sein für
alle Kinder, auch solche aus anderen Kulturen und Ländern. Einander zu
helfen und auch auf die eigene Gesundheit zu achten, sollen schon die
Kleinsten in ihrer DRK-Kindertagesstätte lernen. Der
Weltrotkreuztag und das neue Profil wurden natürlich auch in den zwölf Stormarner DRK-Kitas
mit unterschiedlichsten Aktionen gefeiert. So wurden zum Beispiel in
der Ammersbeker DRK-Kita Fliegenpilz dem Namen entsprechende Kekse
gebacken und zusammen mit dem neuen Flyer im Rathaus verteilt. Erste
Hilfe leisteten die DRK-Kinder in Reinbek und Ahrensburg bei der Aktion
„Teddy braucht Hilfe“, in Bad Oldesloe wurden traditionelle Spiele wie
Sackhüpfen und Eierlaufen gespielt und die DRK-Kita Zarpen machte den
8. Mai mit Yoga-Übungen zum „Wohlfühltag“. Bei strahlendem
Frühlingswetter hatten alle Kinder und Erwachsene an diesem ganz
besonderen Geburtstagsfest viel Spaß. Informationen
über die Kindertagesstätten des DRK Kreisverband Stormarn e. V. finden
Sie HIER. |
Fotos:
Iris Lewe

Frauke
Tengler, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein,
stellt in der Kieler DRK-Kita Wellsee das neue Kindergartenprofil vor. 
Das
DRK zeigt (die neue) Flagge: Von links: Frauke Tengler, Andrea Strämke
(DRK-Landesverband Schleswig-Holstein), Maik Detlof (Leiter DRK-Kita
Wellsee), Yvonne Rehmann (DRK-Landesverband Schleswig-Holstein) und die
Kinder der Kita Wellsee. |
Kreispräsidentin zu Gast im
DRK-Kreisverband Stormarn
(02.05.08)
Zu
einer Konferenz der Vorsitzenden und Schatzmeister der Ortsvereine des
Kreisverbandes Stormarn des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) trafen sich
am vergangenen Montag Ehrenamtler und DRK-Mitglieder. DRK-Präsident Dr.
Hans Lukas freute sich sehr, als besondere Gäste Kreispräsidentin
Christa Zeuke und Kreisbrandmeister Gerd Riemann begrüßen zu dürfen. Zunächst
berichtete Dr. Hans Lukas über Aktuelles aus dem DRK-Kreisverband. Der
weitere Ausbau der Krippenplätze, den das DRK in den vergangenen Jahren
stark vorangetrieben hat, steht auch künftig ganz oben auf der
Prioritätenliste. Auch für ältere Menschen hat das DRK sein
Betreuungsangebot im Rahmen der ambulanten Pflege, des Hausnotrufs und
des Essens auf Rädern ausgebaut. Ein weiteres wichtiges Thema ist die
Mitgliederwerbung. Dazu wurde jetzt eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die
Vorschläge zur Gewinnung weiterer Mitglieder erarbeitet. 550
Menschen arbeiten derzeit ehrenamtlich für das DRK im Kreis Stormarn –
eine unverzichtbare Säule in der Hilfsorganisation. Dennoch fehlt es
auch hier insbesondere an jüngeren Menschen. Wie spannend und
interessant ein solches Engagement sein kann, machte der Leiter des
Jugendrotkreuzes (JRK), Sönke Rieck, deutlich. Das JRK ist in vier
Ortsvereinen (Glinde, Reinbek, Großhansdorf und Reinfeld) vertreten.
Die Gruppen, die in drei Altersstufen (6 - 11 Jahre, 12 - 16 Jahre und
ab 17 Jahre) aufgebaut sind, treffen sich einmal monatlich. Eine
weitere Säule des JRK ist die Realistische Unfalldarstellung (RUD), bei
der sowohl „Maskenbildner“ als auch „Schauspieler“ ihr Talent erproben
können. Wie das geht, dafür interessiert sich sogar das Fernsehen. In
Kürze wird ein Drehteam der Vorabendsendung „DAS“ (N 3)
erwartet.
