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Weihnachtstüten für die Tafel - Aktion zum Nikolaus des DRK-Ortsvereins Trittau
(08.12.09)
120
Bedürftige plus Familienangehöriger zählt die Trittauer Tafel, davon 28
Familien mit Kindern. Um diesen Familien eine Weihnachtsfreude zu
machen, packte der Ortsverein Trittau des
Deutschen Roten Kreuzes (DRK) rechtzeitig zum Nikolaustag
Weihnachtstüten mit Lebensmitteln, die das Fest schöner machen. Dafür
wurden circa 500 Euro investiert. Dieses Geld stammt aus der Spende der
Allianz Versicherung an das DRK, die mit ihrer Spende den Wunsch
verbunden hatte, diesen Betrag Trittauer Bürgern zugute kommen zu
lassen. Damit jeder Beutel mit schönen Sachen gefüllt werden
konnte, wurden in diesem Fall bewusst nur die Familien mit Kindern
bedacht. Und die Beutel waren in der Tat prall gefüllt: Vom Stollen bis
zum Kaffee, von Süßigkeiten bis hin zu Konserven. Ursula Meyer,
Nikolaus Weber und Monika Gressmann fanden sich zur Ausgabezeit am
Tafelgebäude ein und verteilten die Weihnachtstüten persönlich. Die
bedachten Familien haben sich über die Nikolausaktion des DRK sehr
gefreut. |
Fotos:
R. Lewe/hfr

Ursula Meyer (DRK-Ortsverein Trittau, links) überreicht Katharina Salem und ihrem Söhnchen Gedeon einen Weihnachtsbeutel. 
Die Weihnachtsbeutel des DRK-Ortsvereins Trittau für Familien der Trittauer Tafel waren prall mit Köstlichkeiten gefüllt. |
DRK-Sozialzentrum kommt auf den Hund - Beste Betreuung für Zwei- und manchmal auch für Vierbeiner
(26.11.09)
Im Sozialzentrum Glinde/Oststeinbek
des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat zur Zeit ein Vierbeiner das
Sagen: Teddy heißt der achtjährige kleine Mischlingshund, der das Team
um Leiterin Helga Witthohn auf Trab hält. Während sie hinter dem
Schreibtisch die Geschicke des Sozialzentrums leitet, hat der Kleine
darunter vorübergehend sein Quartier bezogen. Bei Teddys Frauchen stand
schon seit längerer Zeit eine Knieoperation an, die sie aber immer
wieder verschoben hat, weil ihr Teddy für die Zeit ins Tierheim gemusst
hätte. Das wollte Helga Witthohn, die nicht nur für Zwei-, sondern auch
für Vierbeiner ein großes Herz hat, nicht zulassen. Kurzentschlossen
nahm sie den kleinen Racker in Pflege. Tagsüber leistet er ihr nun am
Arbeitsplatz Gesellschaft, abends darf er mit nach Hause und folgt
seinem Pflegefrauchen auf Schritt und Tritt. Und seine Besitzerin macht
beste Genesungsfortschritte, weil sie ihren Liebling in guten Händen
weiß. In erster Linie kümmert sich das DRK-Sozialzentrum
natürlich um Zweibeiner. Außer Pflege und Beratung werden in Glinde
noch viele andere Leistungen angeboten, zum Beispiel der rund um die
Uhr erreichbare Hausnotruf, Essen auf Rädern oder Hilfe im Haushalt.
Helga Witthohn steht jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Dabei wird
sie von einem Team von 40 Mitarbeitern unterstützt, die alle über
entscheidende Fähigkeiten verfügen: fachliche Kompetenz, Verständnis,
Fingerspitzengefühl und ein großes Herz. Kontakt: DRK-Sozialzentrum Glinde/Oststeinbek, Dorfstraße 17, 21509 Glinde, Telefon 040/710 42 01. |
Foto:
I. Lewe/hfr

Helga
Witthohn, Leiterin des DRK-Sozialzentrums Glinde, kümmert sich
vorübergehend um Teddy, weil sein Frauchen sich im Krankenhaus befindet. |
Mit dem
Rollstuhl über den Parcour - KiTa Sonnenhüpfer vermittelt
spielend Integration
(26.11.09)
Das war ein spannender Tag
für die Kinder der Kindertagesstätte
„Sonnenhüpfer“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Am
vergangenen Freitag bekamen sie Besuch von dem neunjährigen Fabian aus
dem Verein „Nicos Farm“. Der Verein setzt sich für einen Lebensraum für
Behinderte und ihre Familien ein. Fabian wollte die kleinen
Laternenbastler kennen lernen und sich bei ihnen bedanken. Jochen
Wildt, Erzieher in der DRK-Kita „Sonnenhüpfer“, ist privat im Verein
„Nicos Farm“ aktiv. Er war früher in einer Behinderteneinrichtung tätig
sieht es als sinnvoll an, kleinen Kindern schon früh einen Zugang zu
behinderten Menschen zu ermöglichen, damit Vorurteile und Ausgrenzungen
gar nicht erst entstehen. Als der Verein Ende Oktober unter dem Motto
„Ein Licht von Kind zu Kind“ einen großen Laternenumzug um die
Hamburger Binnenalster plante, bat Jochen Wildt die „Sonnenhüpfer“ um
Hilfe. Viele behinderte Kinder können selbst keine Laterne herstellen,
und so erklärten sich 38 Jungen und Mädchen zwischen drei und sechs
Jahren bereit, zu helfen. Eine Woche lang wurde intensiv gewerkelt, und
die kleinen Bastler, mit denen viel über behinderte Menschen und ihre
Bedürfnisse gesprochen wurde, gaben ihre kleinen Kunstwerke auch
bereitwillig her. Fabian bescherte den Kindern und
Erziehern der DRK-Einrichtung einen tollen Tag. Die Jungen und Mädchen
durften im Rollstuhl fahren und lernten dabei, viele Schwierigkeiten zu
überwinden. Wie schwer ist es, über eine nur wenige Zentimeter hohe
Turnmatte zu fahren? Wie bekommt man einen Ball aus dem Schrank? Viele
Kita-Kinder wollten das ausprobieren, und so wurde ein richtiger
Parcours aufgebaut. Auch Fabian war glücklich und baute und spielte mit
den Kindern. Später sahen sich alle gemeinsam einen Film vom
Laternenumzug an und aßen zusammen zu Mittag. „Mit
diesen Kontakten und Aktionen gelingt es sehr gut, in den Kindern
Verständnis und Mitgefühl zu wecken. Aus diesem Grunde wollen wir den
Kontakt auch in Zukunft weiter ausbauen“, sagte Kita-Leiterin Sabine
Finnern zum Abschluss dieses ereignisreichen Tages. |
Fotos:
S. Finnern/hfr

Anisha (5) zeigt stolz ihre
Laterne, die sie für ein behindertes Kind gebastelt hat. 
Finn und Tony (beide 6) probieren
aus, wie schwer es ist, auch kleine Hindernisse mit dem Rollstuhl zu
überwinden. 
Michi mit einer
von den Sonnis gebastelten Laterne. |
Betreutes Wohnen, Kinder und die
"Supernanny" - Kreisversammlung des DRK Stormarn e. V.
(24.11.09)
Circa
70 Delegierte aus allen zwölf Ortsvereinen des Kreises Stormarn trafen
sich am Montag, 23. November, in der DRK-Begegnungsstätte in
Oststeinbek. Präsident Dr. Hans Lukas und der hauptamtliche Vorstand
Udo Finnern berichteten über die Aktivitäten des zu Ende gehenden
Jahres. Aufgrund umfangreicher Maßnahmen zur Mitgliederwerbung konnte
der Mitgliederrückgang der vergangenen Jahre weitgehend gestoppt
werden. Dr. Lukas wies jedoch darauf hin, dass die Anstrengungen
aufgrund der demografischen Entwicklung auch in Zukunft unvermindert
fortgesetzt werden müssten. Im Bereich der Kinderbetreuung,
insbesondere der unter Dreijährigen, konnte das DRK seine Position
weiter ausbauen. Insgesamt betreut das DRK zurzeit in 15 Kitas 1.055
Kinder, davon 83 Kinder unter drei Jahren. Alle Einrichtungen sind voll
belegt. Mittlerweile werden in acht Gemeinden Krippenplätze angeboten.
Das Kindertagesstättenwesen wird aufgrund der angestrebten
Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter wachsen. Darauf wird sich
das DRK einstellen und im nächsten Jahr weitere An- und Neubauten für
neue Kita-Gruppen fertig stellen. Positiv ist auch
die Entwicklung bei den begleiteten
Reisen.
Elf Reisen wurden in 2009 veranstaltet, für 2010 sind 13 Reisen
geplant. Die Zahl der Teilnehmer an Erste-Hilfe-Angeboten hat sich in
2009 weiter erhöht: Insgesamt 4.246 Personen haben einen Kursus
besucht, das sind 745 Teilnehmer mehr als im Vorjahr. Damit ist das DRK
auf diesem Sektor Marktführer. Im Bereich Pflege, Hausnotruf und Essen
auf Rädern sind im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls Zuwächse zu
verzeichnen. In Reinfeld wird voraussichtlich im
Herbst 2010 die Anlage für betreutes
Wohnen
fertig gestellt (113 Wohnungen und vier Reihenhäuser auf 9.960
Quadratmeter). In dieser Anlage wird das DRK die Betreuung übernehmen
und eine Pflegestation mit 14 Plätzen sowie eine Sozialstation
einrichten. Sönke Rieck, Leiter des Jugendrotkreuzes (JRK),
berichtete über die Aktivitäten der Junioren. Unter anderem unternahm
das JRK mit 24 Jugendlichen einen Besuch nach Estland und war eine
Woche lang in der Kinderstadt „Stormini“ in Bargteheide im Einsatz.
Kreisbereitschaftsleiter Tim-Tobias Kramp berichtete über insgesamt 90
abgeleistete Sanitätsdienste,
unter anderem in „Stormini“ und beim Stadtfest Bargteheide. Weitere
Höhepunkte des Jahres waren der 50. Geburtstag des Blutspendedienstes
Nord im Oktober und die Verleihung
des Bundesverdienstkreuzes am Bande an Dr. Manfred Schuhmacher,
Vizepräsident des Kreisverbandes und Vorsitzender des DRK-Ortsvereins
Trittau, im März. Cornelia
Steinert vom DRK-Ortsverein Bad Oldesloe berichtete über das Projekt
„Supernanny“. Durch ihre Arbeit in der Schuldnerberatung hat sie
Kontakte zu Familien mit massiven, nicht nur finanziellen Problemen. In
diesen Fällen hat sich Gabriele Thiedig, Krankenschwester und Mutter
von vier erwachsenen Kindern, als Familienhelferin („Supernanny“)
angeboten und mit wenigen persönlichen Beratungsgesprächen in den
Familien bereits sehr gute Ergebnisse erzielen können. Dr. Lukas lobte
diesen Einsatz und wies darauf hin, wie vielfältig Sozialarbeit sein
kann. |
Ein Schiff zum Rutschen für die
Kleinsten - Großzügige Spende für die
bilinguale Kita Kruthorst
(08.11.09)
Ein
Segelboot, mit dem sich nicht nur herrlich spielen lässt, sondern von
dem man auch noch runterrutschen kann – über dieses tolle neue
Spielgerät können sich jetzt die „Wonneproppen“, die Krippenkinder der
bilingualen Kindertagesstätte
Kruthorst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), freuen. Möglich
war die Anschaffung durch eine großzügige Spende. Der Verbrauchermarkt
Famila feierte kürzlich seinen 35. Geburtstag. Aus der zu diesem Anlass
veranstalteten Tombola in Bargteheide kamen insgesamt 1.720 Euro
zusammen, die Warenhausleiter Oliver Wehr der DRK-Kindertagesstätte
Kruthorst spendete. Die Bäckerei Kock legte ihren Erlös von 280 Euro
aus dem Kuchenverkauf der Geburtstagsfeier gleich dazu. Für
die
2.000 Euro wurde ein Spielgerät in Form eines Segelbootes mit Rutsche
für die Krippenkinder angeschafft. „Ohne diese Spende hätten wir uns
eine so tolle Rutsche nicht leisten können“, freut sich Kita-Leiterin
Sandra Klein und bedankt sich im Namen der Kinder und des ganzen Teams.
Kürzlich führten die Kleinsten ihr neues Spielgerät
den Spendern
vor. Bäckermeister Hartmut Kock brachte dazu frische Brötchen zum
Frühstück mit. Warenhausleiter Oliver Wehr bedankt sich bei allen
Kunden, die durch den Losekauf diese Spende möglich gemacht haben. |
Fotos:
Melanie Schmidtke/hfr

