SEG Foto: D. Winter / DRK e.V.
Katastophenschutz/BereitschaftenKatastophenschutz/Bereitschaften

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Ansprechpartner

Frau Anneliese Witter


Grabauer Straße 17
23843 Bad Oldesloe
Tel:04531/ 17 810
Fax:04531/ 17 8121

 

 

Katastophenschutz/Bereitschaften

Das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Stormarn e.V. engagiert sich auch im Katastrophenschutz des Kreises Stormarn. Dieser teilt sich auf in die medizinische und die soziale Betreuung. (Daneben gibt es selbstverständlich auch noch die Bereiche Brandschutz, ABC und Technische Hilfeleistung, die im Kreis Stormarn durch die Freiwilligen Feuerwehren und das Technische Hilfswerk abgedeckt werden).

Die medizinische Versorgung im Katastrophenfall wird sichergestellt durch mehrere Sanitätsgruppen, die durch die Hilfsorganisationen Arbeiter Samariterbund (ASB), Malteser Hilfsdienst (Malteser) und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) besetzt werden. Die1. San.-Gruppe T ist in Hammoor untergebracht.

Was für Aufgaben hat die Gruppe? Die Sanitägruppe führt dringend benötigtes Material wie Tragen, Decken, Infusionen, Sauerstoffgeräte, Verbandstoffe usw. an die Einsatzstelle und unterstützt die Notärzte und das Rettungsdienstpersonal - soweit notwendig - bei der Versorgung der Verletzten (Herstellen und Aufrechterhaltung der Transportfähigkeit) übernimmt erstversorgte Verletzte, z.B. von Verletztenablagen und bringt diese zum Verbandplatz versorgt und betreut Verletzte und Kranke bis zu deren Abtransport in die Klinik versorgt die leicht verletzten Betroffenen und sorgt so für eine Entlastung des Rettungsdienstes, der Notärzte und der Krankenhäuser.

Damit steht die Sanitätsgruppe für folgende Einsatzbereiche zur Verfügung: An erster Stelle steht die Bereitstellung von ausgebildetem Personal für den Katastrophenschutz (eine Katastrophe ist definiert als ein Schadenereignis, das mit den gegebenen Mitteln allein nicht beherrschbar ist). Darüber hinaus ist die 1. Sanitätsgruppe Bestandteil der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) des Kreises Stormarn, die bei größeren Schadensfällen (auch unterhalb der Katastrophenschwelle) den regulären Rettungsdienst unterstützt.

Woher kommen unsere HelferInnen? Der 1. Sanitätsgruppe A gehören zur Zeit Helfer aus den Ortsvereinen Ammersbek, Bargteheide, Großhansdorf und Reinbek an.

 

 ...und so können Interessierte uns erreichen: Senden Sie einfach eine E-Mail an info@drk-stormarn.de oder rufen Sie direkt an 04531/17810.

 

Das DRK stellt im Kreisgebiet Stormarn folgende Einheiten der sozialen Betreuung:   

1. Betreuungsgruppe (beim DRK OV Reinbek)

2. Betreuungsgruppe (beim DRK OV Reinfeld)   

Der Betreuungsdienst versorgt hilfebedürftige Personen im Falle eines großen Schadenereignisses bzw. einer Katastrophe mit Versorgungsgütern, betreut sie und wirkt bei der vorübergehenden Unterbringung mit.

 Im Einzelnen bedeutet dies:

  • Zubereitung und Verteilung von Verpflegung in einzurichtenden Verpflegungsstellen bzw. Verpflegungsausgabestellen
  • Veranlassung der Versorgung von Kranken, Verletzten und Gehunfähigen sowie ggf. deren Transport
  • Betreuung hilfebedürftiger Personen, insbesondere Kinder, Mütter, alter und gebrechlicher Personen Versorgung hilfebedürftiger Personen mit Gegenständen des dringendsten persönlichen Bedarf, insbesondere mit Wäsche und Bekleidung; Hygieneartikeln.
  • Mitwirkung bei den Maßnahmen zur Aufnahme und Unterbringung, insbesondere bei der Registrierung
  • Mitwirkung im Rahmen der Aufgaben bei Hilfsmaßnahmen anderer Fachdienste, insbesondere des ABC- und des Sanitätsdienstes.  

Spezialisten für kleine und große Notfälle

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Foto: D. Winter / DRK

Die Bereitschaften sind auf alle Arten von Notfällen und Einsätzen vorbereitet. Mit rund 160.000 ehrenamtlichen Helfern sorgen die Bereitschaften mit dafür, dass sich die Menschen in Deutschland auf die geschlossene DRK-Hilfekette aus Beraten, Vorsorgen, Retten, Betreuen, Pflegen und Nachsorgen verlassen können.

Katastrophenvorsorge mit dem DRK

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Foto: D. Winter / DRK

Das Deutsche Rote Kreuz ist Teil der größten Hilfsorganisation der Welt. Weltweit gibt es 186 Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, die bei Bedarf kooperieren. Mitglieder der DRK-Bereitschaften kommen deshalb auch im Ausland zum Einsatz. Bei Katastrophen innerhalb Deutschlands arbeiten die Bereitschaften in eingespielten Einsatzformationen eng zusammen.



Der DRK-Betreuungsdienst

Ein Unglücksfall trifft Menschen auf unterschiedliche Weise. Wenn Autofahrer in eisiger Kälte stundenlang im Stau stehen, ein Haus abbrennt, eine Flut ganze Lebensgrundlagen zerstört, sind die Betroffenen, auch wenn sie vielleicht nicht verletzt wurden, dennoch auf Hilfen wie Verpflegung, Unterkunft, Pflege oder Bekleidung angewiesen. Der Betreuungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes hilft Menschen in Not mit dem, was sie am dringendsten benötigen.

Auf alles vorbereitet

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Foto: D. Winter / DRK

Der DRK-Betreuungsdienst ist auf die unterschiedlichsten Notsituationen vorbereitet. Auf lokaler Ebene können die freiwilligen Helfer in kürzester Zeit bis zu 500 Menschen mit Essen und Trinken versorgen, Notunterkünfte und Kleidung zur Verfügung stellen. Für die psycho-soziale Betreuung der Betroffenen sind die Ehrenamtlichen ebenfalls geschult. Der Vorteil: In Großschadensfällen können sie auf das professionelle Netzwerk des Deutschen Roten Kreuzes zurückgreifen und Hilfe aus dem ganzen Bundesgebiet bekommen.

Orkan-Einsatz des Betreuungsdienstes

Am 18. Januar 2007 fegt der Orkan Kyrill mit einer Geschwindigkeit von bis zu 225 km/h über Europa. Auch in Deutschland ist das öffentliche Leben stark eingeschränkt, Bäume werden umgeknickt, die Bahn stellt teilweise ihren Betrieb ein. Mitten drin: Die Helfer des DRK-Betreuungsdienstes.

Beispiel Gelsenkirchen: Als der Sturm mit voller Wucht ausbricht, kann ein ICE von Gelsenkirchen aus nicht weiterfahren. Rund 250 Menschen, darunter Kinder, Behinderte und alte Menschen, sitzen in dem Zug fest, ohne Aussicht auf eine baldige Weiterfahrt. "Wir haben uns deshalb entschlossen, für die Menschen eine Notunterkunft in einer Schule zu errichten", erzählt Mike Sternkopf, Kreisrotkreuzleiter in Gelsenkirchen. Dort werden die Menschen mit Essen und Getränken versorgt und können am nächsten Tag ihre Reise fortsetzen.