Die RUD-Gruppen treffen sich alle 14 Tage und sind häufig im Einsatz,
denn die RUD bildet immer den Abschluss eines jeden Sanitätslehrgangs.
In diesem Zusammenhang wies Sönke Rieck auch auf die enge und gute
Kooperation mit den Feuerwehren im Kreis Stormarn hin. Weitere
Schwerpunkte des JRK sind der Schulsanitätsdienst und das Bärenhospital
„Teddy braucht Hilfe“. Mit Teddy, Zelt, Feldbett und Notruftelefon wird
Kindergartenkindern realistisch und kindgerecht vermittelt, wie man
tröstet und Hilfe holt. Dr. Lukas sprach die
vielfältigen
Probleme insbesondere der Jugend an, die oftmals mit den Anforderungen
der heutigen Leistungsgesellschaft überfordert sei. „Obwohl die Lösung
dieser Probleme Aufgabe der Politik ist, sehen wir uns als
Wohlfahrtsverband ebenfalls gefordert und werden, was nötig ist, dazu
beitragen.“ Kreispräsidentin Christa Zeuke wies auf
die enorme
Bedeutung des Ehrenamtes hin, ohne das das Sozialwesen gar nicht
funktionieren würde und dankte ausdrücklich allen Ehrenamtlichen, die
sich in welcher Form auch immer engagieren. „Ich schätze es sehr, ganz
persönlich zu erfahren, wo der Schuh drückt und nehme es gern mit, um
es dort hinzubringen, wo ich etwas bewegen kann“, versprach sie zum
Abschluss. |
Foto: Iris Lewe/hfr

Gruppenbild
mit zwei Damen. Von links: Kreisbrandmeister Gerd Riemann,
Kreispräsidentin Christa Zeuke, stellvertretende Jugendrotkreuzleiterin
Anja Müller und Jugendrotkreuzleiter Sönke Rieck. |
In 90 Minuten Fit in Erster Hilfe
- ADAC und DRK zeigen wie es geht
(27.04.08)
 Im
Schnitt liegt ein Erste Hilfe-Kursus etwa 15 Jahre zurück. Dadurch
fühlen sich viele Verkehrsteilnehmer unsicher und haben Angst, bei der
Ersten Hilfe etwas falsch zu machen. Zwar ist das Interesse an einem
Wiederholungslehrgang groß, doch an der Umsetzung hapert es meistens.
Denn ein Auffrischungskursus dauert immerhin acht oder sogar 16 Stunden.
Jetzt
können Interessierte ihr Grundwissen im Schnellverfahren aktivieren.
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen
Deutschen Automobilclub (ADAC) die Aktion „Fit in Erster Hilfe“ ins
Leben gerufen. In diesen kurzen, jeweils nur 90 Minuten dauernden
Kursen werden die wichtigsten Maßnahmen erläutert und von den
Teilnehmern geübt. Diese neu konzipierten Auffrischungskurse sollen zu
einem selbstbewussteren Verhalten am Unfallort beitragen. Lerninhalte
sind unter anderem das Absichern der Unfallstelle, das Absetzen des
Notrufs, das Retten aus Gefahrenzonen und die Versorgung von Verletzten. Das
DRK plant etwa zehn Kurse dieser Art. Der erste findet am Dienstag, 10.
Juni, um 18.30 Uhr im DRK-Ortsverein Ahrensburg, Schulstraße 10a,
statt. Die Teilnahme kostet 12 Euro, für DRK- und ADAC-Mitglieder 10
Euro. Und das Beste: Alle Teilnehmer an
diesen Kurzlehrgängen nehmen an der Verlosung eines Autos
teil. Anmeldungen nehmen Andrea Siewertsen
und Iris Witte, DRK-Kreisverband Stormarn, unter Telefon 04531/17 81-14
entgegen. |
DRK schafft Krippenplätze in
Bargteheide
(18.04.08)
Der
Bedarf an Kindergarten- und Krippenplätzen ist groß in Bargteheide –
nicht zuletzt durch die zahlreichen Neubaugebiete. Der Kreisverband
Stormarn des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) schafft Abhilfe: Nur
anderthalb Jahre nach dem Neubau der deutsch-/englischsprachigen Kindertagesstätte Kruthorst
wurde jetzt der Grundstein für einen Anbau gelegt. Die
DRK-Kindertagesstätte Kruthorst betreut zur Zeit 64 Kinder in drei
Gruppen. Im Anbau sollen zunächst zehn Krippenplätze – die ersten in
Bargteheide – und eine weitere Elementargruppe eingerichtet werden. In
dieser Elementargruppe sollen auch Krippenkinder betreut werden können. Dr.