Freuen
sich über das neue Spielgerät. Von links: Bäckermeister Hartmut Kock,
Famila-Warenhausleiter Oliver Wehr, Kita-Leiterin Sandra Klein, die
Erzieherinnen Lucinda Heller und Dunja Schramm sowie die „Wonneproppen“. 
Alle
Mann an Bord und dann geht es abwärts: Lucinda Heller (englische
Fachkraft, links) und Dunja Schramm spielen mit den Krippenkindern auf
der neuen Rutsche. |
Mit Spielen und Geselligkeit durch
Herbst und Winter - DRK-Spielenachmittag startet wieder am 28.
Oktober
(14.10.09)
Nach
24 Jahren aktiver Mitarbeit beim Ortsverein Bad Oldesloe des Deutschen
Roten Kreuzes (DRK) beendete Otti Scholze im April ihre Tätigkeit. Mit
viel Freude und Leidenschaft betreute sie die Spielegruppe, die in den
Wintermonaten von Oktober bis April immer an jedem vierten Mittwoch des
Monats stattfindet. Und es geht weiter: Bärbel
Franck und
Adelheid Jahnke, beide passionierte „Spielerinnen“, haben sich bereit
erklärt, die Spielegruppe künftig zu betreuen. Am Mittwoch, 28.
Oktober, haben die beiden ihre Premiere und freuen sich darauf,
Spielfreudige von 14.30 bis 17 Uhr im DRK-Ortsverein Bad Oldesloe,
Lübecker Straße 17, begrüßen zu dürfen. Zur Zeit
vertreiben
sich etwa 20 Frauen die Nachmittage in der dunklen Jahreszeit mit
Brettspielen, Rommee oder Canasta. Es soll aber möglichst auch wieder
Skat gespielt werden. Deshalb würden sich Bärbel Franck und Adelheid
Jahnke sehr über Neuzugänge freuen, insbesondere über Herren. Bevor es
mit dem Spielen losgeht, gibt es eine Tasse Kaffee und Gebäck. Jeder
kann mitspielen, die Teilnahme ist kostenlos (kleine Spenden sind aber
erlaubt). Eine DRK-Mitgliedschaft ist nicht erforderlich. Für
weitere Informationen steht der DRK-Ortsverein Bad Oldesloe unter der
Telefonnummer 04531/21 28 gern zur Verfügung. |
Foto:
I. Witte/hfr

Bärbel Franck (links) und Adelheid
Jahnke betreuen künftig die Spielegruppe des DRK-Ortsvereins
Bad Oldesloe und freuen sich auf Neuzugänge. |
Schlägereien und Verletzte - DRK
probte den Ernstfall
(08.10.09)
Sie
arbeiten unentgeltlich und bekommen dafür oft noch nicht einmal ein
Dankeschön – die Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).
Trotzdem sind sie überall da, wo Hilfe gebraucht wird. Doch auch die
Routine will trainiert sein. Deshalb trafen sich am vergangenen
Sonnabend alle fünf Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)
und Mitglieder des Jugendrotkreuzes (JRK) des Kreises Stormarn sowie
Mitglieder befreundeter DRK-Kreisverbände zu einer Übung des
Sanitätsdienstes im Hilfszentrum Bargteheide. Unter dem Motto
„Stadtfest Bargteheide“ wurden den ganzen Tag über insgesamt 38
Fallbeispiele von den ehrenamtlichen Sanitätskräften erfolgreich
abgearbeitet. Was auf die Helfer zukam, wussten sie im Vorwege nicht -
das war das Geheimnis der Einsatzleitung. Geübt wurde alles, was im
Rahmen eines Stadtfestes so passieren kann – von einer schwangeren
Frau, die zusammenbricht, über Schlägereien, Alkoholmissbrauch, Stürze,
verrenkte Knöchel bis hin zu einem Suizidversuch eines jungen Mädchens. Damit
auch alles schön echt aussieht, war auch das RUD-Team mit dabei. RUD
steht für Realistische Unfall Darstellung, und es wirkt in der Tat sehr
lebensecht, was die jungen Leute so bewerkstelligen. Nadine Wolkenhauer
vom DRK-Ortsverein Reinbek und Leiterin des Schminkteams im Kreis
Stormarn, zeigte Schritt für Schritt, wie eine aufgeschnittene Pulsader
am Arm simuliert wird. Zuerst wird eine Art hautfarbene Knetmasse auf
den Arm aufgetragen und die Ränder sauber im entsprechenden Hautton
verblendet. Anschließend wird in die Masse der Schnitt gesetzt und mit
den richtigen Blutfarben „ausgeschmückt“. Nadine Wolkenhauer: „Je
tiefer die Wunde, desto dunkler das Blut. Deshalb beginne ich im
Inneren der Wunde mit Schwarz“. Aha. Nach oben hin kamen dann hellere
Töne zum Einsatz. Die zahlreichen Koffer mit Farbpaletten und
Kunstblutfarben lassen in dieser Hinsicht auch keine Wünsche offen.
Bevor das Mädchen, das diesen „Suizidversuch“ beging, gefunden wurde,
kam noch mal eine ordentliche Menge Kunstblut zum Einsatz. Die
realistische Szenerie bei einer Übung ist wichtig, denn die Helfer
werden auch im Ernstfall oft genug mit erschreckenden Bildern
konfrontiert. Auch in diesem Fall wurde der komplette Ablauf der
Hilfsaktion geübt: Das Eintreffen der Retter, Anlegen eines
Druckverbandes, beruhigendes Einreden auf die Patientin, Anfordern des
Rettungswagens und Ausfüllen des Protokolls für den Abtransport ins
Krankenhaus. Insgesamt 45 Personen waren an der Übung
beteiligt.
Tim-Tobias Kramp, Kreisbereitschaftsleiter des DRK Stormarn, ist mit
dem Ergebnis zufrieden: „Die überörtliche Zusammenarbeit auf Kreisebene
war wieder ein voller Erfolg. Auch neuere Helfer konnten von erfahrenen
Kameraden viel lernen.“ Wer mehr über die Arbeit der
DRK-Bereitschaften erfahren möchte, findet HIER weitere Informationen. |
Fotos:
I. Lewe/hfr

Vor dem Eintreffen der
Rettungskräfte kommt noch einmal eine Ladung Kunstblut zum
Einsatz, um ein möglichst realistisches Bild zu zeichnen. 
Janina Steffen (DRK Großhansdorf)
hat sich die Pulsader aufgeschnitten. Die Helfer sind bereits vor Ort. 
Sanitäter Dr. Volker Döring (DRK
Reinbek) versorgt im Erste Hilfe-Zelt eine Schwangere, die ohnmächtig
geworden ist. |
Neue Küche für die KiTa
Steinburg-Stubben - Großzügiges Geschenk von Alster-Küchen
(29.09.09)
Lose Griffe, herunterstürzende Schubladen, ein Herd, der nicht
funktioniert und
dann auch noch dieser miefige Geruch – Anja Janßen, Leiterin der
Kindertagesstätte
Steinburg-Stubben des Deutschen Roten Kreuzes
(DRK) hatte es endgültig satt: Die über 35 Jahre alte Küche war
nicht mehr zu gebrauchen. Anfang Januar schrieb sie daher
hilfesuchend mehrere Küchenhersteller an, zunächst ohne Erfolg. Bis
sie an Christian Albornoz und Torsten Stichling, Inhaber der
Alster-Küchen in Bad Oldesloe, geriet. Für die beiden war sofort
klar: Da helfen wir sehr gern. Und schon zwei Tage später war
Christian Albornoz zum Maßnehmen vor Ort. Anja Janßen: „Ich hatte
noch nicht mal verdaut, dass Alster-Küchen meinen Brief so nett
beantwortet hat, da durfte ich schon Griffe, Arbeitsplatte etc.
selbst aussuchen, dabei wäre ich schon mit einem Ausstellungsstück
mehr als glücklich gewesen!“
Statt dessen gab es eine passgenaue,
brandneue und schöne Küche als Geschenk für die Kindertagesstätte.
Und damit nicht genug: Garlev Möller kümmerte sich um die Elektrik,
Maler Hartmut Wagner um die Malerarbeiten (nur Weiß durfte es nicht
sein), und Elternvertreterin Dr. Katrin Witt spendete den neuen
Bodenbelag. Das DRK Stormarn, Erzieherinnen und Kinder freuen sich
riesig über ihre neue, schöne und helle Küche und bedanken sich
ganz herzlich bei allen Helfern. Deshalb wurden am vergangenen
Freitag alle Sponsoren zu einer fröhlichen Runde in die Kita
eingeladen – zu Kaffee und frischem Apfelkuchen, der
selbstverständlich im neuen Ofen gebacken wurde. Für Christian und
Katja Albornoz gab es zum Schluss ein von den Kindern gemaltes
gerahmtes Bild als Erinnerungsgeschenk. |
Foto:
I. Lewe/hfr

Zum
Dank für die neue Küche gab es Kaffee und Apfelkuchen für die
Sponsoren. Von links: DRK-Kreisverbandsvorstand Udo Finnern, Garlev
Möller, Bürgermeister Heino Doose, Katja und Christian Albornoz
(Alster-Küchen), Kita-Leiterin Anja Janßen und Elternvertreterin Dr.
Katrin Witt. |
Von Anfang an zweisprachig - Erste
bilinguale Krippengruppe in Bargteheide
(24.09.09)
Die bilinguale
Kindertagesstätte des
Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Kruthorst setzt seit drei Jahren das
Konzept der
Zweisprachigkeit (Deutsch/Englisch) erfolgreich um. Seit Anfang
September wird
die Krippengruppe nun auch bilingual geführt. Dort werden die Kleinsten
ab acht
Wochen von Lucinda Heller, Erzieherin aus Südafrika, betreut. Insgesamt
kümmern
sich zur Zeit 14 Erzieherinnen (davon fünf englischsprachige) um 92
Kinder.
Dass
sich das Konzept der
Zweisprachigkeit bewährt hat, zeigt die Einrichtung der ersten
zweisprachigen
Schulklasse in der Johannes-Gutenberg-Schule im August, in der die
ABC-Schützen
ab der ersten Klasse Englisch lernen. Gut zwei Drittel der Erstklässler
kommen
aus der DRK-Kita Kruthorst. Sandra Klein, Leiterin des
DRK-Kindergartens, und
Rektorin Vita Hauck freuen sich über die äußerst gute und gelungene
Zusammenarbeit.
Dieses Konzept ist in Stormarn einmalig.
Im
Rahmen eines Tages der
offenen Tür am vergangenen Freitag konnten sich Interessierte über die
Einrichtung, das bilinguale Konzept und die bilinguale Krippe
informieren. Bei
strahlendem Spätsommerwetter waren zahlreiche Besucher in den
Kindergarten
gekommen. Dort gab es jede Menge spannende Spiele, englische
Vorlesestunden,
eine Fotoausstellung, eine Cafeteria und ein Glücksrad. Die
Elternvertreter
hatten diese Tombola organisiert, bei der die Kleinen tolle Preise
gewinnen
konnten. Mit dem Erlös aus Tombola und Cafeteria sowie der Spende eines
Supermarktes soll eine Rutsche angeschafft werden.
Besonders
gespannt waren die
Jungen und Mädchen aber auf den Zauberer Mr. Knister. Der hatte jede
Menge
lustige Zaubertricks mitgebracht und begeisterte die Kleinen damit, wie
man mit
Qietschwürstchen und Puste aus roten gelbe Bälle macht, Wasser aus
einer Zeitung
gießt oder Würfel verschwinden lässt. Die großen und kleinen Zuschauer
hatten
sichtlich Spaß und durften zudem fleißig assistieren.
Wer
sich näher über die DRK-Kindertagesstätte
informieren möchte, kann sich an die Leiterin Sandra Klein,
DRK-Kindertagesstätte Kruthorst, Am Maisfeld 56, 22941 Bargteheide,
Telefon
04532/28 29 00, wenden. |
Fotos:
I. Lewe/hfr

Das Glücksrad fand großen Anklang,
denn dabei konnte jedes Kind einen tollen Preis gewinnen. 
Wo hat Mr. Knister den Würfel
gelassen? Till (5) lässt sich von der Würfel-Verschwindemaschine aber
nicht irritieren. 
Die südafrikanische Erzieherin
Lucinda Heller betreut die neu eingerichtete bilinguale Krippe in der
DRK-Kita Kruthorst. |
Kinderstadt "Stormini" auch in
diesem Jahr wieder ein voller Erfolg
(07.08.09)
Wie bereits berichtet (siehe hier)
unterstützte
der DRK Kreisverband Stormarn auch in diesem Jahr
wieder das Projekt "Stormini". So stellte das Jugendrotkreuz eine
komplette Unfallhilfsstelle mit sechs Sanitätern für die
Veranstaltung Nebenbei boten die Jugendrotkreuzler (Malte Schilling,
Carola Schilling, Marina Lohrmann, Janina Steffen, Jan Grotepaß und
Tim-Tobias Kramp) auch noch einen Arbeitsplatz an und zeigten den
Storminibewohnern was z.B. bei einem Notruf oder beim anlegen von
Verbänden zu beachten ist.
Bereits am Dienstag mussten
die jungen
Sanitäter ihr Können unter Beweis stellen. Bei einem Zusammenstoß
auf der Hüpfburg kam es zu mehren Verletzten. Mehrere Kinder klagten
über Kopfschmerzen und Übelkeit oder hatten Schmerzen im Knöchel.
„In dieser Situation brauchten wir schnell Hilfe“, berichtet
Malte Schilling. So schickte die Rettungsleitstelle Süd aus Bad
Oldesloe zwei Rettungswagen des Rettungsverbundes Stormarn. Nach dem
alle Kinder verarztet oder auf dem Weg ins Krankenhaus waren, zogen
die Jugendrotkreuzler Bilanz: die Zusammenarbeit mit dem
Rettungsdienst hat hervorragend funktioniert.
Zusammenfassend kann aber
gesagt werden
Stormini 2009 war ruhiger als 2008.
Auch auf die
Betreuungsgruppen war in
diesem Jahr Verlass. So kam dreimal täglich, jeweils pünktlich 300
Mahlzeiten für die Bewohner auf den Tisch. Unter der Führung von
Horst Litzenroth gaben die 1. Betreuungsgruppe aus Reinbek und die 2.
Betreuungsgruppe aus Reinfeld alles. In einer mobilen Großküche
bestehend aus 2 Feldkochherden, im Volksmund auch Gulaschkanone
genannt, einem Küchenzelt und einem Lagerzelt zauberten die
Rotkreuzler mehr als nur Erbsen- und Gulaschsuppe. Es standen unter
anderem Schweinerahmgeschnetzeltes, Nudeln mit Tomatensauce oder
Bratwurst mit Gemüse und Kartoffelpüree auf dem Speiseplan. Auch
auf Allergien, Unverträglichkeiten und Vegetarier wurde in diesem
Jahr wieder besonders Rücksicht genommen. Für die Feldköche ist es
immer eine besondere Herausforderung über die Zeit von einer Woche
die Einkäufe zu planen und nach einem festen Arbeitsplan die Speisen
herzustellen. So sind sie meist die Ersten die morgens aufstehen und
abends die Letzten die ins Bett gehen, dazwischen liegt viel Arbeit
doch es machte auch in diesem Jahr wieder allen viel Spaß.
Zahlenwerk:
Was die Feldküche mit ihren
neun Mitarbeitern in der Stormini Woche serviert hat:
75kg Kartoffeln 40kg Gulasch 45kg Geschnetzeltes 180kg
Nudeln 70 Salatköpfe 800 Äpfel 360
Eier 2580 Brötchen 500 kl. Honigpackungen 60l
Milch 1350l Wasser 1700 Packungen Butter 1700
Packungen Margarine 320 Joghurtbecher 320
Puddings | Was die
sechs Jugendrotkreuz-Sanitäter benötigten, wie oft sie helfen mussten:
100 Einmal-Kühlpacks 100m Verband 10m Pflaster 2
Krankenwagen 113 Vorfälle „Vom kleinen Pflaster bis hin zur
Gehirnerschütterung“
| Auch in der Not
war auf das DRK
Verlass, nach schwerem Unwetter mit starkem Regen waren 4 Zelte
undicht und die Feldbetten und Schlafsäcke waren völlig durchnässt.
Die Leitung der Zeltbetreuer Ute und Christian waren sich einig hier
brauchen wir Hilfe. Unkompliziert bot der Kreisbereitschaftsleiter
Tim-Tobias Kramp die Hilfe des Kreisverbandes an und besorgte 200
weitere Decken und 50 neue Feldbetten. „Ohne die Hilfe unserer
Kameraden aus dem Herzogtum-Lauenburg hätte wir nicht helfen
können“, so Tim-Tobias Kramp. Doch so konnten alle auch noch die
letzten Tage von Stormini genießen.
Am Samstag
war es dann vorbei, die
Kinder zogen gegen Mittag aus, doch dann ging es für die
Ehrenamtlichen noch mal richtig los. Das Jugendrotkreuz rüstete ihr
Krankenhaus ab, die Betreuungsgruppen brachten das Gerät wieder auf
Hochglanz und verstauten alles auf den Fahrzeugen. Auch die
1.Sanitätsgruppe des DRK Kreisverbandes, stationiert in Bargteheide,
engagierte sich wie auch bereits beim Aufbau, beim Abbau der
Zeltstadt.
Fazit: Allen hat es in
diesem Jahr
wieder sehr viel Spaß gemacht und die Zusammenarbeit zwischen
Jugendrotkreuz und Bereitschaft funktionierte wieder einwandfrei. |
Fotos:
T. Kramp/hfr

Die von den Betreuungsgruppen des
DRK Kreisverband Stormarn betriebene Feldküche. 
Die Sanitäter hatten alle Aktionen
der Stormini-Bewohner "im Blick". 
Den Bewohnern wurden wichtige
Grundkenntnisse der Ersten Hilfe vermittelt.
|
Aktualisierter Pflegebedarfsplan
vorgestellt - Die Versorgung im Kreis Stormarn ist nach wie
vor gut
(05.08.09)
Wie entwickelt
sich der Pflegebedarf im
Kreis Stormarn? Diese Frage beantwortet der neu aufgelegte
Pflegebedarfsplan
für den Kreis Stormarn, der jetzt in der Kreisverwaltung in Bad
Oldesloe
vorgestellt wurde. Erstmals im April 2002 erschienen und im Dezember
2005
fortgeschrieben, wurde der Pflegebedarfsplan jetzt in der
zweiten
Fortschreibung veröffentlicht. Udo Finnern, Vorstand des Deutschen
Roten
Kreuzes (DRK) Stormarn und Vorsitzender der Regionalen Pflegekonferenz,
Landrat
Klaus Plöger sowie Kathrin Bartsch und Wolfgang Kurzweg, Mitarbeiter
der
Kreisverwaltung, stellten ihn der Öffentlichkeit vor.
Die Regionale
Pflegekonferenz
besteht zur Zeit aus 14
Vertretern der Pflegekassen, des Medizinischen Dienstes der
Krankenversicherung,
der Kreisarbeitsgemeinschaft Freier Wohlfahrtsverbände und des
Bundesverbandes
privater sozialer Dienste e.V. (bpa). Sie analysiert die pflegerische
Versorgung der Stormarner Bevölkerung. Im Vergleich zur ersten Fassung
des
Pflegebedarfsplans vom April 2002 hat es einige Veränderungen gegeben.
So tritt
das Krankheitsbild Demenz wesentlich häufiger auf als früher, so dass
der
gerontopsychologische Bedarf steigt. Eine weitere Herausforderung wird
die Pflege
von älteren Menschen aus anderen Kulturkreisen sein, die einer
besonderen
Betreuung bedürfen. Gesteigert hat sich auch der Bedarf in der
Tagespflege. Die
Kurzzeitpflege wird ebenfalls verstärkt in Anspruch genommen. Hier
beträgt die
Steigerung gegenüber 2002 120 Prozent.
Die
Fortschreibung des Pflegebedarfsplans zeigt, dass die pflegerische
Versorgungsstruktur im Kreis Stormarn nach wie vor gut ist. Doch
aufgrund der
steigenden Zahl älterer Menschen muss die Entwicklung aufmerksam
beobachtet werden.
Im Ranking der am häufigsten heruntergeladenen Informationen der
Website des
Kreises Stormarn liegt laut Wolfgang Kurzweg der Pflegebedarfsplan auf
Platz
Eins. Auch dies zeige das wachsende Interesse der Bevölkerung an diesem
Thema. |
Foto:
I. Lewe/hfr