Henning Görtz, stellvertretender Bürgermeister von Bargteheide, und
DRK-Kreisgeschäftsführer Udo Finnern legten den Grundstein für das neue
Gebäude. Zuvor wurde jedoch von den Kindern die Kassette bestückt, die
in den Grundstein eingemauert wurde. Sie enthielt unter anderem eine
DVD über die bilinguale Kindertagesstätte, Zeichnungen der Kinder, eine
Tageszeitung und einen Münzsatz. Anschließend durfte jedes Kind das
Werk mit einer Maurerkelle voll Mörtel besiegeln. DRK-Kreisgeschäftsführer
Udo Finnern lobte die unbürokratische Zusammenarbeit mit der
Bargteheider Stadtverwaltung. „Wir freuen uns darüber, dass das DRK nun
dem Wunsch zahlreicher Eltern nach Krippenplätzen in Bargteheide
nachkommen kann.“ Die Baukosten wurden auf circa
385.000 Euro
beziffert. Träger und Bauträger der Kindertagesstätte ist der
DRK-Kreisverband Stormarn. Der Anbau soll im Herbst fertig gestellt
werden. DRK-Kindertagesstätte
"Kruthorst"
Am Maisfeld 56
22941 Bargteheide
Leiterin: Frau Sandra Klein
04532 / 28 29 00
04532 / 28 29 01
Mail:  |
Fotos:
Iris Lewe/hfr  Von links: DRK-Kreisgeschäftsführer
Udo Finnern, stellvertretender Bürgermeister Dr. Henning Görtz und
Kita-Leiterin Sandra Klein legen den Grundstein für den
Anbau. 
Die Kinder der DRK-Kita Kruthorst
durften beim Einmauern der Kassette in den Grundstein tatkräftig
mithelfen. |
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 Sie sorgen dafür, dass das
Mittagessen frisch auf den Tisch kommt: Elke Schmidt (links)
und Marita Kreutz sowie weitere vier DRK-Kolleginnen liefern
täglich das „Essen auf Rädern“ aus 
Das ist das neue Fahrzeug des
DRK-Service Essen auf Rädern: Es verfügt über deutlich mehr Stauraum |
KiTa Sonnenhüpfer besuchte
Senioren-Tagespflege (22.03.08)Einen
ganz besonderen Ausflug unternahmen 20 Kinder der Kindertagesstätte
„Sonnenhüpfer“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Reinbek. Sie
besuchten die Senioren-Tagespflege im Völckers Park. Nach einem
gemeinsamen Frühstück wurden Frühlingslieder gesungen. Bei den
altbekannten Liedern stimmten auch die Senioren mit ein, mit dem
kleinen Osterhasen Stups machten die Kinder die Älteren erst einmal
bekannt. Dann wurde noch ein Ostergedicht aufgesagt, und schließlich
ging es an die Arbeit.
Um dem Osterhasen auf die
Sprünge zu
helfen, wurden Ostereier angemalt. Dabei arbeiteten immer je ein Senior
und ein Kind gemeinsam an einem Kunstwerk. Alle Kreationen wurden zum
Abschluss in einen großen Strauß im Flur gehängt. Bei diesem Ausflug
entstanden schöne Momente zwischen Jung und Alt – Begegnungen, die die
DRK-Kindertagesstätte auch in der Zukunft fördern möchte.