Von
links: Wolfgang Kurzweg und Kathrin Bartsch (Mitarbeiter der
Kreisverwaltung Stormarn), Udo Finnern (Vorsitzender der Regionalen
Pflegekonferenz) und Landrat Klaus Plöger stellen den neuen
Pflegebedarfsplan vor.
|
Vierbeinige Schnüffler durchsuchen
Spielplatz - Rettungshunde zu Gast in der KiTa "Sonnenhüpfer"
(03.08.09)
Sie
sind die Lieblinge der Kinder und Tierfreunde: Die DRK-Rettungshunde.
Einen Eindruck vom Können der vierbeinigen „Schnüffler“ erhielten
kürzlich die Kinder der Kindertagesstätte
„Sonnenhüpfer“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Zu Besuch
war die DRK-Rettungshundestaffel aus Hamburg-Altona
mit Heino Harbs, Silke van Hoorn und Uta Kuschel, die ihre Hunde Samjai
und Aqua mitbrachten. Zunächst
wurde den Kindern erklärt, welche Aufgaben die Rettungshunde haben. Mit
ihren feinen Spürnasen finden sie Verschüttete, sei es bei
Erdbebenkatastrophen oder bei Lawinenunglücken. Ihre Hauptaufgabe ist
jedoch die Suche nach Vermissten in Deutschland, zum Beispiel nach
„orientierungslosen“ Menschen, die in Altenheimen wohnen und sich
verlaufen haben. Wer sich traute, durfte die Hunde
auch
streicheln. Die Vierbeiner waren hervorragend erzogen und ihrerseits
ebenfalls sehr neugierig auf die Kinder. Anschließend konnten sich die
Jungen und Mädchen auf dem Spielplatz ganz praktisch von den
Fähigkeiten der Spürnasen überzeugen: Einige Kinder versteckten sich,
und die Hunde mussten sie suchen. Und weil die Rettungshunde eben echte
Profis sind, war das eine Sache von wenigen Sekunden und das
Versteckspiel war schnell vorbei. Die Kinder genossen einen spannenden,
interessanten und informativen Vormittag mit den zwei- und vierbeinigen
DRK-Helfern. Bundesweit sind zur Zeit im DRK etwa 200 ausgebildete
Rettungshundeteams einsatzfähig. |
Fotos:
I. Lewe/hfr

Gefunden!
Das war ein kurzes Versteckspiel, denn DRK-Rettungshund Samjai hat
Jonas und Sönke ganz schnell entdeckt. Hundeführerin Silke van Hoorn
erklärt den Kindern, wie sie sich verhalten müssen. 
Der ist aber lieb! Geduldig lässt
sich Rettungshund Aqua von Elisa, Lenie, Lina und Dunya streicheln. |
Babygruppe in der KiTa
"Villa Kunterbunt" (Zarpen) hat noch Plätze frei
(03.08.09)
In der Babygruppe der Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“
des
Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gibt es noch freie Plätze. Babys im Alter
von fünf bis acht Monaten und ihre Mamas und Papas treffen sich jeden
Montag von 9.30 bis 10.30 Uhr. Unter der Leitung einer erfahrenen
Erzieherin bietet die Babygruppe altersgerechte Spielanregungen,
vielfältige Bewegungsmöglichkeiten in dem mit weichen, warmen Matten
ausgelegten Bewegungsraum, Lieder und Fingerspiele und erste Kontakte
zu gleichaltrigen Babys. Und während sich die Kleinsten bestens
unterhalten, besteht für die Eltern die Möglichkeit, sich über alle
Themen, die ihr Baby betreffen, auszutauschen. Die
Gruppe trifft sich erstmals am Montag, 17. August. Eine telefonische
Anmeldung ist ab Montag, 10. August, möglich. Nähere
Informationen und Anmeldung in der DRK-Kindertagesstätte „Villa
Kunterbunt“ bei der Leiterin Katja Kuschmierz (Kontaktdaten siehe
rechts). |
 DRK-Kindertagesstätte
"Villa Kunterbunt"
Hauptstraße 62
23619 Zarpen
Leiterin: Frau Katja Kurschmierz
04533 / 206858
04533 / 206859
Mail:  |
Ein bisschen Zeit für andere –
viel Nutzen für sich selbst - Ehrenamt im DRK Stormarn
(24.07.09)
Das
Ehrenamt ist eine wichtige Stütze der Gesellschaft. Wer sich
ehrenamtlich engagiert, tut nicht nur etwas für andere, sondern auch
für sich selbst. Dazu müssen Interessierte die richtige Aufgabe für
sich finden. Oftmals befinden sich Menschen in einer persönlichen
Umbruchsituation und suchen gezielt nach einer für sie sinnvollen
Aufgabe, die ihren Interessen, Vorlieben und Fähigkeiten entspricht.
Eine gute Möglichkeit, sich ein realistisches Bild von den Aufgaben der
DRK-Ortsvereine im Kreis Stormarn zu verschaffen, ist es, einfach
einmal hineinzuschnuppern, sei es beim Basar, bei Ausfahrten, beim
Jugendrotkreuz oder der Bereitschaft oder bei der Planung und
Durchführung von Projekten. Uta Schütte engagiert
sich zum
Beispiel seit über 30 Jahren im DRK-Ortsverein Großhansdorf. Sie wurde
damals von einer Freundin angesprochen, ob sie sie nicht mal auf eine
Ausfahrt begleiten möchte. „Zunächst hatte ich eine enorme
Hemmschwelle, ob ich überhaupt in der Lage bin, einen Rollstuhl zu
dirigieren und ein Gesprächsthema zu finden. Doch das hat sich schnell
gegeben, und schon abends wusste ich, dass ich das wieder machen werde,
denn man bekommt soviel zurück“, sagt Uta Schütte. Inzwischen hat sie
auch zahlreiche andere Aufgaben im DRK-Ortsverein übernommen. Obwohl
sie in den ersten 20 Jahren ihrer DRK-Mitgliedschaft noch voll
berufstätig war, fand sie für die ehrenamtliche Arbeit immer Zeit. Sie
liebt die Herausforderung, Ausflugsziele für Menschen zu finden, die in
ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, weil es nicht überall die
eigentlich festgeschriebene Barrierefreiheit gibt. Doch nach ihrer
Erfahrung hat sich in den vergangenen Jahren viel getan, dem
Bundesgleichstellungsgesetz von 2002 Genüge zu tun. So habe zum
Beispiel der Bahnhof Großhansdorf einen Fahrstuhl bekommen, und viele
Restaurants hätten inzwischen Rampen und behindertengerechte Toiletten. „Ich
engagiere mich ehrenamtlich, weil ich finde, dass es richtig ist, seine
Stärken zu fördern, aber auch die Teamfähigkeit zu verbessern.“ Das
sagt die 18-jährige Janina Steffen, die sich ehrenamtlich im
Jugendrotkreuz (JRK) des DRK-Ortsvereins Großhansdorf engagiert. Auch
Jugendliche sind bereit, sich unter dem Dach des DRK unentgeltlich für
andere Menschen einzusetzen, die Hilfe und Unterstützung brauchen. Im
JRK lernen die Jugendlichen mit Menschen umzugehen und sie zu
verstehen. Neben Erster Hilfe finden viele Aktionen wie Zeltlager oder
Ausflüge statt. Spenden sammeln und Öffentlichkeitsarbeit gehören
ebenfalls dazu. Doch der Höhepunkt sind für Janina Steffen die
Wettbewerbe, in denen die erlernten Fähigkeiten angewendet werden
können und wo sich die Kinder und Jugendlichen spielerisch mit anderen
messen können. Eine ehrenamtliche Tätigkeit ist im
DRK also in
jedem Alter möglich. Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich im
Internet unter www.drk-stormarn.de näher informieren. Interessierte
erhalten die Telefonnummer und Adresse eines wohnortnahen
DRK-Ortsvereins beim DRK-Kreisverband Stormarn unter der
Telefonnummer 04531/17 81-0 oder HIER.
|

Uta
Schütte engagiert sich seit über 30 Jahren im DRK-Ortsverein
Großhansdorf. Sie organisiert Ausflüge für Menschen, die in ihrer
Beweglichkeit eingeschränkt sind. 
Janina Steffen ist 18 Jahre alt und
ehrenamtlich im DRK-Jugendrotkreuz aktiv. |
Stunden spenden - Eine neue Aktion
des DRK-Ortsverein Trittau
(13.07.09)
Begleitend
zum Besuchsdienst hat der Ortsverein Trittau des Deutschen Roten
Kreuzes (DRK) unter dem Motto „Stunden spenden“ eine neue Aktion ins
Leben gerufen. Während der Besuchsdienst die meist älteren Menschen in
ihren eigenen vier Wänden besucht, gehen die „Stundenspender“ in die
Seniorenheime der Umgebung. „Denn auch dort gibt es jede Menge
Einsamkeit. Hier möchten wir helfen und verschenken alle 14 Tage oder
auch wöchentlich eine Stunde unserer Zeit. Diese verbringen wir dann
bei einem Menschen in einer Senioreneinrichtung“, sagt
Vorstandsvorsitzender Dr. Manfred Schumacher. Ein
Spaziergang,
ein bisschen vorlesen oder einfach nur klönen – wer dafür ein bisschen
Zeit investiert, bekommt eine Menge zurück und macht einen Menschen
glücklich. Dafür werden noch Mitstreiter gesucht. Wer zu wem kommt,
wird in enger Koordination mit den jeweiligen Einrichtungen abgestimmt.
Denn schließlich soll ja auch die Chemie stimmen. Wer
Interesse
an dieser Aktion hat und ebenfalls gerne Stunden spenden möchte, kann
sich montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr bei Ursula Meyer, Telefon
04154/25 57, melden. |
Foto:
Iris Lewe/hfr 
Der
Vorstand des DRK-Ortsvereins Trittau macht den Anfang und spendet eine
Stunde Zeit: Ursula Meyer, Nikolaus Weber (Mitte) und Dr. Manfred
Schumacher. |
Ein Krankenhaus für die
Kinderstadt - DRK Stormarn unterstützt STORMINI
(08.07.09)
„Stormini“
ist ein Ferienprojekt des Kreisjugendringes Stormarn. In den
Sommerferien vom 19.07. bis 25.07.2009 entsteht in Bargteheide eine
eigene kleine Stadt, „Stormini“. Bereits im
vergangenen Jahr hat
es eine Kinderstadt in Ahrensburg gegeben. Die ca. 200 Jugendlichen im
Alter von 9 bis 13 Jahren bekommen bei diesem Planspiel die Gelegenheit
spielerisch Bereiche wie beispielsweise die Ökonomie oder die
Demokratie besser kennen zu lernen. Die Partizipation am Gemeinwesen
ist das zentrale Element der Kinderstadt. Um möglichst viele Facetten
einer realen Stadt darzustellen bringen sich diverse Jugendvereine in
das Projekt ein. Das Jugendrotkreuz stellt zusammen
mit
Unterstützung der Bereitschaft des DRK Großhansdorf eine
„Notfallpraxis“ beziehungsweise ein kleines Krankenhaus. Die
Jugendrotkreuzler kümmern sich nicht nur um die Notfallversorgung in
dem Zeltlager sondern ermöglichen den Kindern und Jugendlichen die Welt
des Sanitätswesens zu erkunden. Damit sollen nicht nur eventuelle
Vorbehalte oder Ängste vor der Medizin abgebaut werden sondern darüber
hinaus soll auch Interesse am Erlernen der Ersten Hilfe geweckt werden. Aber
nicht nur für die medizinische Komponente ist das Rote Kreuz vor Ort im
Einsatz. Die Betreuungsgruppen des DRK Stormarn werden für den oben
genannten Zeitraum die Verköstigung der kleinen und großen Einwohner
der Stadt übernehmen. Gekocht wird aus der Feldküche. Das
Deutsche Rote Kreuz Stormarn wünscht allen Teilnehmern und Helfern viel
Spaß und natürlich gutes Wetter. |


DRK-Bereitschaftsleiter
Malte Schilling erläutert interessierten Bürgern von Stormini den
Krankentransportwagen und seine Ausstatung (Stormini 2008 i. Ahrensburg) |
Geschenke zur Eröffnung - KiTa
Löwenhertz in Trittau eingeweiht
(06.07.09)
Ulrike
Martin-Thomas hat jetzt „Schlüsselgewalt“. Im Rahmen eines bunten
Festes überreichte Bürgermeister Walter Nussel der Leiterin der
Kindertagesstätte „Löwenhertz“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK),
ansässig in der Heinrich-Hertz-Straße 26, symbolisch einen großen
Schlüssel und als Geschenk der Gemeinde einen großen roten Sitzkreisel
für die Kinder. Nach den Begrüßungsworten des Bürgermeisters und des
stellvertretenden Vorsitzenden des Präsidiums des Kreisverbandes
Stormarn des DRK und Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Trittau, Dr.
Manfred Schumacher, konnte das Fest beginnen. Zahlreiche
Gäste waren gekommen, um die offizielle Eröffnung des Kindergartens zu
feiern. Das schwüle Wetter tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Bei
vielen Spielangeboten wie Schatzsuche, Entenangeln, Kinderschminken
oder auf der großen Hüpfburg konnten sich die Kleinen bestens
amüsieren, die Großen hatten bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit zu einem
ausgiebigen Klönschnack. Bezogen hat der Kindergarten
die neuen
Räumlichkeiten bereits am 22. April dieses Jahres. Bis der Neubau
fertig war, waren die Kinder provisorisch in der Poststraße
untergebracht. Doch der Neubau, der 930.000 Euro gekostet hat, platzt
schon jetzt aus allen Nähten. Deshalb wird noch einmal für circa
600.000 Euro angebaut. Die Arbeiten beginnen im Frühjahr 2010. Zur Zeit
werden 45 Kinder in drei Gruppen – einer altersgemischten Gruppe, einer
Elementargruppe und einer Krippe – betreut. Der Anbau wird dann noch
einmal Platz für weitere drei Gruppen bieten. Bis zur Fertigstellung
wird der Betrieb des „Provisoriums“ an der Poststraße, das 20 Kinder
beherbergt, aufrecht erhalten. Die Kita
„Löwenhertz“ ist
die dritte Einrichtung des DRK in Stormarn, die bilingual, also
zweisprachig (Deutsch und Englisch) geführt wird. Von den insgesamt
sieben Kindertagesstätten in Trittau hat das DRK mit „Löwenhertz“
erstmals die Trägerschaft übernommen. Insgesamt betreibt das DRK in
Stormarn zur Zeit 16 Kindertagesstätten. (Weitere Informationen über
diese Kindertagesstätten finden Sie HIER.)
|
Fotos:
Iris Lewe/hfr 
Konditor Matthias Thomas brachte
zur Einweihung diese beeindruckende (Sacher-) Torte mit. 
Bürgermeister Walter Nussel
(rechts) überreicht Kita-Leiterin Ulrike Martin-Thomas symbolisch den
Schlüssel, links Architekt Reinhard List. 
Agnes lässt sich beim
Kinderschminken in einen süßen Schmetterling verwandeln.
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Kindertagesstätte Ohe
wurde 5 Jahre alt
(06.07.09)
Die Kindertagesstätte Ohe
des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) feierte kürzlich ihren fünften
Geburtstag. Passend zur Jahreszeit stand das große Sommerfest, das
zahlreiche Besucher anzog, ganz unter dem Motto „Die lustigen Früchte
feiern ein Erdbeerfest“. Ob Glücksrad, Wasserbombenspiel,
Erdbeerbeißen, Schatzsuche, Staffellauf, Windlichterbasteln oder
Schminken: alles stand im Zeichen der Erdbeere. Extra für die
Geburtstagsfeier hatten die Kitakinder selbst Erdbeermarmelade gekocht,
die sie auf dem Fest verkauften. Bei einem Tag der
offenen Tür
hatten Eltern und Interessierte Gelegenheit, sich ausgiebig über die
DRK-Einrichtung zu informieren. Auch die Tombola, bei der es tolle
Preise zu gewinnen gab, fand großen Anklang. Die daraus erzielten
Erlöse kommen dem Kindergarten zugute. Auch wenn
Petrus bei
diesem Sommerfest die Dusche öfter mal voll aufdrehte, konnten die
Kinder zum Abschluss bei Sonnenschein doch noch ihren extra
einstudierten Erdbeertanz präsentieren. |
Foto: K.
Squarr/hfr 
Der Erdbeertanz der Kita-Kinder
lockte schließlich doch noch die Sonne hervor.
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Majestätischer Besuch - Erdbeeren
satt für die DRK-KiTa Stadthaus
(26.06.09)
Königlichen Besuch hatte
kürzlich die Kindertagesstätte
„Am Stadthaus“.
Die 21-jährige Martine Breuel wurde auf dem Hornbrooker Hof in Nehms
bei Bad Segeberg zur diesjährigen Erdbeerkönigin des Landes
Schleswig-Holstein gewählt und machte ihre Aufwartung. Mit im Gefolge
hatte sie Lasse Fynn Lucht und Pascal Kremer aus der Klasse 5b der
Anne-Frank-Schule, die sich ebenso wie die Kita-Kinder über die
mitgebrachten leckeren roten Früchte freute. Die beiden Schüler
unterstützten den Kita-Alltag im Rahmen der Aktion „Schüler helfen
Leben“ und erwiesen sich als tüchtige Helfer beim Verteilen der
leckeren Nascherei. Die Kinder bewunderten
Martine’s
Erdbeer-Outfit beim Picknick im Kitagarten. Im Gespräch mit der
„Majestät“ wurde deutlich, dass die süßen Früchtchen richtige Fitmacher
für Groß und Klein sind. Nach diesem Besuch war die Verlockung groß,
mit der Familie gleich einen Ausflug zum Erdbeeren-selber-pflücken zu
planen – frei nach dem Motto: Zwei in den Mund, eine in den Korb... |
Foto:
Nathalie Hampel, hfr 
Schleswig-Holsteins Erdbeerkönigin
Martine Breuel (21) zu Besuch in der DRK-KiTa "Am Stadthaus" in
Bargehteide.
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Geselligkeit, Spaß, Unterhaltung -
Der Seniorenkreis des DRK Ammersbek
(24.06.09)
Der
Seniorenkreis des Ortsvereins Ammersbek des Deutschen Roten Kreuzes
(DRK) sucht Verstärkung. Die Damen und Herren treffen sich jeden Montag
von 14 bis 18 Uhr im DRK-Haus am Teichweg 27 zum Klönen, Kartenspielen
und Kaffeetrinken. Alle Senioren, die keine Lust haben, immer nur
allein zu Hause zu sitzen, treffen hier auf nette Menschen,
Geselligkeit und Unterhaltung. Jeder ist eingeladen, einfach einmal
unverbindlich vorbeizuschauen. Auch wer ehrenamtlich den Nachmittag
begleiten und beim Kaffeekochen behilflich sein möchte, ist willkommen,
zum Beispiel beim nächsten Treff am Montag, 29. Juni, ab 14 Uhr. Das
Seniorencafé öffnet alle drei Wochen im Kirchengebäude „An der
Lottbek“, das nächste Mal am Donnerstag, 2. Juli, ab 14 Uhr. Nach dem
gemütlichen Kaffeetrinken haben die Besucher Gelegenheit, Karten oder
andere Spiele zu spielen oder einfach nur zu klönen. Und auch sonst
sind die Senioren sehr aktiv. Regelmäßig finden Ausflüge zu
interessanten Zielen statt, die auch für Menschen, die nicht mehr so
gut zu Fuß sind, geeignet sind. Ein ausgebildeter Rettungssanitäter
fährt immer mit. Wer Fragen zu den unentgeltlichen
Angeboten und
den Kosten der Ausflüge hat, kann sich bei den Betreuerinnen des
Seniorenkreises, Gisela Kinza, Telefon 040/605 24 27, oder Margrit
Niedergesäß, 040/604 81 79, näher informieren. |
Foto:
I.
Lewe/hfr 
Bei den wöchentlichen Treffen des
DRK-Seniorenkreises in Ammersbek wird Geselligkeit groß geschrieben.
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Grüne zu Gast im DRK-Kindergarten
Möhlenbecker Weg
(17.06.09)
Eine
landesweit einheitliche Sozialstaffel in Kindertagesstätten: Das
fordert das Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein in einem Antrag
zur nächsten Landtagssitzung. Um sich vor Ort über die Situation in den
Einrichtungen zu informieren, besuchten der Fraktionsvorsitzende
Karl-Martin Hentschel und die Parlamentarische Geschäftsführerin Monika
Heinold der Landtagsfraktion sowie weitere grüne Mitglieder aus dem
Kreis die Kindertagesstätte
Möhlenbecker Weg in Bad Oldesloe. In
einem Gespräch mit dem Vorstand Udo Finnern des DRK-Kreisverbandes
Stormarn und der Leiterin der Kindertagesstätte Susanne Rademacher
erläuterten die Grünen ihren Standpunkt. Die Grünen setzen sich dafür
ein, dass es zukünftig eine landesweit einheitliche
Sozialstaffelregelung gibt. Es sei unzumutbar und ungerecht, wenn
Familien mit geringem Einkommen in einem Kreis in Schleswig-Holstein
Kitabeiträge zahlen müssten, in einem anderen Kreis aber nicht. „Die
Schnittstelle zwischen Gut- und Geringverdienern bzw. ALG
II-Empfängern ist nicht sauber geregelt“, so Karl-Martin Hentschel. „Es
kann nicht sein, dass Arbeitnehmer, die nur gering verdienen,
schlechter gestellt werden als ALG II-Bezieher.“ Die
Grünen
befürchten, dass Kinder aus finanziellen Gründen aus dem Kindergarten
abgemeldet oder gar nicht erst angemeldet werden. Materielle Armut
dürfe aber nicht zu Bildungsarmut führen. Udo Finnern geht noch einen
Schritt weiter: „Ich bin ebenfalls der Ansicht, dass alle Kinder die
gleichen Bildungschancen haben sollten; dieses ist staatlich zu regeln.
Deshalb plädiere ich dafür, die Kindergartenjahre grundsätzlich für
alle Kinder beitragsfrei zu stellen, wie es auch bei der Grundschule
der Fall ist.“ Bei einem Rundgang durch die
DRK-Einrichtung, die
zur Zeit von 124 Kindern besucht wird, zeigte sich die Delegation der
Grünen sehr beeindruckt von dem umfangreichen pädagogischen Angebot und
der Ausstattung der Kindertagesstätte. |
Foto:
I.
Lewe/hfr 
Hatten
neben ernsten Themen auch viel Spaß in der DRK-Kita. Von links: Dagmar
Danke-Beyer, Monika Heinold, Karl-Martin Hentschel, Kita-Leiterin
Susanne Rademacher, Klaudia Rahmann, DRK-Kreisverbandsvorstand Udo
Finnern und Kevin (4). Nicht auf dem Foto sind Anja Koch und Hartmut
Jokisch.
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Sommerfest und Tag der offenen Tür
in der KiTa Zarpen
(03.06.09)
Im August starten sie
wieder, die „Lütten Knirpse 1 und 2“ der Kindertagesstätte
„Villa Kunterbunt“
des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Zarpen. Jeweils einmal in der
Woche treffen sich Kinder ab einem Jahr bis zum Kindergarteneintritt.
Von August 2009 bis Juli 2010 werden wieder zwei Gruppen angeboten, und
zwar montags von 15 bis 17 Uhr für Kinder von ein bis zwei Jahren mit
ihren Müttern und Vätern und dienstags von 15 bis 17 Uhr für Kinder von
zwei bis drei Jahren ohne Begleitung ihrer Eltern mit wechselndem
Elterndienst. Geleitet werden die Gruppen von der staatlich anerkannten
Erzieherin Marina-Susann Uchneytz. Bei den „Lütten
Knirpsen“
knüpfen die Kinder soziale Kontakte bei Spiel und Bewegung. Beim
Ausprobieren, Experimentieren und Spielen mit unterschiedlichen
Materialien lernen sie eigenaktiv und selbständig die Umwelt mit allen
Sinnen zu entdecken. Die Eltern erhalten Anregungen,
Erfahrungsaustausch und bei Bedarf fachliche Unterstützung. Bei
einem Sommerfest und Tag der offenen Tür am Dienstag, 9. Juni, haben
alle Interessierten von 15 bis 17 Uhr die Möglichkeit, sich ausgiebig
über diese Spielgruppe und die Kindertagesstätte zu informieren. Alle
Kinder ab dem ersten Lebensjahr können einen kunterbunten Nachmittag
mit zahlreichen und farbenfrohen Spiel- und Mitmachaktionen und
kunterbuntem Knabberbuffet verleben. Die Großen haben Gelegenheit zum
Klönschnack bei Kaffee und Kuchen. Das Team der „Villa Kunterbunt“
steht an diesem Nachmittag (und auch sonst) für alle Fragen gern zur
Verfügung und freut sich auf zahlreiche Besucher. Kontakt:
DRK-Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“, Leiterin Katja Kuschmierz,
Hauptstraße 62, Telefon 04533/206 858, E-Mail:
kita-villakunterbunt@drk-stormarn.de. |
Kontakt:
DRK-Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ Leiterin
Katja
Kuschmierz Hauptstraße 62
23619 Zarpen
04533 /
206 858