|
 Schöne
Stunden für Jung und Alt: Die Kinder der DRK-Kindertagesstätte
„Sonnenhüpfer“ und Senioren der Tagespflege Völckers Park bemalen
gemeinsam Ostereier |
Pflege, Rat und Unterstützung -
DRK Sozialstation Glinde (09.03.08)
Den meisten
älteren und kranken Menschen geht es in den eigenen vier Wänden
viel besser als in einem Alten- oder Pflegeheim, denn die vertraute
Umgebung vermittelt Sicherheit. Das umfangreiche Pflegeangebot des
Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ermöglicht den Patienten, wie
gewohnt in ihrer häuslichen Umgebung weiterzuleben. Ob nach
einem Krankenhausaufenthalt, bei chronischen Krankheiten,
Behinderungen oder altersbedingter Pflegebedürftigkeit – die
Pflegefachkräfte der DRK-Sozialstationen unterstützen in
allen pflegerischen Bereichen.
Eine der vier DRK-Sozialstationen
im Kreis
Stormarn befindet sich in Glinde.
Sie wird seit 20 Jahren von Helga
Witthohn geleitet. Die examinierte Krankenschwester hat ihr Metier
von der Pike auf gelernt und darüber hinaus ein Studium in
Sozialmanagement abgeschlossen.
Außer der Pflege werden in Glinde noch viele
andere Leistungen angeboten: Mit dem Hausnotruf können die
Patienten jederzeit Hilfe herbeirufen. Die Mitarbeiter in der
Hausnotrufzentrale sind rund um die Uhr erreichbar und leiten sofort
die erforderlichen Maßnahmen ein. Wer nicht mehr selbst kochen
möchte oder kann, bekommt mit dem Angebot „Essen auf Rädern“
täglich ein frisches Mittagessen geliefert. Und damit auch die
Wohnung gepflegt wird, erledigen die Hauswirtschaftskräfte des
DRK das Reinemachen, Kochen und Einkaufen. Diese Leistungen können
jeweils auch einzeln in Anspruch genommen werden. Ein
ganz wesentlicher Punkt ist die Beratung rund
um die Pflege, denn eine Pflegebedürftigkeit ist eine Situation,
die mit vielen Fragen und Unsicherheiten verbunden ist. Ob
Pflegeversicherung, Anträge, Hilfsmittel oder Begutachtungen des
Medizinischen Dienstes (MDK): Helga Witthohn steht jederzeit mit Rat
und Tat zur Seite. Dabei wird sie von einem Team von 46 Mitarbeitern
unterstützt, die alle über entscheidende Fähigkeiten
verfügen: fachliche Kompetenz, Verständnis,
Fingerspitzengefühl und ein großes Herz.
|  Helga Witthohn leitet das DRK-Sozialzentrum
Glinde Sozialzentrum
Glinde/Oststeinbek Dorfstraße 17 A 21509
Glinde (040) 710 42 01
(040) 710 03 933 |
DRK-Rettungswache
erhält neuen Rettungswagen (20.02.08)
Die Rettungswache
Trittau
des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat einen neuen RTW
(Rettungstransportwagen). Jetzt stellten
DRK-Kreisgeschäftsführer Udo Finnern und die
Geschäftsführerin des Rettungsdienstverbundes
Stormarn (RVS), Annett Zander, das Fahrzeug im Beisein von Landrat
Klaus Plöger, der Vorsitzenden des Sozial- und
Gesundheitsausschusses des Kreises Stormarn, Margot Sinning,
Bürgermeister der Gemeinde Trittau, Walter Nussel,
Amtsvorsteher Andreas Körber sowie dem Leiter der Polizei
Trittau, Frank Schümann, vor. Der neue RTW ist seit 1. Februar
in der Wache stationiert.
Zum Einsatzgebiet der Rettungswache
Trittau gehören die
Stormarner Gemeinden Grande, Großensee, Hamfelde,
Köthel, Lütjensee, Trittau, Witzhave, Brunsbek,
Grönwohld, Hohenfelde und Rausdorf sowie aus dem Kreis
Herzogtum Lauenburg die Gemeinden Kasseburg, Kuddewörde,
Basthorst, Dahmker, Hamfelde, Koberg, Linau und Mühlenrade. Im
vergangenen Jahr
gab es in diesen Orten insgesamt 1.934
Einsätze. Davon waren 1.307 Notfalleinsätze und 627
Krankentransporte. Von den Notfällen konnten nur 959
Einsätze von dem Trittauer RTW bedient werden; für
die anderen Notfälle wurden benachbarte RTW herangezogen.
Dieser hohe Anteil von Notfalleinsätzen hat jedoch dazu
geführt, dass ein zweites Rettungstransportfahrzeug in der
Rettungswache Trittau notwendig wurde. Amtsvorsteher Andreas
Körber: „Mit dem neuen RTW können wir jetzt
eine noch bessere Versorgung gewährleisten“. Die
Kosten
für das komplett ausgestattete Rettungsfahrzeug
liegen bei circa 160.000 Euro und werden von den Krankenkassen
refinanziert. Der neue RTW ist montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr
besetzt, so dass während dieser Zeit vier Mitarbeiter
gleichzeitig in der Rettungswache Trittau ihren Dienst verrichten.
Neben der Rettungswache Trittau betreibt das DRK noch eine weitere in
Reinbek-Neuschönningstedt. Insgesamt sind 28 DRK-Mitarbeiter
im Rettungsdienst tätig. |
 Das neue
Rettungsfahrzeug
wurde eingeweiht. Von links: Margot Sinning (Vorsitzende des Sozial-
und Gesundheitsausschusses des Kreises Stormarn), Andreas
Körber (Amtsvorsteher), Klaus Plöger (Landrat),
Walter Nussel (Bürgermeister der Gemeinde Trittau), Annett
Zander (Geschäftsführerin des RVS) und Udo Finnern
(DRK-Kreisgeschäftsführer)  Der neue
Rettungstransportwagen
der Rettungswache Tritta |
 Freuen
sich über das neue Rettungsfahrzeug: Von links: Boris
Henckell,
Rettungsassistent, Ralph Hirche (Leiter der Rettungswache Trittau)
und
Peer Vollmer, Rettungsassistent |
30 Jahre Ehrenamt in
Bargteheide - Ursula Schuldt (20.02.08)
Ursula Schuldt wird
ganz sicher nicht so leicht rosten – denn sie rastet nicht.
Sie ist immer beschäftigt und hat viel zu tun, und zwar im
Sinne der Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe. Im
Schaukelstuhl sitzen und Strümpfe stricken, das kann sich die
71-Jährige nicht vorstellen. Seit 30 Jahren ist sie bereits
ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz (DRK), Ortsverein
Bargteheide und Umgegend,
tätig. In dieser langen Zeit hat sie so manches auf den Weg
gebracht. Seit 1989 ist sie
Leiterin des Arbeitskreises Soziales und seitdem auch in der
Vorstandsarbeit tätig; inzwischen als stellvertretende
Vorsitzende des Vorstandes. Dass sich die Zahl der ehrenamtlichen
Mitarbeiter des Arbeitskreises Soziales verdoppelt hat, ist ihr
Verdienst. Alle Mitarbeiter lässt Ursula Schuldt
regelmäßig aus- und fortbilden. Seniorenbetreuung,
Blutspendedienst, Kleiderkammer, Bewegungsprogramme, Sport in der
Krebsnachsorge und ein umfangreiches Kursprogramm mit
Aktivitäten vom Baby bis zum Senior – das und mehr
sind die Bereiche, mit denen sich der Arbeitskreis Soziales befasst.
Unter der Leitung
von Ursula Schuldt entstand in Zusammenarbeit mit der DRK-Sozialstation
Bargteheide der Besuchsdienst, der sich schnell zu einem wichtigen
Bestandteil der Sozialarbeit in Bargteheide entwickelte. Und eine
weitere Idee setzt die 71-Jährige seit 15 Jahren mit
großem Erfolg um: die Heiligabend-Feier, zu der jedes Jahr
etwa 25 bis 35 einsame Menschen kommen. Nach einem gemeinsamen
Kaffeetrinken liest Ehemann Erwin Schuldt den Teilnehmern Geschichten
vor. „Ohne meinen Mann ginge das auch gar nicht, das muss
schon von beiden getragen werden“, sagt Ursula Schuldt, und
zwinkert mit ihren freundlichen braunen Augen. Anschließend
gibt es noch ein gemeinsames Abendessen, ehe die Feier meistens gegen
19.30 Uhr endet. Damit macht das Ehepaar Schuldt jedes Jahr vielen
einsamen Menschen eine Riesenfreude. Ursula Schuldt
gilt
als Seele und Motor der Sozialarbeit des DRK-Ortsvereins Bargteheide.