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Weltrotkreuztag in der
Kindertagesstätte Gartenholz
(13.05.09)
Der
Weltrotkreuztag, der jedes Jahr am 8. Mai stattfindet, wurde auch in
der Kindertagesstätte Gartenholz des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)
gefeiert. Dazu luden die Kinder und Erzieher ihre Eltern, Geschwister
und Freunde in die extra für diesen Tag geschmückte Einrichtung ein.
Der Tag stand ganz im Zeichen der Ersten Hilfe. Wiederholt wurden unter
anderem Inhalte aus „Teddy braucht Hilfe“. Dabei lernen schon die
Kleinsten altersgerecht, was in einem Notfall zu tun ist. Die Großen
konnten bei dieser Gelegenheit unter Beweis stellen, was sie aus ihren
eigenen Erste-Hilfe-Schulungen noch behalten haben oder sogar etwas
Neues hinzulernen. Bastelaktionen wie das Herstellen von
DRK-Knautschbällen aus mit Sand gefüllten Luftballons und ein
Klönschnack bei einer Tasse Kaffee rundeten diesen bunten Vormittag ab. |
Foto:
P. Vollmer/hfr 
DRK-Erzieherin Beate Korth
wiederholt mit den Kleinen, was zu tun ist, wenn der Teddy Hilfe
braucht.
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KiTa Zarpen - Neue
Parkmöglichkeiten für Roller & Co.
(13.05.09)
Schon
seit geraumer Zeit plagte sich die Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“
des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit einem Problem herum: Es fehlte
eine Unterbringungsmöglichkeit für Roller und Dreiräder. Alle
Kinderfahrzeuge waren völlig unzureichend und schwer zugänglich im
Heizungsraum aufgestapelt und wurden somit auch kaum benutzt. Schnell
war klar: Ein Gartenhaus muss her. Durch das
Engagement der
Elternvertreter konnten ein großer Baumarkt in der Lily-Braun-Straße in
Bad Oldesloe und der Zarpener Kleidermarkt, ein jeweils im Frühjahr und
Herbst stattfindender Flohmarkt für gebrauchte Kinderkleidung und
Spielzeug, als Sponsoren gewonnen werden. Sie ermöglichten durch ihre
Spenden die Anschaffung eines Gartenhauses. Mehrere Väter packten am
Osterwochenende tüchtig mit an und bauten das Haus auf, das passend zum
Namen der Einrichtung einen kunterbunten Anstrich erhielt. Kürzlich
wurde das Häuschen feierlich eingeweiht. Kinder und Mitarbeiterinnen
der Villa Kunterbunt hatten alle Helfer, Sponsoren und Eltern zu einem
zünftigen Hotdog-Essen in ihren Garten eingeladen. Ihnen wurde von den
Kindern als kleines Dankeschön ein „Häuslebauer-Diplom“ überreicht, und
sie gaben ihrer neuen Unterstellmöglichkeit den Namen „Parkhaus Villa
Kunterbunt“. Besonders gefreut hat sich Kita-Leiterin Katja Kuschmierz
über den Besuch der beiden Baumarktmitarbeiter Holger von Pein und
Thorsten Körner, die sich die Zeit genommen hatten, das neue „Parkhaus“
persönlich in Augenschein zu nehmen. Die Kita-Kinder
sind von ihrem neuen Gartenhäuschen begeistert und nutzen Roller,
Trecker und Hoppelpferde jetzt täglich. |
Foto:
M. Kohlhaase/hfr 
Als Dank erhielten die Baumeister
des Gartenhauses von den Kindern ein „Häuslebauer-Diplom“
|
Pflegedienstleiterin besteht mit
Note 1
(05.04.09)
Ein
Jahr und knapp vier Monate lang hieß es für Monika König-Schmidt
Pauken, Pauken, Pauken. Die 49-jährige stellvertretende Leiterin der
Sozialstation des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Bargteheide/Bad
Oldesloe
absolvierte in diesem Zeitraum ihre insgesamt 800 Stunden umfassende
Ausbildung zur PDL (Pflegedienstleitung) im Bildungszentrum Malepartus.
Jetzt ist sie stolz und glücklich, und das aus gutem Grund: Sie bestand
ihre schriftliche und mündliche Prüfung jeweils mit der Note Eins. Obwohl
Monika König-Schmidt eine „alte Häsin“ in Sachen Fortbildung ist, ist
sie nun doch froh, dass sie diese Ausbildung nun hinter sich und wieder
mehr Zeit für die angenehmen Dinge des Lebens hat, zum Beispiel für
ihre Enkeltochter. Die Kosten der Fortbildung wurden vom DRK
übernommen, das großen Wert auf eine gute Ausbildung und umfassende
Kenntnisse legt. Im Rahmen der Qualitätssicherung müssen alle
stellvertretenden Leiterinnen der Sozialstationen diese Ausbildung
absolvieren. Für ihre Hausarbeit - den schriftlichen
Teil der
Prüfung - suchte sich Monika König-Schmidt das Thema „Implementierung
der Pflegevisite in den ambulanten Pflegedienst“ aus. Für diese
Abhandlung, in der es schwerpunktmäßig um die Themen Qualitätssicherung
und Mitarbeiterführung ging, gab es die Note Eins. Im mündlichen Teil
musste Monika König-Schmidt ihre Abschlussarbeit 30 Minuten lang vor
einem vierköpfigen Kolloquium präsentieren. Auch das ist ihr mit
Bravour gelungen und wurde ebenfalls mit einer Eins benotet. Die
Leiterin der DRK-Sozialstation Bargteheide/Bad Oldesloe, Christel
Soltau, und ihre Stellvertreterin Monika König-Schmidt bilden ein
ideales Team, das Hand in Hand arbeitet. Gemeinsam kümmern sie sich um
Dienst- und Tourenpläne, führen Patientenaufnahmegespräche, beraten in
Sachen Pflegeversicherung und sind zum Teil auch selbst in der Pflege
tätig. Kontakt DRK-Sozialstation
Bargteheide/Bad Oldesloe, Christel Soltau Baumschulenstraße
24a 22941 Bargteheide
04532/229 05. |
Foto:
I. Lewe/hfr 
Hat
allen Grund zum Strahlen: Monika König-Schmidt hat ihre
berufsbegleitende Ausbildung zur Pflegedienstleiterin mündlich und
schriftlich mit einer glatten Eins abgeschlossen.
|
Schulranzen für Estland - Wer hat
noch einen Tornister?
(26.03.09)
Jetzt
im Frühjahr machen viele Menschen nicht nur gründlich Hausputz, sondern
entrümpeln auch gerne Keller und Dachboden. Sollte sich da noch ein
alter Schulranzen befinden, bitte nicht wegwerfen: Das Deutsche Rote
Kreuz (DRK) startet die Aktion „Schulranzen für Estland“. Das
DRK
Schleswig-Holstein möchte mit dem DRK in Estland eine Partnerschaft
aufbauen. Im September vergangenen Jahres waren erstmals zehn Mädchen
und Jungen des estnischen DRK’s mit zwei Betreuerinnen für sechs Tage
beim Jugendrotkreuz (JRK) und Landesverband in Schleswig-Holstein zu
Gast. Im August werden 15 JRK’ler aus 15 DRK-Kreisverbänden für acht
Tage zu einem Gegenbesuch nach Estland reisen. Das DRK in Estland
beschäftigt sich insbesondere mit Programmen für Kinder und
Jugendliche. Aus diesem Grunde wurde der Schwerpunkt der angestrebten
Partnerschaft zunächst auf die Arbeit des JRK gelegt. Parallel
dazu wird der Präsident des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein, Dr.
Henning Kramer, im April zum dritten Mal seit 2007 mit einem
Lkw-Hilfstransport nach Estland reisen. Zur Ladung gehören zahlreiche
Hilfsgüter für pflegebedürftige Menschen und Heime für behinderte
Kinder und Jugendliche. Im Rahmen der Vorbereitungen für diesen
Hilfstransport hat die Leiterin des DRK-Kreisverbandes in Pölva, Kaja
Leppoja, um gebrauchte, aber gut erhaltene Schulranzen gebeten. Sie
sind für ABC-Schützen bestimmt, die in diesem Jahr eingeschult werden.
Die Kinder, die einen solchen Ranzen erhalten, kommen alle aus sozial
schwachen Familien, denen das nötige Geld fehlt, ihre Kinder zu dem
wichtigen Lebensabschnitt Schulbeginn auszustatten. Im DRK-Kreisverband
in Pölva werden in diesem Jahr etwa 80 bis 90 Kinder auf diese
Unterstützung angewiesen sein. Deshalb die Bitte:
Einfach mal im
Keller oder auf dem Dachboden nachsehen, ob dort noch ein nicht mehr
genutzter Schulranzen sein Dasein fristet. Er kann den Kindern in
Estland noch eine Riesenfreude bereiten. Die Tornister können bis einschließlich
Donnerstag, 9. April, jeweils montags bis
freitags vormittags in allen 14
DRK-Kindertagesstätten im
Kreis Stormarn abgegeben werden. |
Fotos:
H. Mühlen/hfr 
Anneliese Witter vom DRK Stormarn
sammelt bereits fleißig gebrauchte Schulranzen ein. Der
Transport startet am 17. April.