Durch ihr Engagement sind die verschiedensten Aktivitäten des
Sozialarbeitskreises für die betroffenen Menschen eine
große Hilfe geworden. Das verdient Respekt, und den hat
Ursula Schuldt in Form von Ehrungen bekommen: Ende vergangenen Jahres
erhielt sie den Bürgerpreis (ausgelobt von der Ahrensburger
Zeitung und der Volksbank Stormarn) und wurde in Pinneberg gemeinsam
mit anderen ehrenamtlich Tätigen von Schleswig-Holsteins
Ministerpräsident Peter Harry Carstensen für ihr
Engagement gewürdigt. |
 Geht
noch lange nicht in Rente: Ursula Schuldt (71), stellvertretende
Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Bargteheide und Leiterin des
Arbeitskreises Soziales |
Kindertagesstätte
"Fliegenpilz" profitiert von Sparfreude der Hamburger (24.01.08)
Drei
Millionen Euro für den guten Zweck – soviel Geld
schüttete die
Hamburger Sparkasse (Haspa) Ende vergangenen Jahres aus. Mit dem
Betrag, der aus den Erlösen des Lotterie-Sparens stammt,
werden
traditionell Einrichtungen und Vereine für wichtige
Anschaffungen und
Reparaturen unterstützt. Je 25 Cent eines Sparloses
fließen
gemeinnützigen Zwecken zu. Dieses Mal durfte
sich auch die Kindertagesstätte
Fliegenpilz
des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Ammersbek, die unmittelbar an die
Hansestadt Hamburg grenzt, über eine Zuwendung in
Höhe von 5.000 Euro
freuen. Und dieses Geld kann Kita-Leiterin Sabine Madaus wahrlich gut
gebrauchen. Der Fliesenfußboden des Kindergartens ist nicht
nur alt,
sondern vor allem kalt. Deshalb soll er zwecks
Wärmedämmung durch einen
hygienischen und ansprechenden Linoleumboden ersetzt werden. Immerhin
ist das Kitagebäude schon 36 Jahre, der Anbau über 20
Jahre alt. Auch
unter dem Aspekt, dass künftig vermehrt Krabbelkinder unter
drei Jahren
in der Einrichtung betreut werden sollen, ist ein Austausch des
Fußbodens besonders wichtig. Andreas Meyer,
Haspa-Regionalbereichsleiter, besuchte kürzlich gemeinsam mit
Firmenkundenbetreuer Ralf Seydel die DRK-Kita Fliegenpilz und
überzeugte sich von der Notwendigkeit der geplanten
Umbaumaßnahme. Für
die Unterstützung sagen Kita-Team und die Kinder herzlichen
Dank. |

Die
Haspa zu Besuch in der Mäusegruppe der DRK-Kita Fliegenpilz.
Von links:
Elternvertreterin Andrea von Rönn, Kita-Leiterin Sabine
Madaus,
Haspa-Regionalbereichsleiter Andreas Meyer, Haspa-Firmenkundenbetreuer
Ralf Seydel und DRK-Geschäftsführer Udo
Finnern. |
Bundesverdienstkreuz
für Max-Jörn Thews aus Bargteheide
(22.01.08)
Ehre, wem Ehre
gebührt: Über eine ganz besondere Würdigung
durfte sich der Ortsvereinsvorsitzende des Deutschen
Roten Kreuzes (DRK) Bargteheide,
Max Jörn Thews, freuen: Schleswig-Holsteins
Ministerpräsident Peter
Harry Carstensen überreichte ihm am vergangenen Montag die
Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Im
Gartensaal des Ahrensburger Schlosses wurde der 71-Jährige in
einem
festlichen Rahmen für seine ehrenamtlichen
Tätigkeiten im kulturellen
und sozialen Bereich geehrt, die er seit nunmehr 30 Jahren
ausübt. Von
1976 bis 1993 war er Vorsitzender des Kulturrings Bargteheide. In
dieser Zeit hat er das Kulturleben in Bargteheide und Umgebung
entscheidend geprägt und 250 künstlerische
Veranstaltungen ermöglicht.