Viel zu schade zum Wegwerfen: Die
Kinder in Estland freuen sich ganz bestimmt über die
gespendeten Schulranzen. |
Diagnose Krebs - was nun?
Gesprächskreis besteht 30 Jahren
(24.03.09)
Die
Diagnose Krebs ist für jeden Betroffenen ein schwerer Schlag und
erfordert kompetente ärztliche Hilfe. Doch wenn die Akuttherapie
beendet ist, stehen viele Patienten vor der Frage: „Was nun?“ Das
Deutsche Rote Kreuz (DRK) möchte Menschen in dieser schwierigen
Situation helfen und bietet seit nunmehr 30 Jahren im Kreis Stormarn in
Großhansdorf, Trittau, Bad Oldesloe und Reinfeld einen Gesprächskreis
„Psychosoziale Krebsnachsorge“ an. Die Leiterinnen
dieses
Angebotes, die selbstverständlich der Schweigepflicht unterliegen,
wissen genau, wovon sie reden. Die meisten von ihnen waren selbst
einmal an Krebs erkrankt und können sich gut in die Probleme einfühlen.
Darüber hinaus legt das DRK aber auch Wert auf fachliche Qualifikation:
alle haben eine Grundausbildung absolviert und nehmen regelmäßig an
Fortbildungen teil. Fast alle Damen leiten ihre Gruppen bereits seit
vielen Jahren. Sie unterstützen sowohl Erkrankte als auch Angehörige,
mit dieser Herausforderung fertig zu werden. Dabei
geht es oft
erst einmal um die nächsten Schritte: wo und wie stelle ich einen
Kurantrag? Wo bekomme ich Hilfsmittel her? Wie beantrage ich einen
Schwerbehindertenausweis? In den Gruppen gibt es praktischen Rat und
Unterstützung. Dazu Barbara Kiwus, Leiterin des Gesprächskreises in
Trittau: „Zuhören, aufmuntern und gegenseitig Mut machen, aber auch
miteinander lachen sind wesentliche Elemente unserer Arbeit. Doch wir
helfen nicht nur in den Gruppen, sondern besuchen und betreuen
Erkrankte und Angehörige auch gern zu Hause oder im Krankenhaus, wenn
dies gewünscht wird. Nur medizinischen Rat können und dürfen wir nicht
erteilen.“ Einige der DRK-Gruppenleiterinnen sind
auch zur
Telefonberatung bereit. Sie selbst haben alle Höhen und Tiefen einer
Krebserkrankung kennen lernen müssen und helfen jetzt anderen, damit
fertig zu werden. Ingrid Hartmann: „Wir können den Betroffenen die
körperlichen Probleme nicht abnehmen, aber wir können die seelischen
Belastungen tragen helfen.“ Jeder Interessierte ist
in den
Gruppen herzlich willkommen. Bei diesem Angebot des DRK kann jeder
sicher sein, dass ihm wirklich zugehört wird und seine Nöte ernst
genommen werden. Jeder Neuankömmling wird sofort in die Gruppe
integriert und kann sich dort in geschütztem Rahmen mit anderen
Betroffenen austauschen. Darüber hinaus gibt es auch Sportangebote. Die
Gruppe „Sport nach Krebs“ in Bargteheide wird von Martina Vollrath
geleitet. Sie ist unter der Telefonnummer 04532/84 14 zu erreichen. Die
Gruppe in Bad Oldesloe bietet in Zusammenarbeit mit der
Asklepios-Klinik Wassergymnastik an. Die Gruppe
Reinfeld pausiert
zur Zeit. Sie sucht aber dringend eine Unterstützung für die
Gruppenleitung. Wer sich für diese Tätigkeit interessiert, kann sich
gerne an den DRK-Kreisverband Stormarn, Telefon 04531/17 81-0 wenden. Kontaktadressen:
Gruppe
Bad Oldesloe:
Monique Pramme/Gabriele Leichsenring, jeden zweiten und vierten
Dienstag im Monat, jeweils von 16 bis 18 Uhr im DRK-Ortsverein Lübecker
Straße 17. Telefon: 04531/21 28.
Gruppe Reinfeld:
Evelin Trost. Diese Gruppe, die sich sonst jeden ersten und dritten
Montag im Monat jeweils von 17 bis 19 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus
Matthias-Claudius-Straße trifft, pausiert zur Zeit, sucht aber
Unterstützung für die Gruppenleitung. Interessierte können sich beim
DRK-Kreisverband Stormarn, Telefon 04531/17 81-0 melden.
Gruppe Trittau:
Doris Kaeding/Barbara Kiwus, jeden ersten und dritten Donnerstag im
Monat, jeweils 17 bis 19 Uhr, Rausdorfer Straße 5a, Telefon 04154/46
66, Barbara Kiwus: 04154/35 62.
Gruppe Großhansdorf:
Barbara Teetzmann, jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat, jeweils
16 bis 18 Uhr, DRK-Ortsverein, Papenwisch 30, Telefon: 04102/662 37.
Telefonkontakte (ohne Gruppe):
Renate Löhr (Raum Ahrensburg), Telefon 04102/558 16 Ingrid
Hartmann (Raum Reinbek/Glinde), Telefon 040/722 24 36. |
Foto:
I. Lewe/hfr 
Bei
ihnen sind Krebserkrankte und deren Angehörige in besten Händen (von
links): Monique Pramme, Ingrid Hartmann, Evelin Trost, Doris Kaeding,
Barbara Teetzmann und Barbara Kiwus kümmern sich im Auftrag des DRK um
alle Sorgen und Nöte. (Nicht auf dem Foto: Gabriele Leichsenring,
Renate Löhr und Martina Vollrath).
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Neues Angebot: Außerklinische
Intensivpflege
(18.03.09)
Niemand
ist gern im
Krankenhaus. Wenn die Behandlung abgeschlossen ist, will jeder am
liebsten so schnell wie möglich wieder nach Hause. Aber das ist
manchmal gar nicht so einfach. Manche Indikationen erfordern eine
sehr intensive medizinische und pflegerische Betreuung, die außerhalb
der Klinik nicht ohne weiteres gewährleistet werden kann. Da aber
der Aufenthalt zu Hause einen deutlich positiven Einfluss auf die
Konstitution des Patienten hat, sollte alles versucht werden, ihm
schnell wie möglich zur Rückkehr in die eigenen vier Wände zu
verhelfen.
Das
Deutsche Rote Kreuz
(DRK) möchte Patienten und Angehörige ab sofort mit einem neuen
Angebot unterstützen: der außerklinischen Intensivpflege. Diese
kann insbesondere bei Patienten, die beatmet werden müssen,
sichergestellt werden, zum Beispiel bei chronischen
Lungenerkrankungen, neuromuskulären Erkrankungen oder bei zentralen
Atemregulationsstörungen. Dazu hat das DRK ein qualifiziertes Team
von derzeit neun Mitarbeitern zusammengestellt, die alle examinierte
Pflegefachkräfte sind und über fundierte Kenntnisse in der Pflege
tracheotomierter und beatmeter Patienten verfügen. Alle Mitarbeiter
wurden vom DRK circa 50 Stunden intensiv auf diese Aufgabe
vorbereitet. Der DRK-Kreisverband Stormarn der zweite
DRK-Kreisverband in der Bundesrepublik, der außerklinische
Intensivpflege anbietet.
Zur
Zeit müssen
bundesweit etwa 3.000 Patienten beatmet werden. Dieses Angebot der
außerklinischen Intensivpflege des DRK gilt nicht nur im Kreis
Stormarn, sondern im Umkreis von 150 Kilometern. Eine Betreuung ist
sowohl stundenweise als auch rund um die Uhr möglich. Prospekte mit
näheren Informationen liegen in allen DRK-Sozialstationen des
Kreises Stormarn und auch in vielen Kliniken der Umgebung aus.
Selbstverständlich erhalten Interessierte auch in den
Sozialstationen eine umfangreiche Beratung.
Kontakt:
DRK-Sozialstation
Bargteheide/Bad Oldesloe, Leitung Christel Soltau, Baumschulenstraße
24a, 22941 Bargteheide, 04532 / 229 05. |
Foto:
I. Lewe/hfr 
Dieses
Team ist fit in Sachen außerklinischer Intensivpflege. Von links:
Monika König-Schmidt, Michaela Anzinger, Jürgen Matthews, Ilka Tamme
und Christel Soltau. Nicht mit auf dem Foto sind Susanne Melander,
Hans-Jürgen Weßlin, Manuela Bethke und Andrea Lemkau.
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Zuwendung, Pflege und Begleitung
in der letzten Lebensphase
(10.03.09)
Ihre
Arbeit beginnt dort, wo das Leben sich dem Ende zuneigt. Sie begleiten
kranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Drei examinierte
Pflegekräfte der Sozialstationen Großhansdorf, Trittau und Glinde des
Deutschen Roten Kreuzes (DRK) haben kürzlich erfolgreich die sogenannte
„Palliativ-Care-Ausbildung“ abgeschlossen. Übersetzt bedeutet dies
„lindernde Versorgung“. Darunter ist ein ganzheitliches
Betreuungskonzept für Patienten zu verstehen, die sich im