Dass das Kleine Theater in der 80er Jahren erweitert und als
Theatersaal hergerichtet wurde, ist ebenfalls Max-Jörn Thews
zu
verdanken. Seit 1997 ist der
Diplom-Kaufmann Vorsitzender des
DRK-Ortsvereins Bargteheide. Gleich zu Beginn seiner Tätigkeit
hat sich
Max-Jörn Thews für den Aufbau einer
Jugendrotkreuz-Gruppe eingesetzt
und diese aufgebaut. Unermüdlich wirbt er für
Aktionen, für die er sich
neben den üblichen Angeboten des DRK-Ortsvereins mit
großem Engagement
einsetzt. Seit 1997 hat er zahlreiche Paket- und Sammelaktionen sowie
Hilfen für Bedürftige und Flutopfer im In- und
Ausland organisiert und
begleitet. Um auf die
vielfältigen Aktivitäten des
DRK-Ortsvereins aufmerksam zu machen, hat Max-Jörn Thews einen
Prospekt
entwickelt und auf professionelle Weise für neue Mitglieder
geworben,
so unter anderem mit Ständen auf Stadtfesten und bei
Veranstaltungen.
Das Thema Gesundheit liegt dem 71-Jährigen besonders am
Herzen: So
organisierte er im vergangenen Jahr erneut Vortragsreihen zu
Gesundheitsthemen. Seit 2006 kümmert sich der aktive Senior um
den
Aufbau einer Bereitschaft. Max-Jörn
Thews, der gerne reist und
ins Theater geht, hat sich über diese Auszeichnung sehr
gefreut. Zur
Verleihung brachte er seine Familie mit. Sein
umfangreiches
Engagement hat Max-Jörn Thews immer ehrenamtlich erbracht.
Peter Harry
Carstensen zeigte sich in seiner Ansprache hoch erfreut
darüber, dass
immer mehr Menschen sich neben ihrer beruflichen Tätigkeit
ehrenamtlich
engagierten und damit ein Vorbild für die Gemeinschaft seien.
Bargteheides
Bürgermeister Werner Mitsch überreichte
Max-Jörn Thews einen
Blumenstrauß und hob hervor, dass der
DRK-Ortsvereinsvorsitzende zur
Lebendigkeit der Stadt Bargteheide wesentlich beigetragen habe.
| Foto:
Hans Kohrt 
Max-Jörn
Thews, Ortsvereinsvorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)
Bargteheide (links), erhält den Verdienstorden von
Schleswig-Holsteins
Ministerpräsident Peter Harry Carstensen. |
DRK
macht Beschäftigte der Stormarner Werkstätten fit in
Erster Hilfe
(11.01.08)
Menschen
mit Behinderungen fördern, fordern und motivieren: dazu
leistet jetzt
auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) einen Beitrag. Derzeit veranstaltet
das DRK in den Stormarner Werkstätten Ahrensburg Erste-Hilfe-Kurse.
Zustande kam die Kooperation von DRK und Stormarner
Werkstätten durch
den DRK-Bereitschaftsleiter Malte Schilling, der hauptberuflich
Gruppenleiter in den Stormarner Werkstätten Ahrensburg ist.
Die
Stormarner Werkstätten Ahrensburg sind eine Einrichtung des
Diakonie-Hilfswerkes Schleswig-Holstein (DHW). Das DHW gehört
zur
Gruppe Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie. In dieser
Einrichtung –
einer von insgesamt zwölf in Schleswig-Holstein - arbeiten
derzeit 272
Menschen mit Behinderungen in verschiedenen Arbeitsgruppen, zum
Beispiel in den Bereichen Holz- und Metallverarbeitung, Elektromontage,
Verpackung, Montage, Aktenvernichtung, Hauswirtschaft, Küche
sowie
Garten- und Landschaftsbau. Dieser
Erste-Hilfe-Kursus soll der
Anfang einer Bildungsoffensive sein, denn die Förderung der
Beschäftigten soll in 2008 besonders in den Mittelpunkt
gestellt
werden. Geplant sind verstärkt interne Bildungsangebote,
für die die
Teilnehmer Zertifikate erhalten, die sie in einer Mappe sammeln
können.