fortgeschrittenem Stadium einer unheilbaren Erkrankung befinden. Ziel
ist es, dem Patienten zu Hause die bestmögliche Lebensqualität zu
gewährleisten. Die Sterbebegleitung war im
Pflegebereich des DRK
immer ein wichtiger Aspekt. Doch nun hat dieser Bereich eine neue
Struktur erhalten. In Schleswig-Holstein gibt es 13 Palliativ
Care-Teams, die sich aus den Sozialstationen der Wohlfahrtsverbände und
privaten Pflegediensten zusammensetzen und staatlich gefördert werden.
Deren Mitarbeiter müssen die Zusatzausbildung, die circa 160
Unterrichtsstunden umfasst, abgeschlossen haben. Zu den
Ausbildungsinhalten zählen neben der Pflege die Schmerztherapie,
Kommunikation, Sterbe- und Trauerbegleitung, der Umgang mit Tod und
Trauer, religiöse Aspekte und Riten sowie ethische Fragen. Die
Pallitiv-Care-Teams arbeiten eng mit Ärzten, Sozialarbeitern,
Schmerztherapeuten und Seelsorgern zusammen und gewährleisten eine
24-Stunden-Betreuung, wobei die Pflegekräfte sich im Schichtdienst
abwechseln. Der technische Fortschritt
macht es heute
möglich, dass schwerstkranke Menschen zunehmend auch zu Hause betreut
werden können. Und die meisten Menschen möchten ihre letzte Lebensphase
auch lieber im Kreise ihrer Lieben verbringen als in der Anonymität
eines Krankenhauses. Doch bei Palliativ Care geht es nicht allein um
die Betreuung des Patienten. Auch die Angehörigen, für die der Abschied
nicht selten noch schwieriger ist, werden betreut und aufgefangen. Weil
diese zeitintensive Tätigkeit auch belastend sein kann, tauschen sich
Barbara Leingärtner (Sozialstation Großhansdorf), Susanna Schwarz
(Sozialstation Trittau) und Gisela Petri (Sozialstation Glinde)
regelmäßig alle drei Monate über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen aus.
Gisela Petri: „Das was ich an Kraft hineingebe, bekomme ich doppelt
wieder zurück. Diese Tätigkeit hat meine Sichtweise sehr verändert. Die
Bedürfnisse Schwerstkranker sind sehr individuell, und ich habe
festgestellt, das weniger oft mehr ist.“ Im Angesicht des Todes
relativiert sich vieles. Alle drei DRK-Mitarbeiterinnen berichten von
sehr intensiven und auch schönen Momenten, die sie mit Sterbenden
erlebt haben. Palliativ Care befindet sich noch in
der
Aufbauphase. Doch das DRK wird seinen Mitarbeiterstamm an Pflegekräften
mit einer solchen Zusatzausbildung verstärken. Annette Röhr
(Sozialstation Großhansdorf) ist die nächste Mitarbeiterin, die diesen
Lehrgang in Kürze absolvieren wird. | Foto:
I. Lewe/hfr 
Sie haben ihre
Palliativ-Care-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen: Susanna Schwarz,
Barbara Leingärtner und Gisela Petri (von links). Annette
Röhr (rechts) beginnt ihre Ausbildung in Kürze.
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Haste Töne - KiTa mit Gütesiegel
"Felix" ausgezeichnet
(10.03.09)
Große Feierstunde in Wichtelhausen:
In der Kindertagesstätte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) feierten die
Kinder mit ihren Erzieherinnen und vielen Gästen am vergangenen Freitag
ein besonderes Ereignis. Zahlreiche Eltern, Verwandte und Bekannte
hatten sich eingefunden, denn die Kita Wichtelhausen wurde mit dem
Gütesiegel „Felix“ ausgezeichnet. Dieses verleiht der Deutsche
Chorverband in Berlin Kindergärten, die sich in besonderem Maße im
musikalischen Bereich betätigen und beispielhaft musikalisch wirken. Bereits
im Januar stattete die Felix-Beauftragte für Schleswig-Holstein, Renate
Olizeg, der Kindertagesstätte einen offiziellen Besuch zur Prüfung ab.
Dabei war sie so beeindruckt von der musikalischen Arbeit der
Einrichtung, dass sie den Felix, einen bunten Plüschvogel, gleich
daließ. Normalerweise erhalten die Kinder ihn erst bei der
Auszeichnungsveranstaltung. Dafür hatte Renate Olizeg zur Feierstunde
neben der Urkunde noch Felix’ kleinen Bruder mitgebracht. In ihrer Rede
zeigte sie sich sehr angetan: „Ich bin sehr beeindruckt, denn ich habe
noch nie eine solche Qualität der musikalischen Bildung in einer
Kindertagesstätte vorgefunden wie in Wichtelhausen.“ Zur Zeit haben 27
Einrichtungen in Schleswig-Holstein dieses Gütesiegel, das drei Jahre
gültig ist. Nachdem die Kinder zu Beginn der
Feierstunde nochmals
ihr gesangliches Können unter Beweis stellten, überreichte der
Präsident des Sängerbundes Schleswig-Holstein und Landeschorleiter,
Fritz Bultmann, nach einer kleinen Ansprache ein Emailleschild mit dem
Gütesiegel „Felix“, das an der Eingangstür angebracht wird. Renate
Olizeg hängte jedem der 105 Kinder noch eine Plakette mit dem Felix um,
die das Team im Vorfeld heimlich für die Jungen und Mädchen gebastelt
hatte. Anschließend feierten Groß und Klein bei frisch gebackenen
Waffeln. Die Kinder aus Wichtelhausen haben bereits
fünf CD’s
aufgenommen und musizieren täglich in allen Gruppen. Dabei integrieren
sie auch ihre selbst gebastelten Instrumente. Die erlernten Lieder
werden unter anderem auf Festen aufgeführt. Sieben Erzieherinnen der
Einrichtung spielen Gitarre – ein Kindergarten, in dem richtig Musik
drin ist. | Fotos:
I. Lewe/hfr 
Von
links: Felixbeauftragte Renate Olizeg, Facherzieherin für musikalische
Bildung, Heike Eppers, Kita-Leiterin Kerstin Kölln und der Präsident
des Sängerbundes Schleswig-Holstein, Fritz Bultmann mit dem großen und
kleinen Felix, dem Emailleschild und der Urkunde. 
Singend und tanzend zeigten die
Kinder den zahlreichen Gästen, warum sie auf ihr Gütesiegel Felix stolz
sein können.
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Verdienstorden für Dr. Manfred
Schumacher
(25.02.09)
In
einer Feierstunde hat Dr. Manfred Schumacher (70), stellvertretender
Vorsitzender des Präsidiums des Kreisverbandes Stormarn des Deutschen
Roten Kreuzes (DRK) und Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Trittau, am
vergangenen Mittwoch im Lübecker Rathaus von Ministerpräsident Peter
Harry Carstensen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der
Bundesrepublik Deutschland erhalten. In seiner
Ansprache
würdigte Peter Harry Carstensen Dr. Schumachers Verdienste für das DRK,
für das er seit nunmehr 54 Jahren ehrenamtlich tätig ist. Dr.
Schumacher ist vielen Trittauern gut bekannt, denn 37 Jahre lang
betrieb er dort die „Alte Apotheke von 1928“. Sie diente aber nicht nur
für die Arzneien, sondern auch als Telefonzentrale für den 1970 von Dr.
Schumacher aufgebauten Rettungsdienst. Auch die DRK-Sozialstation wurde
von ihm zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen ausgebaut. Bis
heute ist Dr. Schumacher Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Trittau und
stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums des DRK-Kreisverbandes
Stormarn. Dr. Schumacher war in Begleitung seiner
Frau Thea,
seines Sohnes Lucas und seines langjährigen Freundes Dr. Rolf-Rainer
Naunin nach Lübeck gekommen. „Ich bin wirklich stolz auf diese
Auszeichnung. Wenn ich die vergangenen Jahrzehnte so Revue passieren
lasse, wird mir erst richtig bewusst, wie viele unzählige Stunden
ehrenamtlicher Tätigkeit da wohl zusammengekommen sind“, so Dr.
Schumacher. Die Zeremonie hat er als sehr feierlich empfunden. Und noch
dazu ist die Auszeichnung für ihn ein vorgezogenes Geschenk: Am
folgenden Tag feierte Dr. Schumacher seinen 71. Geburtstag. |
Foto:
H. Kohrt/hfr 
Dr. Manfred Schumacher (70) erhält
von Ministerpräsident Peter Harry Carstensen für seine Verdienste das
Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik
Deutschland.
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