Einrichtungsleiter Frank Michelsen: „Wir denken da zum
Beispiel an
Bildungstage, die etwa einmal monatlich stattfinden sollen. Dabei
können die Beschäftigten einmal in andere
Arbeitsbereiche hineinschauen
und eventuell ganz neue Fähigkeiten entdecken. Auch praktische
Hilfen
wollen wir verstärkt anbieten, zum Beispiel PC-Arbeit,
Busfahren,
Einkaufen, Umgang mit Konflikten und ähnliches. Die erworbenen
Kenntnisse sind dann auch unmittelbar für die eigene Situation
zu Hause
anwendbar.“ Daneben stärken diese Angebote das
Selbstbewusstsein und
bieten den Beschäftigten die Möglichkeit, einmal
über den Tellerrand
hinauszusehen. So ist die Idee,
einen Erste-Hilfe-Kursus zu
absolvieren, von den Beschäftigten selbst angeregt worden.
Auslöser war
ein Sturz, bei dem sich eine Frau in der Werkstatt eine blutende, aber
nicht schlimme Wunde zuzog. Doch was tun in einem solchen Fall? Das
lernen in Ahrensburg jetzt insgesamt 40 Teilnehmer in fünf
DRK-Kursen
„Lebensrettende Sofortmaßnahmen“. Ausbilderin
Ingrid
Baumgart ist
eine „alte Häsin“ beim DRK. Dort ist sie
seit über 30 Jahren
ehrenamtlich tätig, davon über 20 Jahre in der
Erste-Hilfe-Ausbildung.
Doch ein Teilnehmerkreis, der aus Menschen mit Behinderung besteht, war
auch für sie Neuland. Dennoch ist sie überrascht, wie
viel Grundwissen
bei den meisten schon vorhanden ist. So wurden ganz konkrete Fragen
gestellt, zum Beispiel, was genau ein Defibrillator oder eine Infusion
ist. In diesem zweiten
von insgesamt fünf Kursen lernten die
Teilnehmer unter anderem, wie man einen Notruf absetzt, was bei einem
Schlaganfall zu tun ist, die Herz-Lungen-Wiederbelebung, die stabile
Seitenlage und die Wundversorgung. Als Übungsobjekt
für die
Herzdruckmassage und die Mund-zu-Mund-Beatmung diente die Puppe Anna.
Alle waren mit Spaß bei der Sache, und ein Zertifikat gab es
zum
Abschluss auch noch. Klar, das die
Teilnehmer ihren Kollegen von
ihrem Lehrgang erzählen, die dann auch mitmachen
möchten. Und somit ist
ein weiterer Schritt in Sachen Bildung und Förderung von
behinderten
Menschen getan.  Wenn Sie sich
über Erste Hilfe - Ausbildungen informieren wollen, klicken
Sie bitte HIER.
Auf dieser Seite finden Sie auch eine Telefonnummer und eMail-Adresse,
an die Sie sich bei Fragen und Interesse wenden können. |
 Beschäftigte der
Stormarner Werkstätten
trafen sich zum Erste-Hilfe-Kursus des DRK.
 Ausbilderin Ingrid
Baumgart
zeigt Teilnehmer
Wolfgang die Herzdruckmassage.
 Tobias (17, links)
absolviert sein freiwilliges
soziales Jahr in den Stormarner Werkstätten und hilft Wolfgang
bei der Übung an Puppe Anna. Rechts im
Bild Ausbilderin
Ingrid Baumgart.  Katharina, Hermann und
Pierre (von links) hatten
sichtlich Spaß an dem Erste-Hilfe-Kursus des DRK.
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